Inhalt

Allgemeine Informationen zum Corona-Virus in Krefeld

Auf dieser Seite erhalten Sie allgemeine Informationen zum Corona-Virus.

Folgende Informationen sind untenstehend in den Links zu finden:

Mittwoch, 27. Mai

Entspannte Lage: 7-Tages-Inzidenz weiterhin bei vier

Die „Corona-Lage" ist in Krefeld weiter relativ entspannt: Die sogenannte „7-Tages-Inzidenz" beträgt wie am Vortag vier - und liegt damit meilenweit entfernt vom Grenzwert 50 (bezogen auf 100.000 Einwohner). Aktuell sind noch 52 Personen mit dem Corona-Erreger infiziert. Insgesamt sind bisher in Krefeld 621 Personen positiv getestet worden, 547 davon werden bereits als genesen geführt. Die Zahl der Verstorbenen hat sich nicht erhöht, sie beträgt weiterhin 22. „Abstriche" sind insgesamt 6422 genommen worden, die Zahl der Quarantänen beträgt jetzt 1940.

Auch der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) meldet für Dienstag keine besonderen Vorkommnisse. Insgesamt 54 Personen - überwiegend aus der Alkohol- und Drogenszene - mussten wegen Verstoßes gegen das Kontaktverbot angesprochen werden. Bei den Kontrollen an elf verschiedenen Haltestellen der Busse und Bahnen waren lediglich 21 Ansprachen erforderlich, Bußgelder mussten nicht verhängt werden. Die Disziplin der Fahrgäste des ÖPNV, auch an den Haltebereichen die Mund-Nase-Bedeckungen zu tragen, ist deutlich gestiegen - so die Erfahrung der Mitarbeitenden des KOD. Auch auf Spiel- und Bolzplätzen sind keine Verfehlungen oder Verstöße gegen die Bestimmungen der Corona-Schutzverordnung festgestellt worden.

Dienstag, 26. Mai

Stillstand bei Corona-Infektionen: Zahl der Erkrankten sinkt deutlich

Die Zahl der Menschen, die in Krefeld positiv auf Corona getestet wurden, ist in den vergangenen drei Tagen nicht weiter angestiegen. Sie liegt seit Sonntag unverändert bei 617 Personen. Da keine Neuinfektionen hinzugekommen sind, sinkt auch die Zahl der aktuell Erkrankten deutlich, nämlich auf 49 Personen. 546 Krefelder gelten inzwischen als genesen. Dadurch geht auch die sogenannte „7-Tages-Indidenz" auf ihren niedrigsten Wert seit Beginn der Messung zurück: Pro 100.000 Einwohner sind in den vergangenen sieben Tagen nur noch vier Infektionen hinzugekommen. Leicht angestiegen ist die Zahl der Krefelder im Krankenhaus: Elf Patienten werden in Kliniken behandelt, drei davon intensivmedizinisch. 1867 Personen haben sich bislang in Quarantäne begeben.

Computer-Rendering des SARS-CoV-2-Virus.  Foto: CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM / Public domain
Computer-Rendering des SARS-CoV-2-Virus.
Foto: CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM / Public domain

Mit der Einführung von Bußgeldern sind auch die Verstöße gegen die sogenannte „Maskenpflicht" deutlich zurückgegangen. Lediglich 58 Ansprachen durch den Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) wurden notwendig, zumeist an Haltestellen. Ein Bußgeld wurde dabei nicht verhängt. Sechs Bußgeldverfahren wurden jedoch eingeleitet, weil auf dem Theaterplatz öffentlicherDrogenkonsum im Zusammenhang mit Verstößen gegen das Kontaktverbot beobachtet wurde. Neun Platzverweise wurden ausgesprochen. Bei einer Versammlung um 19 Uhr auf dem Rathausplatz überprüfte der KOD die Einhaltung der Corona-Bestimmungen. Dabei kam es nicht zu Beanstandungen

Montag, 25. Mai

Zahl der Infizierten ist in Krefeld weiter leicht rückläufig

Die Zahl der Menschen, die in Krefeld mit dem Corona-Virus infiziert sind, geht weiter leicht zurück. Aktuell sind noch 61 Menschen erkrankt, 534 gelten als genesen. Seit mehr als zehn Tagen hat es keinen Todesfall in Zusammenhang mit der Epidemie gegeben - die Gesamtzahl der Verstorbenen liegt nach wie vor bei 22 Personen. Insgesamt wurden somit 617 Personen bis dato mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt stabil bei acht Erkrankten. 1776 Menschen wurden in Quarantäne geschickt oder sind freiwillig zu Hause geblieben. Neun Krefelder liegen zurzeit noch in den Krankenhäusern, drei davon auf der Intensivstation.

Kommunaler Ordnungsdienst löst „Hobbykick" auf Bolzplatz auf

Der Kommunale Ordnungsdienst war auch am Sonntag auf den Straßen unterwegs, um die Einhaltung der Regeln im Zusammenhang mit der Corona-Epidemie zu überprüfen. Dabei stand erneut die Ermahnung im Vordergrund, auch an Haltestellen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. 151 Ansprachen waren deswegen notwendig. Ab heute kann bei Verstößen gegen die sogenannte „Maskenpflicht" ein Bußgeld von 25 Euro verhängt werden. 31 Ansprachen wegen des Kontaktverbots gab es erneut in der Nähe des früheren Hamburg-Mannheimer-Hauses, in dem heute der Kommunalbetrieb Krefeld sitzt. Auf dem Bolzplatz Deutscher Ring traf der KOD 14 Personen an, die dort Fußball spielten. Die Hobbykicker zeigten sich einsichtig und beendeten ihr Spiel.

Service-Standorte der Verwaltung in Zeiten von Corona

Die Dienstleistungen der Stadt Krefeld standen während der Corona-Epidemie durchgehend auf telefonischem, schriftlichem oder elektronischem Weg zur Verfügung. Persönliche Vorsprachen erfolgten nur in Ausnahmefällen, möglichst kontaktlos und nach telefonischer Vereinbarung. Nun wurde der Zugang für die Bürger erleichtert: Im Rathaus, im Straßenverkehrsamt an der Elbestraße und im Fachbereich Migration und Integration am Hauptbahnhof sind Service-Standorte entstanden, die den Bedingungen der Corona-Epidemie entsprechen. Die Pflicht zur vorherigen Terminvergabe bleibt vorerst bestehen. So sollen weiterhin Menschenansammlungen und Warteschlangen vermieden werden. Weiterlesen

 

Sonntag, 24. Mai

Verstöße gegen die „Maskenpflicht" gehen deutlich zurück

Die Zahl der Verstöße gegen die sogenannte „Maskenpflicht" in Krefeld sind deutlich rückläufig. Das hat der Kommunale Ordnungsdienst bei den jüngsten Kontrollen festgestellt. Ob ein Zusammenhang zu bevorstehenden Einführung von Bußgeldern am Montag besteht, ist nicht bekannt. Fest steht jedoch: Nachdem am vergangenen Wochenende noch mehr als 800 Ansprachen fällig wurden, weil Menschen keine Mund-Nase-Bedeckung trugen, mussten am Samstag nur noch 83 Personen an die geltenden Regeln erinnert werden. Fast alle Ansprachen waren erneut an Haltestellen nötig, und zwar am Hansa-Centrum, an der Rheinstraße und am Ostwall. Auch in einem Waschsalon mussten zwei Personen ermahnt werden, weil sie keine Maske trugen. Weitere 31-mal musste der KOD eingreifen, weil Personen aus der Alkohol- und Drogenszene gegen das geltende Kontaktverbot verstießen, zumeist in der Nähe des KBK-Gebäudes am Ostwall. Ansonsten blieb es am Samstag weitgehend ruhig. Auch eine Mahnwache für den Tierschutz am Neumarkt verlief ohne jegliche Beanstandungen.

Die Zahl der aktuell Infizierten ist in Krefeld derweil weiter rückläufig. 65 Personen sind an Corona erkrankt, 530 gelten als genesen. Da die Zahl der Todesfälle von 22 weiterhin unverändert blieb, summiert sich die Gesamtzahl bestätigter Fälle auf 617 Personen. 1827 Menschen wurden in Quarantäne geschickt oder haben sich freiwillig in Quarantäne begeben. Neun Krefelder liegen noch mit Corona-Symptomen im Krankenhaus, drei davon werden intensivmedizinisch betreut. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen sank nochmals auf jetzt acht neue Erkrankungen.

 

Samstag, 23. Mai

Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz ist in Krefeld weiter gesunken: Der aktuelle Wert ist von 15 am Vortag auf aktuell neun pro 100.000 Einwohner gesunken (Stand: Samstag, 0.00 Uhr) - und damit deutlich unter der Grenze von 50, die von der Bundesregierung als kritischer Wert festgelegt worden ist. Gleich geblieben ist mit 68 die Zahl der aktuell mit dem Corona-Virus infizierten Personen in Krefeld. Ebenso unverändert zum Vortag ist auch die Zahl der im Krankenhaus behandelten Personen. Dies sind zur Zeit noch neun, drei davon werden intensiv-medizinisch betreut und beatmet. Insgesamt sind bisher in Krefeld 615 Personen positiv getestet worden, 525 davon gelten als genesen, 22 Personen sind leider verstorben. Die Zahl der Quarantänen beträgt insgesamt 1799. Im Diagnosezentrum sind bisher 6080 Abstriche genommen worden, noch erwartet werden von den Laboren 42 Ergebnisse.

Kommunaler Ordnungsdienst zieht positive Bilanz

Aus Sicht des Kommunalen Ordnungsdienstes fällt der Rückblick auf den Freitag positiv aus. Die Maskenverstöße an Haltestellen waren rückläufig. An der Haltestelle Rheinstraße - an den Vortagen stets mit einer Vielzahl an Verstößen - wurden die Bestimmungen zur Mund-Nasen-Bedeckung eingehalten. Insgesamt waren an Haltestellen noch 51 Ansprachen wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht erforderlich. Die 55 festgestellten Verstöße gegen das Kontaktverbot und die Platzverweise betrafen erneut suchtkranke Personen im Umfeld des Theaterplatzes. Es wurden 32 Platzverweise ausgesprochen, Bußgelder mussten nicht verhängt werden. Es wurden keine Verstöße auf Spiel- und Bolzplätzen festgestellt.

 

Freitag, 22. Mai

Coronavirus: Stabile Zahlen am Himmelfahrtstag

Die Zahl der aktuell am Coronavirus erkrankten Personen ist in Krefeld wieder leicht gesunken. Der städtische Fachbereich Gesundheit zählt - Stand Freitag, 22. Mai, 0 Uhr - noch 68 aktuell Infizierte: Das sind vier weniger als am Donnerstag. Leicht höher ist mit 523 (Vortag 517) Genesenen ist die Zahl derjenigen, die die Erkrankung mit dem Coronavirus überstanden haben. In den Krankenhäusern werden aktuell noch neun Krefelder behandelt, davon drei auf der Intensivstation (10 / 3). Es befinden sich noch 1773 Personen (Vortag 1798) in häuslicher Quarantäne.

An den vergangenen beiden Tagen wurden 38 neue Abstriche gemacht, von den Laboren werden noch 18 Proben erwartet. Insgesamt sind 6043 Personen im Diagnosezentrum Krefeld auf das Coronavirus getestet worden, davon waren bisher 613 Personen „positiv" (Vergleichszahl Donnerstag 611). Weiterhin sind 22 Personen verstorben, bei denen das Coronavirus nachgewiesen worden war. Aktuell liegt die Zahl der neu Infizierten binnen der vergangenen sieben Tage (7-Tage-Inzidenz) bei 15 (18) Personen pro 100.000 Einwohner. Auch am Brückentag und am Samstag werden im Diagnosezentrum weitere Abstriche vorgenommen.

Kommunaler Ordnungsdienst: Wenig Disziplin beim Tragen von Masken

Der kommunale Ordnungsdienst hat derweil festgestellt, dass es weiterhin an der Disziplin zur Einhaltung der Maskenpflicht mangelt. Neben den Haltestellen fielen am Mittwoch auch Verstöße bei Frisören und in der Gastronomie auf, jeweils sowohl bei Kunden als auch beim Personal. Die insgesamt 309 Ansprache wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht verteilen sich mit 294 an Haltestellen und 15 auf Frisöre und Gastronomie. Am Mittwoch gab es außerdem 46 Ansprachen wegen Verstoßes gegen das Kontaktverbot und sieben Platzverweise, jedoch kein Bußgeld.

Der Kommunale Ordnungsdienst war auch am Himmelfahrtstag unterwegs, um die Einhaltung des Kontaktverbots zu kontrollieren. In der Gesamtschau bezeichnet der KOD den Feiertag als ruhig. Es waren zwar viele Personen im Stadtgebiet unterwegs. Befürchtungen, dass es hierbei vermehrt zu Verstößen gegen das Kontaktverbot kommen würde, bestätigten sich indes nicht. Die Krefelder hielten sich generell weitgehend an die Bestimmungen der Coronaschutz-Verordnung. Zwar mussten die Ordnungskräfte 25 Platzverweise aussprechen, die festgestellten Verstöße gegen das Kontaktverbot betrafen aber vornehmlich suchtkranke Personen im Umfeld des Theaterplatzes.

Bei vier kontrollierten Gastronomiebetrieben wurden in einem Betrieb zwei Verstöße der Mitarbeiter gegen die Verpflichtung zur Mund-Nasen-Bedeckung festgestellt. Auf der Skateranlage Voltaplatz spielten rund 25 Personen Fuß- und Basketball. Die weitere Ausübung dieser Sportarten wurde von den Dienstkräften untersagt. Die Personen zeigten sich einsichtig. Zudem wurden auf dem Bolzplatz Deutscher Ring acht fußballspielende Personen festgestellt. Diese verließen nach Ansprache des KOD den Bolzplatz. An den Haltestellen Hansa- und Rheinstraße wurden am Himmelfahrtstag noch einmal 143 Ansprachen wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht nötig.

 

Mittwoch, 20. Mai

Rückkehr in die Kitas: Ab 8. Juni dürfen alle Kinder in ihre Gruppen

Zweieinhalb Wochen müssen sich die jüngsten Krefelder Bürger noch gedulden: Ab Montag, 8. Juni, dürfen sie dann zurück in ihre Kitas und in die Einrichtungen der Kindertagespflege. „Eingeschränkter Regelbetrieb" heißt das Modell, was im Klartext bedeutet: Das Betretungsverbot für die Kitas wird aufgehoben, die Gruppen erreichen wieder ihre normale Stärke. Eingeschränkt ist lediglich die Betreuungszeit pro Woche, und zwar um jeweils zehn Stunden: Wer also 45 Stunden Kita gebucht hat, muss fürs Erste mit 35 Stunden auskommen, aus 35 Stunden werden 25, und von 25 Stunden bleiben 15 übrig. „Es gibt gute Gründe für die Lockerung, aber wir müssen uns auch darüber im Klaren sein, dass der Infektionsschutz damit nicht so einfach sicher zu stellen ist. Gerade in puncto Verpflegung und Spielen im Außengelände stehen wir vor großen Herausforderungen", sagt Jugenddezernent Markus Schön. Immerhin bleiben jetzt noch mehr als zwei Wochen, um die Umstellung vorzubereiten.

Ein organisatorischer Kraftakt wird auch die geplante Eröffnung des Bockumer Freibads. Zwar wird es aufgrund der großzügigen Außenanlage keine Zugangsbeschränkungen für das Gelände geben müssen, lediglich Name, Anschrift und die Zeit der Anwesenheit werden erfasst. Aber für den eigentlichen Betrieb gelten strenge Hygienevorschriften. Kinderbecken und Rutschanlage bleiben deswegen ganz geschlossen. Ins Sportbecken dürfen zur gleichen Zeit nur 175 Schwimmer, ins Mehrzweckbecken immerhin 266 Personen. Das bedeutet aber, dass der Zugang und der Ausstieg aus den Becken überwacht werden müssen. Als sonstige Einrichtungen stehen vorerst nur die Kaltduschen im Außengelände und die Einzelumkleiden auf der Liegewiese zur Verfügung.

Damit genug Zeit bleibt, die strengen Vorgaben umzusetzen, kann das Bad erst am 30. Mai eröffnen. Ebenso werden laut Dezernent Schön die großen Schwimmvereine SV Bayer Uerdingen 08, SSF Aegir Uerdingen 07 und SV Neptun 1897 verfahren. Im städtischen Alltag unter Corona-Bedingungen bleibt das größte Problem weiterhin die Nicht-Beachtung der Maskenpflicht an Haltestellen. 313 Ansprachen durch den Kommunalen Ordnungsdienst wurden auch am Dienstag nötig, hinzu kamen 36 weitere in Einkaufszentren und auf Wochenmärkten. Die Stadtwerke Krefeld wollen nun mit einer Werbekampagne gegensteuern, unter anderem durch Hinweise auf elektronischen Bildschirmen, zusätzliche Aufkleber an den Türen der Busse und Bahnen sowie Aufdrucke auf dem Boden. Darüber hinaus ist ab Montag das Verhängen eines Bußgelds möglich. Laut Ordnungsdezernent Ulrich Cyprian muss gleichwohl laut Corona-Schutzverordnung zunächst eine Ansprache erfolgen. Auch die Personalien werden dann aufgenommen. Erst wenn gegen diese Anordnung - eine Art letzte Warnung - verstoßen wird, muss das Bußgeld von zunächst 25 Euro bezahlt werden.

Die Zahl der aktuell Infizierten in Krefeld ist auf 70 Personen gestiegen. 516 Krefelder gelten als genesen. Die Gesamtzahl der positiv Getesteten liegt jetzt bei 608, die Gesamtzahl der Quarantänen bei 1791. Zehn Krefelder befinden sich derzeit mit Corona-Symptomen in den Kliniken, drei von ihnen werden intensivmedizinisch versorgt und beatmet. Die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt bei 17 Erkrankten. „Sollte sich der leicht steigende Trend weiter fortsetzen, werden wir in der kommenden Woche Szenarien erarbeiten, wie wir im Fall der Fälle damit umgehen", sagt Oberbürgermeister Frank Meyer, der Leiter des städtischen Krisenstabs.

 

Dienstag, 19. Mai

Weiter viele Verstöße gegen die Maskenpflicht

Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) verzeichnet weiterhin eine hohe Anzahl von Verstößen gegen die sogenannte „Maskenpflicht". Am Montag mussten erneut 356 Personen angesprochen werden, weil sie keine Mund-Nase-Bedeckung trugen. Handlungsbedarf gab es in erster Linie an Haltestellen, aber auch in zwei Einkaufszentren und in der Warteschlange vor einer Postfiliale. Aktuell bleiben die Ermahnungen durch den KOD für die Betreffenden noch ohne Folgen, doch ab Montag werden Verstöße mit einem Bußgeld von 25 Euro geahndet. Im Wiederholungsfall sind sogar 50 Euro fällig. Schon jetzt wurden an der Haltestelle Rheinstraße zwei Personen mit Bußgeldern belegt, weil sie sich nach der Ansprache durch den KOD weigerten, ihre Ausweise vorzuzeigen. Bei einem 57-Jährigen und einer 14-Jährigen, die zudem wüste Beschimpfungen gegen die städtischen Mitarbeiter ausstieß, konnten erst mit Hilfe der Polizei die Personalien festgestellt werden. Die sonstigen Kontrollen des KOD in Ladenlokalen und Restaurants in Traar führten zu keinen Beanstandungen bezüglich Hygiene- und Abstandsregeln.

Bei den Fallzahlen in Krefeld ist ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Bei 598 bestätigten Fällen sind 66 Personen aktuell infiziert und 510 genesen. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen stieg ebenfalls leicht auf 18 Erkrankte. Die Zahl der Quarantänen liegt bei 1795. Elf Krefelder liegen mit Corona-Symptomen im Krankenhaus, drei davon auf der Intensivstation. Das besonders von Corona betroffene Altenheim Haus im Park meldet sechs Neuinfektionen, drei bei Bewohnern, drei bei Mitarbeitern, die laut der Evangelischen Altenhilfe zuletzt keinen Kontakt zu Bewohnern hatten. Die aktuellen Testergebnisse aus dem Heim erbrachten allerdings auch die gute Nachricht, dass zwölf erkrankte Bewohner und ein Mitarbeiter inzwischen genesen sind.

 

Montag, 18. Mai

Maskenpflicht": Ab 25. Mai gilt in Krefeld ein Bußgeld von 25 Euro

Bei Verstößen gegen die sogenannte „Maskenpflicht" erhebt die Stadt Krefeld ab 25. Mai ein Bußgeld. Es wird fällig, wenn in Bereichen, in denen eine Mund-Nase-Bedeckung vorgeschrieben ist, kein solcher Schutz getragen wird. Das Bußgeld soll 25 Euro, im Wiederholungsfall 50 Euro betragen. „Unsere Hoffnung ist, dass wir die Regel nur selten anwenden müssen. Sie bedeutet für uns Verwaltungsaufwand und bindet Kräfte des Kommunalen Ordnungsdienstes. Dennoch war es an der Zeit, ein Bußgeld einzuführen - denn die Pflicht zum Tragen einer Maske ist augenscheinlich noch nicht bei jedem angekommen", sagt Oberbürgermeister Frank Meyer. Das zeigen auch die Zahlen vom Wochenende: Zwischen Freitag und Sonntag musste der KOD in Krefeld mehr als 800 Personen ansprechen, weil sie zum Beispiel an Haltestellen und in Warteschlangen keine Maske trugen.

Für den kommenden Feiertag und das Wochenende werden die städtischen Ordnungskräfte „mit voller Mannschaftsstärke" im Einsatz sein, wie Dezernent Ulrich Cyprian betont: „Anhand der Erfahrungen vom 1. Mai gehen wir aber davon aus, dass sich auch am Vatertag alles im normalen, gesitteten Bereich abspielt." Der Ordnungsdezernent kündigte außerdem an, dass die Befreiung von Parkgebühren im öffentlichen Raum nur noch bis zum 31. Mai gilt. Ab 1. Juni treten wieder die üblichen Vorschriften zum Parken in Kraft.

Über die Auswirkungen der Corona-Epidemie auf die hiesige Grenzregion berichtet Maike Hajjoubi, seit 1. März Geschäftsführerin der Euregio Rhein-Maas-Nord. „Das Virus kennt keine Landesgrenzen. Deshalb beobachten wir mit Sorge den nationalstaatlichen Fokus der vergangenen Wochen. Man könnte sich fragen: ‚Europa, wo bist du gewesen?'", betont die Geschäftsführerin. In Zeiten von Corona gebe es deutlich weniger grenzüberschreitende Projekte und teilweise zu wenig Abstimmung unter den einzelnen Ländern. „Die Verunsicherung der Bürger ist groß. Das merken wir auch daran, dass wir deutlich mehr Anfragen zum Grenzverkehr bekommen", sagt Maike Hajjoubi. Die Steigerung des Beratungsbedarfs gegenüber dem Vorjahr habe im März und April bei rund 70 Prozent gelegen.

Maike Hajjoubi, Geschäftsführerin der Euregio Rhein-Maas-Nord, berichtet in der heutigen Pressekonferenz mit Oberbürgermeister Frank Meyer über die Auswirkungen der Pandemie auf die hiesige Grenzregion. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation
Maike Hajjoubi, Geschäftsführerin der Euregio Rhein-Maas-Nord, berichtet in der heutigen Pressekonferenz mit Oberbürgermeister Frank Meyer über die Auswirkungen der Pandemie auf die hiesige Grenzregion. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Besonders kompliziert sei die Lage für die Menschen in den Grenzgemeinden. Da gebe es Gewerbetreibende, denen plötzlich die Hälfte der Kundschaft fehle, und Eltern, die mit unterschiedlichen Regeln bezüglich Kinderbetreuung und Schule fertig werden müssten. Hajjoubi weiß auch von Unternehmern, die „zwischen alle Stühle fallen". Wer seinen Wohnort und den Sitz seines Betriebes in unterschiedlichen Staaten habe, könne Probleme bekommen, die Soforthilfen zu erhalten. Auch beim Kurzarbeitergeld gebe es in solchen gemischten Konstellationen mitunter Schwierigkeiten. Die Geschäftsführerin der Euregio wünscht sich deshalb „noch mehr Abstimmung zwischen den Ländern".

In Krefeld sind die Zahlen zur Corona-Epidemie weiterhin unauffällig. Der entscheidende Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen ist leicht gesunken und liegt jetzt noch bei 16 Erkrankten. Bei 593 positiv Getesteten gelten 63 noch als infiziert, 508 inzwischen als genesen. Der Stand bei den Quarantänen beträgt 1627, es wurden 5831 Abstriche genommen. Elf Krefelder liegen mit Corona-Symptomen im Krankenhaus, drei davon auf der Intensivstation.

Sonntag, 17. Mai

Aktuell sind in Krefeld 62 Personen am Coronavirus erkrankt (Stand: Sonntag, 0.00 Uhr). Die Zahl ist damit im Vergleich zum Vortag um acht gestiegen. Insgesamt sind bisher in Krefeld 592 Personen positiv getestet worden, 508 davon gelten als genesen, 22 Personen sind leider verstorben. In den Krankenhäusern werden aktuell noch elf Krefelder Patienten behandelt (Vortag 14), davon drei auf der Intensivstation (zwei beatmet). Insgesamt befinden sich noch 1737 Personen (Vortag 1757) in Quarantäne. Im Diagnosezentrum sind bisher 5831 Abstriche genommen worden, noch erwartet werden von den Laboren 56 Ergebnisse. Aktuell liegt die Zahl der neu Infizierten binnen der vergangenen sieben Tage (7-Tage-Inzidenz) bei 17 Personen pro 100.000 Einwohner (Vortag 16). Sie ist leicht angestiegen, aber deutlich unter der Grenze von 50 Personen, die von der Bundesregierung als kritischer Wert festgelegt worden ist.

Kommunaler Ordnungsdienst stellt wieder mangelndes Bewusstsein für Verpflichtung zum Tragen von Mund-Nasen-Masken fest

Der Kommunale Ordnungsdienst meldete für Samstag, dass die Anzahl von Verstößen gegen das Kontaktverbot und die Maskenpflicht zwar rückläufig ist, allerdings an Haltestellen der Busse und Straßenbahnen nach wie vor ein mangelndes Bewusstsein zur Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung herrscht. Dort waren insgesamt 283 Ansprachen erforderlich. Auf einem Bolzplatz an der Straße Deutscher Ring spielte eine Gruppe von rund 20 Personen (Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene) Fußball. Die Gruppe wurde durch den KOD auf die bestehenden Verbote hingewiesen und war einsichtig. Sie verließen daraufhin den Platz.

Auf dem Neumarkt überprüfte der Ordnungsdienst die Einhaltung der infektionsschutzrechtlichen Auflagen bei einer angemeldeten Mahnwache für den Tierschutz mit rund 20 Personen. Verstöße wurden nicht festgedstellt. Wegen der Nicht-Beachtung des Kontaktverbotes waren außerdem 87 Ansprachen erforderlich. Im Stadtgebiet wurden am Samstag acht Platzverweise ausgesprochen, Bußgelder mussten nicht verhängt werden.

Samstag, 16. Mai

Weiter sinkende Zahlen aber steigende 7-Tages-Inzidenz

Die Zahl der aktuell am Coronavirus erkrankten Personen ist in Krefeld weiter gesunken. Der städtische Fachbereich Gesundheit zählt - Stand Samstag, 16. Mai, 0 Uhr - noch 54 aktuell Infizierte, Freitag waren es noch 66. Entsprechend höher ist mit 507 (Vortag 490) Genesenen die Zahl derjenigen, die die Erkrankung mit dem Coronavirus überstanden haben. In den Krankenhäusern werden aktuell noch 14 Krefelder behandelt, davon vier auf der Intensivstation (15 / 2). Insgesamt befinden sich noch 1757 Personen (Vortag 1840) in Quarantäne.

Insgesamt 85 neue Abstriche gab es am Freitag im Diagnosezentrum, noch erwartet werden von den Laboren 82 (77) Ergebnisse. Laut Information des Fachbereichs Gesundheit sind bisher 5804 Personen in Krefeld auf das Coronavirus getestet worden, davon waren 583 Personen „positiv" (Vergleichszahl Freitag 5719 / 578). Weiterhin sind 22 Personen in Krefeld im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Aktuell liegt die Zahl der neu Infizierten binnen der vergangenen sieben Tage (7-Tage-Inzidenz) bei 16 (14) Personen pro 100.000 Einwohner. Sie steigt momentan zwar leicht an, ist aber deutlich unter der Grenze von 50 Personen, die von der Bundesregierung als kritisch bezeichnet wurde.

Kommunaler Ordnungsdienst überprüft Einhaltung des Kontaktverbots

Erneut mussten die Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes insgesamt 459-mal Personen wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht ansprechen, davon 374 an Haltestellen, 44 auf dem Wochenmarkt Westwall, 29 innerhalb von Einkaufszentren, sieben im Einzelhandel sowie fünf im Gastronomiebereich. Es wurden sechs Gastronomiebetriebe überprüft. Lediglich in einem Fall wurden Verstöße festgestellt. Hier trugen fünf Personen (sowohl Kunden als auch Beschäftigte) keine Maske. Eine entsprechende Belehrung zur Einhaltung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen erfolgte. Außerdem erteilten die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes am Freitag wieder sechs Platzverweise.

Nachrichten Archiv zu Corona in Krefeld