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Historische Karten

Beispiele aus der Krefelder Stadtmitte

Unsere historischen Karten zeigen Krefeld, wie es sich in früherer Zeit im Karten- und Luftbild präsentierte. Neben den unten genannten Karten hält die Katasterauskunft in der Friedrichstraße historische Liegenschaftskarten, zum Beispiel die Kataster-Uraufnahmen von allen heutigen Stadtteilen für den interessierten Besucher bereit.

Das Stadtarchiv bewahrt weitere alte Landkarten vom Großraum Krefeld auf.

Das erste exakte topografische Kartenwerk des Rheinlands war die Kartenaufnahme der Rheinlande durch Tranchot und von Müffling aus den Jahren 1801 bis 1828. Die Preußische Uraufnahme entstand für die Rheinprovinz in den Jahren 1843 bis 1850 und ist die Vorläuferin der Topographischen Karte 1 : 25.000. Diese und andere historische Karten sind bei der Bezirksregierung Köln, Abteilung Geobasis NRW, als Plot erhältlich. Weitere Informationen: Externer Link zu Geobasis NRW

Interessante Informationen, Ausschnitte aus alten Karten und viele Abbildungen finden Sie auch in unseren Artikeln "Krefeld in alten Karten" und "Geschichte des Vermessungswesens".

Für Freunde der Stadtgeschichte interessant ist auch die Reihe "Schild-Bürger", die sich mit den heutigen und früheren Namen der Krefelder Straßen befasst und unter den Stadtkarten zu finden ist. Unter den kartografischen Dienstleistungen finden Sie auch Beispiele für Karten zur Stadtgeschichte Krefelds.

 

Plan der Stadt Crefeld (um 1910)

Beispiel aus der Krefelder Stadtmitte

Dem 1913 erschienenen umfangreichen Buch "Übersicht über die Entwicklung der Stadt Crefeld 1901 bis 1910" war ein neuer Stadtplan beigefügt, der erstmalig die Eingemeindungen von 1901 (Linn) und 1907 (Bockum, Oppum und Verberg) berücksichtigte. Grundlage dieses Plans mit dem ungefähren Maßstab 1 : 12.000 war offenbar ein neuer, vom Vermessungsamt der Stadt hergestellter Übersichtsplan des erweiterten Stadtgebiets im Maßstab 1 : 10.000.

Das Stadtgebiet umfasste Crefeld, Verberg, Bockum, Oppum und Linn

Der Plan, der nicht unter der Verantwortung der Stadt herausgegeben, sondern seinerzeit von dem angesehenen Privatunternehmen J. B. Klein'sche Buchdruckerei M. Buscher gedruckt und verlegt wurde, zeichnet sich durch die farbliche Gestaltung und die detaillierte Aufnahme aller öffentlichen Gebäude und Denkmäler aus. Dargestellt wurden Schulen, Kirchen, Zeitungen, Banken, Gaststätten und dergleichen, aber keine Industriebetriebe. Auf der Rückseite sind die sich darauf beziehenden Ziffern im einzelnen erläutert, außerdem sind alle Straßennamen angegeben, wobei nach den Ortsteilen Crefeld, Bockum, Linn, Hafen, Oppum und Verberg gegliedert wird.

Das Verzeichnis enthält Straßen und Plätze, öffentliche Gebäude, Sehenswürdigkeiten und so weiter, getrennt nach Gemarkungen

Die Karte ist dem an der Krefelder Geschichte Interessierten eine vorzügliche Hilfe, zeigt sie doch das Bild der Stadt in der Zeit um 1910, also vor rund 100 Jahren. Die damalige Bebauung ist klar ablesbar, Straßennetz, Schienenwege und Grünflächen lassen sich deutlich erkennen. Der vorliegende Nachdruck wurde vom Verein für Heimatkunde Krefeld initiiert.

Jedem Plan liegt eine Kurzinformation zur Entstehungsgeschichte und ein Abdruck des Original-Suchregisters mit Straßen, Plätzen, öffentlichen Gebäuden und sonstigen Sehenswürdigkeiten bei.

  • Farbige Reproduktion
  • Herausgeber: Verein für Heimatkunde Krefeld und Stadt Krefeld, Der Oberbürgermeister, Vermessungs- und Katasterwesen
  • Maßstab: etwa 1 : 12.000
  • Ungefaltet
  • Größe des Kartenbildes: etwa 70 cm breit und 94 cm hoch
  • Aktualität: etwa 1910, Nachdruck 2005
  • Preis: 5 Euro, laminiert 16 Euro

Sie können die Karte gleich hier bestellen. Zur Online-Bestellung

Deutsche Grundkarte (1935 bis 2012)

Beispiele aus der Krefelder Innenstadt

Die Sammlung des Fachbereichs Vermessungs- und Katasterwesen im Stadthaus enthält Blätter der Deutschen Grundkarte 1 : 5.000 (heute Amtliche Basiskarte) im Bereich des heutigen Stadtgebietes, zum Teil von den 1930er-Jahren bis 2012.

Sie können die Blätter einsehen und auf Wunsch Kopien erwerben. Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit Frau Schucher oder Herrn Steinbeck.

  • Maßstab 1 : 5.000, 1 cm auf der Karte entspricht 50 m in der Natur
  • 53 Kartenblätter decken das heutige Krefelder Stadtgebiet ab, Blattübersicht siehe unten
  • Schwarz-weiß
  • ungefaltet
  • Größe des Kartenbildes pro Blatt: 40 cm breit und 40 cm hoch
  • Größe des abgebildeten Gebietes pro Blatt: 2 km breit und 2 km hoch, das sind 4 km²
  • Aktualität: etwa von 1935 bis 2012
  • Preis: nach Arbeitsaufwand, mindestens 30 Euro
  • Digitale Daten: Auszüge im PDF-, TIFF- oder JPEG-Format, Preise nach Arbeitsaufwand, mindestens 30 Euro

Kartenblätter von 1939 bis 2009 im Gauß-Krüger-Koordinatensystem

Luftbilder (1951 bis 2009)

Beispiele aus der Krefelder Innenstadt

Senkrecht-Luftbilder und Orthophotos, das sind entzerrte und in die Ebene projizierte Luftaufnahmen, die in Schwarz-Weiß von den 1950er-Jahren bis 2002 und seitdem als farbige Digitale Orthophotos vom Land Nordrhein-Westfalen aufgenommen und bei der Stadt Krefeld gesammelt wurden. Die Bilder liegen im gleichen Maßstab und Blattschnitt vor wie die historische Deutsche Grundkarte und ergänzt diese ideal. Ab der Befliegung von 2009 werden die Orthophotos nach dem UTM-Gitter in Kilometerquadrate eingeteilt.

Bei Interesse kontaktieren Sie uns und stöbern Sie durch die photographische Nachkriegsgeschichte der Samt- und Seidenstadt. Auf Wunsch fertigen wir für Sie eine Ausschnittsvergrößerung Ihres Stadtteils an. Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit Frau Schucher oder Herrn Steinbeck.

  • Maßstab 1 : 5.000, 1 cm auf der Karte entspricht 50 m in der Natur
  • 53 Blätter decken das heutige Krefelder Stadtgebiet ab, Blattübersicht siehe oben
  • Schwarz-weiß
  • ungefaltet
  • Größe des Kartenbildes pro Blatt: 40 cm breit und 40 cm hoch
  • Größe des abgebildeten Gebietes pro Blatt: 2 km breit und 2 km hoch, das sind 4 km²
  • Aktualität: etwa von 1951 bis 2009
  • Preis: nach Arbeitsaufwand, mindestens 30 Euro
  • Digitale Daten: Auszüge im PDF-, TIFF- oder JPEG-Format, Preise nach Arbeitsaufwand, mindestens 30 Euro