Inhalt

Dr. jur. Bernhard Heun (CDU)

Portrait von Doktor Bernhard Heun.

25. Mai 1949 bis 31. August 1964 Oberstadtdirektor der Stadt Krefeld

geboren am 16. August 1899 Montabaur, gestorben am 10. April 2000 Baden-Baden, katholisch

Vorschule, humanistisches Gymnasium, Abitur, 1917 und 1919 bis 1921 Studium der Rechtswissenschaften und Kunstgeschichte in Bonn, Frankfurt am Main, Freiburg und Münster, 14. November 1921 erste Staatsprüfung, 1922 bis 1925 Gerichtsreferendar im OLG-Bezirk Frankfurt am Main, Dezember 1923 Promotion, Dezember 1925 Große Staatsprüfung, Gerichtsassesseor, 1926 Amts- und Landrichter am Landgericht Frankfurt am Main, 1. Februar 1928 Stadtrechtsrat in Frankfurt am /Main, 1929 Magistratsrat (auf Lebenzeit) ebd., Frühjahr 1930 bis Anfang 1933 Persönlicher Referent des Frankfurter Oberbürgermeisters Ludwig Landmann, 9. Januar 1933 (Wahl) Stadtrat (Beigeordneter) in Dortmund, 31. Januar 1933 Annahme der Wahl, infolge Nichtbestätigung dieser Wahl durch den Regierungspräsidenten in Arnsberg (nach der nationalsozialistischen Machtübernahme) Verbleib in Frankfurt am Main, 26. Juni 1945 Stadtrat (Beigeordneter) in Frankfurt und Dezernent der Stadtwerke, 1. August 1945 Eintritt in den Ruhestand infolge Neubildung des Magistrats und Übernahme der Geschäftsführung des Hessischen Städteverbandes, Januar 1948 Leiter der Verbindungsstelle Frankfurt am Main des Deutschen Städtetages (beim Wirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebietes), 4. April 1949 (Wahl), 25. Mai 1949 (Dienstantritt) Oberstadtdirektor der Stadt Krefeld, 31. August 1964 im Ruhestand, danach noch Tätigkeiten im Auftrage des Städtetages und der nordrhein-westfälischen Landesregierung, nach 1964 in Düsseldorf wohnhaft

Politische Ämter und Ehrenämter sowie Auszeichnungen:
Oktober 1953 bis 31.8.1964 Mitglied der Landschaftsversammlung Rheinland; Präsident der Gesellschaft für öffentliche Wirtschaft in Berlin; Ehrenbürger der Universität Frankfurt am Main, August 1958 Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main, Mitglied des Präsidiums des Deutschen Städtetages, Präsident der Gesellschaft für öffentliche Wirtschaft