Inhaltsbereich

Internationale Wochen gegen Rassismus

 

.

Gesicht zeigen - Stimme erheben

Das diesjährige Motto der Internationalen Wochen gegen Rassismus lautet „Gesicht zeigen - Stimme erheben". Der Fachbereich Migration und Integration engagiert sich in diesem Rahmen mit einer eigenen Fotokampagne. Die Mitabreiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs haben sich portraitieren lassen, um im Stadtgebiet ein starkes Signal in die Stadtgesellschaft zu senden, dass Rassismus wirkungsvoll entgegen getreten werden muss. Auch Oberbürgermeister Frank Meyer und Beigeordneter Markus Schön beteiligten sich an der Aktion. Das Plakat wird im Aktionszeitraum auf die digitalen Screens der Stadt projiziert, sowie in diversen Verwaltungsgebäuden ausgehängt und als Postkarte ausliegen.

Die folgenden persönlichen Statements stammen von den portraitierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fachbereichs:

"Rassismus ist die Mutter aller Probleme."

"Nicht die Hautfarbe, das Aussehen, die Herkunft oder die Religion macht einen Menschen aus, sondern gegenseitiger Respekt, Toleranz und ein menschenwürdiges Miteinander. Man darf der Angst vor Unbekanntem keine Chance geben und niemanden aufgrund seines Anderssein ausgrenzen."

"Rassismus trägt viele Gewänder. Gib Rassismus keine Chance!"

"Seid nicht gleichgültig!"

"Rassismus, Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit betrifft nicht nur jene, die darunter leiden. Das geht jeden einzelnen direkt an. Denn wir alle sind für die gesellschaftliche Verfasstheit unserer Demokratie mitverantwortlich."

"Ich bin Mensch - Meine Heimat ist die Welt."

"Unabhängig von Einkommen, Bildungsgrad oder Intellekt: Rassisten haben offensichtlich jegliche Orientierung zwischen Gut und Böse verloren."

"Mensch sein bedeutet: Dein Leben mit Menschen zu leben, die deine Vergangenheit kennen, an deine Zukunft glauben, und dich so lieben, wie du bist."

"Love Krieewel bonkt - hate racism"

"Ausgrenzung und Diskriminierung haben im weltoffenen Krefeld keinen Platz - die gelebte Vielfalt macht den Reiz der Stadt aus."

"Meine Nationalität? MENSCH!"

"Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz" spricht für sich

 

Internationale Wochen gegen Rassismus vom 16. März bis 29. März 2020

Der 21. März ist der »Internationale Tag zur Überwindung von rassistischer Diskriminierung« der Vereinten Nationen und mahnt an das »Massaker von Sharpeville«, bei dem die südafrikanische Polizei am 21. März 1960 im Township Sharpeville 69 friedlich Demonstrierende erschoss. Und dieser Tag ist der Anlass für die jährlich stattfindenden Wochen.

In diesem Zeitraum finden in Deutschland und in ganz Europa mehrere tausend Veranstaltungen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt, die Zeichen setzen gegen Rassismus und für eine friedliche und weltoffene Gesellschaft. In diesem Jahr engagiert sich der Fachbereich Migration und Integration der Stadt Krefeld mit eigenen Aktionen.

Gegen Rassismus aktiv werden

Jedes persönliche Engagement kann etwas verändern! Nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten, gegen Rassismus und Ausgrenzung aktiv zu werden.

Rassismus hat viele Gesichter
  • Rassismus zielt nicht nur auf Herkunft und Hautfarbe, sondern richtet sich auch gegen Religionen, Kulturen, Weltanschauungen, sexuelle Identität, Geschlecht, Behinderung oder Alter.
  • Rassismus ist kein weit entferntes Phänomen, das nur anderswo stattfindet, sondern ist tägliche Realität auch bei uns in Europa, in Deutschland und in Krefeld.
  • Rassismus wird nicht nur von »den anderen« ausgeübt, sondern auch wir selbst sind nicht frei von Vorurteilen und Ressentiments gegenüber anderen Menschen und Gruppen.
Rassismus ist alltäglich
  • einem Schwarzen wird die Mitgliedschaft in einem Fitness-Studio verweigert,
  • Fragen wie „Woher kommst Du?" oder Kommentare wie „Du sprichst aber gut Deutsch!" sind häufig nicht bösartig gemeint, zeugen aber weniger von Interesse und Anerkennung als vielmehr davon wer in dieses Land gehört und wer nicht,
  • "Ich find das ganz toll - ihr Schwarzen könnt doch alle so unglaublich gut tanzen." Es ist ignorant und exotisierend, Menschen vor allem als Teil einer Gruppe anzusehen und dieser Gruppe dann direkt oder indirekt pauschale Eigenschaften zu unterstellen - egal, ob diese positiv oder negativ sind.
Rassismus ist verletzend
  • Opfer von Rassismus werden nicht als Individuum angesehen, sondern pauschal als Mitglied einer Gruppe (»die Schwarzen«, »die Juden«, »die Muslime«, »die Roma«).
  • Sie werden automatisch als fremd, nicht zugehörig betrachtet und können an der Gesellschaft nicht gleichberechtigt teilhaben.
  • Ihnen wird durch ihr eigenes Verhalten eine Mitschuld an den rassistischen Angriffen zugesprochen.

 

Kontakt

Wichtig: Derzeit die Verwaltung bitte nur nach Terminvereinbarung aufsuchen!

Dr. Tagrid Yousef

Telefon: 0 21 51 / 86-2502

E-Mail: tagrid.yousef@krefeld.de

Zimmer 238

Anschrift

Fachbereich Migration und Integration SH

Konrad-Adenauer-Platz 17

47803 Krefeld

Downloads