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Dünkirchen

Oberbürgermeister Frank Meyer in Dünkirchen

berbürgermeister Frank Meyer wurde vom stellvertretenden Bürgermeister Jean Bodart in Dünkirchen empfangen. Foto: Ville de Dunkerque

Oberbürgermeister Frank Meyer wurde vom stellvertretenden Bürgermeister Jean Bodart in Dünkirchen empfangen.
Foto: Ville de Dunkerque

Anfang Juli 2022 war Oberbürgermeister Frank Meyer zu Besuch in Krefelds französischer Partnerstadt Dünkirchen. Er wurde zunächst vom stellvertretenden Bürgermeister Jean Bodart empfangen. Besprochen wurden dabei vor allem Bereiche einer möglichen Zusammenarbeit und ein Gegenbesuch im Herbst. Beim anschließenden Abendessen traf Frank Meyer dann Patrice Vergriete, den Bürgermeister von Dünkirchen und Präsidenten der Communauté Urbaine de Dunkerque. Das Interesse war groß: Vier stellvertretende Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie mehrere Vertreter aus Rat und Verwaltung waren in der traditionsreichen Hafenbrasserie zusammengekommen, um den Oberbürgermeister ihrer Partnerstadt kennenzulernen und gemeinsame Interessen zu besprechen.

Die Gesprächsthemen umfassten unter anderem die Bereiche Umwelt und Energiewirtschaft, insbesondere das aktuell überall diskutierte Thema der Dekarbonisierung, also schnellstmöglicher Wechsel von der Nutzung fossiler Brennstoffe auf erneuerbare Energiequellen. Zudem ging es um Bildungspartnerschaften und den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg. In dem Zusammenhang überreichte Oberbürgermeister Frank Meyer seinem Amtskollegen einen Vorabdruck des neuen Schulbuchs „Emma und der Krieg", das in Zusammenarbeit mit Dünkirchen unter der Federführung der NS-Dokumentationsstelle in Krefeld entwickelt wurde.

 

Die Partnerstadt Dünkirchen

Die Stadt Dünkirchen (frz: Ville de Dunkerque) liegt am nördlichsten Punkt von Frankreich, nahe der belgische Grenze. Die Städtepartnerschaft zwischen Krefeld und Dünkirchen wurde im Juni 1974 offiziell beschlossen, seitdem verbindet die beiden Städte eine enge Freundschaft.

Die Hafen- und Industriestadt hat etwa 86.000 Einwohner, zusammen mit den Vorstädten der Communauté urbaine de Dunkerque sind es ungefähr 250.000, darunter gut 10.000 Studenten.

Blick auf die Hafenbrücke in Dünkirchen
Blick auf die Hafenbrücke in Dünkirchen (Foto: Ville de Dunkerque)

Von dem Hafen in Dünkirchen setzen große Fähren unter anderem nach Großbritannien über. Doch besonders anziehend für die nach Nordfrankreich strömenden Touristen ist der 40 km lange Sandstrand, der sich sogar bis über die belgische Grenze hinwegzieht.
Sportbegeisterte können sich beim Wellenreiten, Strandsegeln sowie Kitesurfen ausleben.

Blick von oben auf die Strandpromenade
Strandpromenade von Dünkirchen (Foto: Ville de Dunkerque)

Die Küstenstadt blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Aufgrund der ausgezeichneten Lage direkt am Meer, war Dünkirchen eine begehrte Stadt und im Laufe der Jahrhunderte Streitthema der regierenden und rivalisierenden Mächte.
Die größte Bekanntheit erlangte Dünkirchen vermutlich durch die verheerende Schlacht im Juni 1940 während des zweiten Weltkriegs, direkt am Strand vor Dünkirchen.