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Einbau von Sekundärbaustoffen

Der Einbau von Sekundärbaustoffen, zum Beispiel Recycling-Material oder Bauschutt, Boden und industriellen Nebenprodukten wie Schlacke, oder Asche als Unterbau- oder Auffüllmaterial gilt gemäß § 9 Absatz 2 Nummer 2 des Gesetzes zur Ordnung des Wasserhaushaltes (Wasserhaushaltsgesetz - WHG) als erlaubnispflichtige Gewässerbenutzung.
Für die Erteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis gemäß den §§ 8 bis 11 WHG in Verbindung mit den Technischen Regeln für die Anforderungen an die stoffliche Verwertung von mineralischen Reststoffen/Abfällen der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) ist die Untere Wasserbehörde im Fachbereich Umwelt zuständig.

Das entsprechende Antragsformular mit Angabe aller erforderlichen Unterlagen und Nachweise erhalten Sie beim

Fachbereich Umwelt
Untere Wasserbehörde
Elbestraße 7
47800 Krefeld

Die Erteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis ist gebührenpflichtig. Die Höhe der Bearbeitungsgebühr richtet sich nach der Fläche. Sie beträgt mindestens 100 Euro.