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Informationen zum 25. November

Der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, auch „Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen" genannt, ist ein Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen. Er wird jedes Jahr am 25. November begangen.

Häusliche und sexualisierte Gewalt gegenüber Frauen ist bittere Realität. Nach wie vor ist die Familie beziehungsweise die Lebensgemeinschaft leider immer noch der weitaus gefährlichste Ort für Frauen.

Warum ein Internationaler Tag?

Am 17.12.1999 verabschiedete die UN-Generalversammlung eine Resolution, nach der der 25. November zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen bestimmt wurde. Zuvor hatten bereits seit 1981 lateinamerikanische Frauenrechtlerinnen den Tag gegen Gewalt an Frauen ausgerufen. Er bezieht sich auf den 25. November 1960 und erinnert an die Ermordungen der aus der Dominikanischen Republik stammenden Widerstandskämpferinnen Patria, Maria Teresa und Minerva Mirabal durch das Trujillo-Regime.
Der Tod der Schwestern ist beispielhaft für die sexuelle, politische und kulturelle Gewalt gegen Frauen. Seit 1987 werden an diesem symbolischen Jahrestag weltweit Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt.

In Nordrhein-Westfalen wurden 2017 laut Kriminalstatistik der Polizei 37.773 Menschen Opfer partnerschaftlicher Gewalt; 31.695 Frauen und 6.078 Männer.
2018 gab es in Krefeld 669 Fälle mit Polizeieinsatz wegen häuslicher Gewalt, dabei waren in 266 Fällen auch Kinder im Haushalt mittelbar oder unmittelbar betroffen.
Das Phänomen Häusliche Gewalt ist unabhängig von Einkommen, Bildung und durchzieht alle gesellschaftlichen Strukturen.

Zu diesem Tag werden jedes Jahr Fahnen des Krefelder Netzwerks Häusliche Gewalt und von terre de femmes vor dem Rathaus Krefeld gehisst.

2019 wurde sich zudem erstmals an der weltweiten Aktion „Orange the world" beteiligt. Zu dieser durch UN-Women 1991 initiierten Aktion riefen der Zonta Club Krefeld und das Krefelder Netzwerk Häusliche Gewalt auf.
Zahlreiche öffentliche Gebäude, Rathaus, Mediothek, Theater, Hafendrehbrücke und andere wurden bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, mit orangem Licht angestrahlt.

 

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