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Allgemeine Informationen zum Corona-Virus in Krefeld

Auf dieser Seite erhalten Sie allgemeine Informationen zum Corona-Virus.

Folgende Informationen sind untenstehend in den Links zu finden:

Dienstag, 31. März 2020

Die Entwicklung der Corona-Fallzahlen hat deutlich gebremst: Dies ist allerdings darauf zurückzuführen, dass sonntags keine Abstriche vorgenommen werden und auch die Labore an den Wochenenden nicht durchgängig arbeiten. In Krefeld gibt es zurzeit 211 positiv getestete Personen, 40 von ihnen gelten als genesen. 2179 Abstriche wurden inzwischen vorgenommen, 233 Befunde sind noch offen. In stationärer Behandlung befinden sich weiterhin 27 Personen, davon sechs intensiv-medizinisch. Frank Meyer lobte die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz als Betreiber des Diagnosezentrums. „Die Kapazitäten geben uns derzeit genug Spielraum, um den täglichen Bedarf zu decken und darüber hinaus überall dort testen zu können, wo es sinnvoll erscheint", erklärt der Oberbürgermeister.

Aktuelles Video zum Tagesgeschehen.
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Krefelds Eltern sollen in Corona-Zeiten keine Beiträge für Kita und OGGS zahlen

Krefelds Eltern sollen von Mitte März bis mindestens 19. April keine Beiträge für Kindertageseinrichtungen (Kitas) und die schulische Ganztagsbetreuung (OGGS) bezahlen. Das hat Oberbürgermeister Frank Meyer den Vorsitzenden der Ratsfraktionen in einer Telefonkonferenz am Dienstagmorgen vorgeschlagen. Der Dringlichkeitsbeschluss sieht vor, für den gesamten Zeitraum der Schließung von Kitas und Schulen die Beiträge zu erlassen. Der Einzug der Gelder per Lastschrift wurde vorsorglich gestoppt. Auch für die Kinder, die sich in Notbetreuung befinden, weil ihre Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten, sollen im fraglichen Zeitraum keine Gebühren erhoben werden. Sollte sich das Betretungsverbot für Kitas und Schulen über den 19. April hinaus verlängern, würde auch der Erlass der Beiträge entsprechend weiter gewährt.

„Es wäre fast unanständig, Geld zu nehmen für eine Leistung, die man nicht erbringt", betont der Oberbürgermeister. „Eltern haben schon genug Sorgen, die Betreuung ihrer Kinder in Zeiten von Corona eigenständig organisieren zu müssen. Deshalb habe ich für diese Lösung geworben und gehe auch davon aus, dass es eine entsprechende Unterstützung aus der Politik gibt. Die Entlastung der Eltern steht nun an erster Stelle." Die Einnahmeausfälle für die Stadt Krefeld liegen bei gut 1,1 Millionen Euro pro Monat - bei weiterlaufenden Kosten. „Das Land NRW hat angekündigt, diese Ausfälle für April zur Hälfte auszugleichen. Die Stadtverwaltung Krefeld vertritt allerdings die Auffassung, dass das Land NRW hier durch seinen Erlass Recht gesetzt hat und deshalb auch alle Folgekosten tragen muss", macht Frank Meyer deutlich. Bildungsdezernent Markus Schön weist außerdem darauf hin, dass die Notbetreuung für Kinder mit Elternteilen aus sogenannten systemrelevanten Berufen „ebenfalls kostenlos ist und bleibt".

Aufgaben des KOD haben sich entwickelt

Als Leiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) gab Christian Horn einen Einblick in den Alltag der derzeit 28 Mitarbeitenden. „Die Aufgaben des KOD haben sich entwickelt. Am Anfang mussten wir deutlich mehr Menschen für die Schutzmaßnahmen sensibilisieren. Jetzt sind die Botschaft und die Grundaussagen der Schutzverordnung bei den Krefelderinnen und Krefeldern angekommen. Die Kollegen sind darauf angewiesen, dass wir eine Akzeptanz in der Bevölkerung haben - dieser Trend ist eindeutig erkennbar." Horn lobte besonders die gute Zusammenarbeit mit der Polizei. Das Personal des KOD wurde zuletzt durch fünf Mitarbeiter aus der Stadtverwaltung aufgestockt - zusätzliche Kräfte sind geplant. Die Beschwerde-Hotline des KOD ist aufgrund der besonderen Situation täglich 15 Stunden erreichbar - von 8 bis 23 Uhr unter der Rufnummer 0 21 51 / 86 22 25.

Weniger Verkehr, aber mehr Tempoverstöße

Im Interview spricht Norbert Goertz-Gorr, Leiter der Abteilung Straßenverkehrs- und Bußgeldangelegenheiten im Fachbereich Sicherheit und Ordnung, über die Verkehrs-Situation in Krefeld. Weiterlesen.

Neue Spiel-Ideen für Kinder

Es gibt neue Spiel-Idden aus den Kindertagesstätten. Weiterlesen.

Zoos benötigen 100 Millionen Euro Soforthilfe

Der Verband der Zoologischen Gärten, dem auch der Zoo Krefeld angeschlossen ist, wendet sich mit der dringlichen Bitte um ein Soforthilfe-Programm in Höhe von 100 Millionen Euro an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Weiterlesen.

Mitarbeitende der Kom.ZfB beraten telefonisch

Die Mitarbeitenden und Sozialarbeiter der Kommunalen Zentralstelle für Beschäftigungsförderung (Kom.ZfB) sind auch in der Corona-Krise als Ansprechpartner telefonisch erreichbar. Bürger, die mit den Kollegen bereits in Kontakt stehen, nutzen bitte die bekannten Kontaktdaten. Für alle anderen gibt es neu eingerichtet die Beratungs-Hotline 0 21 51 / 86 30 06. Hierüber sind alle Beratungsstellen der Kom.ZfB erreichbar. Weiterlesen.

Montag, 30. März 2020

208 Infizierte, 34 Krefelder wieder nach Statistik gesund

Das Wochenende ist in Sachen Corona relativ ruhig verlaufen - was man schon daran ablesen kann, dass der Krisenstab diesmal nicht außerplanmäßig zusammentreten musste. „Der weitere Anstieg der Infektionen macht uns zwar Sorgen, aber wir sehen keine exponentielle Kurve", sagt Oberbürgermeister Frank Meyer, der den Krisenstab leitet. Auch Polizei und Ordnungsamt melden kaum besonderen Vorkommen - trotz des sonnigen Wetters, das zahlreiche Menschen in die Parks und Grünflächen der Stadt lockte. „Die Bürgerinnen und Bürger gehen in der großen Mehrheit sehr einsichtig und diszipliniert mit den Regeln um. Die meisten Verstöße können durch eine klare und freundliche Ansprache geklärt werden", sagt Ordnungsdezernent Ulrich Cyprian. Ausnahmen waren eine Grillparty auf einem Kinderspielplatz und ein Treffen mehrerer Kleingruppen auf einem Schulhof. Die Teilnehmer der Grillparty erwartet jetzt ein Bußgeldverfahren. Dies gilt auch für den Betreiber einer Gaststätte, in der am Samstag sechs Personen angetroffen wurden.

Aktuelles Video zum Tagesgeschehen.
Aktuelles Video zum Tagesgeschehen.

Die Zahl der Infizierten in Krefeld ist derweil auf 208 Personen gestiegen - bei insgesamt knapp 2000 Abstrichen, die bislang vorgenommen wurden. Aktuell werden 27 Patienten mit Corona-Infektion stationär behandelt, sechs von ihnen auf der Intensivstation. 34 Krefelder sind - 14 Tage nachdem sie positiv getestet worden waren - wieder nach der Zeit der „Isolation" laut Statistik gesund.

Der Stresstest ist im Diagnosezentrum am Freitag mit insgesamt zehn Mitarbeitenden des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und teilweise einem Arzt durchgeführt worden. Es erfolgten 192 Abstriche und damit konnten alle Anmeldungen mit der notwendigen Qualität und in entzerrter Wartesituation erfolgen.

 

Computer-Rendering des SARS-CoV-2-Virus.  Foto: CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM / Public domain
Computer-Rendering des SARS-CoV-2-Virus.
Foto: CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM / Public domain

Einen ersten Corona-Fall gibt es nun auch in der Lehrerschaft, und zwar im Kollegium der Buchenschule. Die dort eingerichtete Notbetreuung steht deswegen bis zum Ende dieser Woche nicht zur Verfügung. Für Schülerinnen und Schüler, deren Eltern eine Betreuung weiterhin zwingend benötigen, wird die Schule während dieser Übergangszeit andernorts eine Betreuung organisieren. Nach einer Grundreinigung und Desinfektion soll die Betreuung in der kommenden Woche dann auch in der Buchenschule wiederaufgenommen werden. „Eltern aus systemrelevanten Berufen, die auf die Notbetreuung angewiesen sind, können wir beruhigen. Für solche Fälle richten wir eine Stand-By-Betreuung in einem Berufskolleg oder einer derzeit ungenutzten Kita ein und sorgen dafür, dass - wie nun auch im Fall der Buchenschule - das Gebäude schnell wieder zur Verfügung steht", betont Bildungsdezernent Markus Schön.

Kommunaler Ordnungsdienst länger zu erreichen

Die Erreichbarkeit des Service- und Beschwerdemanagements des Kommunalen Ordnungsdienstes ist aufgrund der aktuellen Lage ausgeweitet worden. Der KOD ist aktuell von montags bis sonntags von 8 bis 20 Uhr, ab Mittwoch, 1. April, von 8 bis 23 Uhr zu erreichen.

Christof Frania, Nicole Küpper und Daniel Feegers (von links) vom KOD. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof
Christof Frania, Nicole Küpper und Daniel Feegers (von links) vom KOD.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof

Verstößen gegen die „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2" (CoronaSchVO) können unter der zentralen Rufnummer 0 21 51 / 86 22 25 oder per Mail unter KOD@krefeld.de gemeldet werden. Außerhalb dieser Zeiten nimmt die Leitstelle der Polizei unter der Rufnummer 0 21 51 / 63 40 Hinweise auf Verstöße entgegen.

Sonntag, 29. März 2020

Aktuell (Sonntag, 29. März, 0 Uhr) gibt es 198 positive Covid-Fälle in Krefeld, das bedeutet einen Anstieg von 13 Fällen. Die Gesamtanzahl aller Abstriche beträgt noch immer 1875.

Samstag, 28. März 2020

Aktuell (Stand 0 Uhr) gibt es 185 positive Covid-Fälle in Krefeld, das bedeutet einen Anstieg von 34. Am Freitag, 27. März, wurden 180 Abstriche im Diagnosezentrum vorgenommen, so dass sich die Gesamtanzahl aller Abstriche (ebenfalls Stand 0 Uhr) auf 1875 erhöht hat. 21 Patienten werden stationär behandelt, fünf intensiv-medizinisch.

Freitag, 27. März 2020

Krefeld hat jetzt 147 Corona-Fälle: Rate liegt leicht über dem Landesschnitt

Die Rate der mit Corona infizierten Menschen liegt in Krefeld leicht über dem Landesdurchschnitt. Während hier pro 100.000 Einwohner rechnerisch 62,5 Menschen an dem Virus erkrankt sind, liegt dieser Wert für ganz NordrheinWestfalen bei 51,6 Infizierten. „Das Verhältnis ist also vergleichbar", erklärt der Leiter des Rettungsdienstes, André Wiegratz. „Aktuell ist die Situation für uns absolut beherrschbar. Die Auslastung des Rettungsdienstes bewegt sich im normalen oder niedrigen Bereich, die Krankenhäuser haben ausreichend Kapazitäten. Dennoch denken wir natürlich über unterschiedliche Szenarien nach und versuchen, uns so gut wie möglich vorzubereiten."

Aktuelles Video zum Tagesgeschehen.
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Aktuell sind in Krefeld 147 Personen positiv auf Corona getestet - das sind neun mehr als am Vortag. Insgesamt 25 Menschen mussten seit Beginn der Epidemie in den Krefelder Kliniken behandelt werden, eine an Corona erkrankte Person mit multiplen Vorerkrankungen ist verstorben. Aktuell werden 13 Infizierte in Krefeld stationär behandelt, fünf davon mit den Mitteln der Intensivmedizin. Bei den Verdachtsfällen wurden inzwischen 1656 Abstriche verzeichnet. „Wir haben die Laborkapazitäten bereits massiv aufgestockt und im Vergleich zu anderen Kommunen einen hohen Grad an Testungen. Dennoch versuchen wir, weitere Kapazitäten zu erschließen", sagt Stadtdirektorin Beate Zielke.

 

Computer-Rendering des SARS-CoV-2-Virus.  Foto: CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM / Public domain
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Foto: CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM / Public domain

Im Zusammenhang mit den geltenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens im Zuge der Corona-Epidemie spricht Ordnungsdezernent Ulrich Cyprian nach wie vor von einer „löblichen Einhaltung der Regeln durch einen Großteil der Bevölkerung".Lediglich die Grünflächen und Parkanlagen der Stadt seien weiterhin stark frequentiert, was manchmal Hinweise des Kommunalen Ordnungsdienstes erforderlich mache. In der Drogen- und Alkoholszene, die zum Teil vom Theaterplatz abgewandert sei, stoße man mitunter auf „Uneinsichtigkeit", sagt Cyprian. Er berichtet von drei Einsätzen, die am Donnerstag aus der ruhigen Gesamtsituation herausfielen. In der Innenstadt mussten Polizei und Ordnungsdienst eine Gaststätte schließen, in der sich etwa zehn Personen aufhielten. Den Betreiber erwartet ein Bußgeldverfahren. Außerdem musste eine Ansammlung von rund 20 Personen auf dem Hof einer Schule aufgelöst werden. In einem Kiosk hielten sich vier Personen gemeinsam an Geldspielautomaten auf. Auch hier wurde ein Bußgeldverfahren eröffnet. Cyprian: „Wenn man in Betracht zieht, dass Krefeld 230.000 Einwohner hat, kann man trotz solcher Vorfälle nur attestieren, dass sich die Leute sehr ordentlich verhalten."

Stadt schlägt vor, Kita-Beiträge für Eltern in Krefeld zu erlassen

Krefelds Eltern können damit rechnen, dass ihnen im Zuge der Corona-Krise KitaBeiträge erlassen werden. Wie Oberbürgermeister Frank Meyer erklärte, will die Verwaltung den Ratsfraktionen am Dienstag einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten. Details werden am Wochenende zwischen dem Oberbürgermeister, Kämmerer Ulrich Cyprian und Jugenddezernent Markus Schön abgestimmt. „Da das Land NRW eine entsprechende Regelung beschlossen hat, gehen wir davon aus, dass es sich auch finanziell mit in der Pflicht sieht", betonte Frank Meyer.

Atemschutzmasken-Aktion am Berufskolleg Vera Beckers

Eine Schülerin im dritten Ausbildungsjahr der Bekleidungstechnischen Assistenten am Berufskollegs Vera Beckers (BKVB) zeigt großes Engagement in der Coronakrise. Nach einem Arztbesuch, der ihr die akute Notsituation fehlender Atemschutzmasken deutlich machte, beschloss Saskia Leven, selbst tätig zu werden. Weiterlesen

Donnerstag, 26. März 2020

Corona-Epidemie führt zu einem ersten Todesfall in Krefeld

Krefeld hat im Zuge der Corona-Epidemie den ersten Todesfall. Eine über 90 Jahre alte Person mit multiplen Vorerkrankungen verstarb im Helios-Klinikum an den Folgen der Infektion. „Das ist nicht nur eine statistische Nachricht. Das verändert auch die Gefühlslage und gibt der aktuellen Situation eine neue Dimension", sagt Oberbürgermeister Frank Meyer. „Es ist klar, dass wir die ergriffenen Maßnahmen mit hoher Ernsthaftigkeit und Konsequenz fortsetzen müssen. Wir sind jetzt an einem Punkt, an dem wir Schlimmeres vielleicht noch verhindern können. Jede Diskussion, die Maßnahmen jetzt zu beenden, kommt aus meiner Sicht zur Unzeit. Es ist das Gebot der Stunde, mit Ruhe und Sorgfalt dafür zu sorgen, dass die derzeitigen Beschränkungen eingehalten werden."

Aktuelles Video zum Tagesgeschehen.
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Dies gilt umso mehr, da auch die Zahl der Infizierten in Krefeld deutlich angestiegen ist. Die Leiterin des Fachbereichs Gesundheit, Dr. Agnes Court, berichtet von 21 neuen Fällen und einer Gesamtzahl von 138 Infizierten in Krefeld. Zwölf Erkrankte sind derzeit stationär in Behandlung, vier davon intensivmedizinisch. Wie Court weiter berichtet, ist es im Diagnosezentrum am Mittwoch bei insgesamt fünf Proben zu einer Verwechslung gekommen: „Der Irrtum wurde sofort bemerkt, die Betroffenen wurden telefonisch informiert und haben neue Termine für einen Abstrich bekommen." Am Freitag ist im Diagnosezentrum ein „Stresstest" geplant: Dann solle „mit maximaler Schlagzahl" gearbeitet werden, um daraus Rückschlüsse abzuleiten, wie die Prozesse weiter optimiert werden können. „Die jüngste Verwechslung zeigt, dass es wichtig ist, sich bei jedem Abstrich eine weitere Minute Zeit zu nehmen, um alles nochmals zu kontrollieren. Da geht Weile vor Eile."

Der Kommunale Ordnungsdienst berichtet weiterhin von einer breiten Akzeptanz für das Kontaktverbot in der Bevölkerung. Hinweise seien lediglich vereinzelt nötig, zum Beispiel bei Personen aus der Alkohol- und Drogenszene oder bei Gruppen, die auf Sportanlagen angetroffen werden, zum Beispiel im Bewegungspark im Stadtwald. „Wir nehmen jegliche Hinweise auf Menschenansammlungen sehr ernst und gehen der Sache nach", erklärt Oberbürgermeister Frank Meyer.

Krefeld setzt auf „Heimat shoppen" in der Corona-Krise

„Wie können Händler und Gastronomen Kunden finden, wenn ihre Geschäfte und Restaurants geschlossen sind? Wie kommen Kunden an ihre Lieblingspizza, Ostergeschenke oder ein Kleidungsstück für den Frühling, wenn sie nicht ausgehen und einkaufen können?" - Damit Angebot und Nachfrage in der jetzigen Krisenzeit über Social-Media-Kanäle digital zueinander finden, hat das Stadtmarketing Krefeld gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Krefeld (WFG), der Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein (IHK) sowie dem Handelsverband Krefeld-Kempen-Viersen die Kampagne „Heimat shoppen" ins Leben gerufen. Die Institutionen arbeiten auch im Rahmen des Aktionsplans Wirtschaft für Krefeld gut zusammen. Konzeption und Realisierung kommen von der Krefelder Agentur station3. Weiterlesen

Chinesische Sprachschule spendet Mundschutzmasken für Diagnosezentrum

Bereits zu Beginn der Corona-Krise lieferte die Europäische Union medizinische Ausrüstung wie Atemschutzmasken und sonstige Hilfsgüter nach China. Umgekehrt hilft nun die Volksrepublik China Italien, Spanien und anderen EU-Ländern. Die außergewöhnlichen Umstände der Pandemie bringen gemeinsame Kraftanstrengungen hervor. Dazu gehört eine besondere Zuwendung, die die chinesische Sprachschule Mingde (Förderungsgesellschaft für Chinesische Kultur und Bildung Niederrhein) nun der Stadt Krefeld und ihren Bürgern hat zukommen lassen. Der gemeinnützige Verein in Krefeld spendete 1200 Mundschutzmasken für das Corona-Diagnosezentrum an der Schwertstraße. Die Besucher können sich so, für die Dauer des Wartens in der Einrichtung, auf Wunsch mit einer solchen Maske ausstatten. Weiterlesen

Die Bauhaus-Villa Haus Esters in Krefeld. Foto: Kunstmuseen Krefeld, Volker Döhne
Die Bauhaus-Villa Haus Esters liegt auch auf der Krefelder Laufstrecke.
Foto: Kunstmuseen Krefeld, Volker Döhne

Neue App und Website lädt zum aktiven Entdecken von Städten ein

Wegen der Corona-Krise fallen aktuell alle Lauf-Wettkämpfe aus. Trotzdem wollen zahlreiche Läufer nicht auf ihren Sport verzichten, auch weil viele stets alleine ihre Kilometer abspulen und daher nicht in Kontakt mit anderen kommen. Insofern passt die App „Sight Running NRW" bestens in die aktuelle Lage, bietet sie doch die Möglichkeit, eine ganz private und exklusive Stadtführung zu erhalten. „Laufend Stadt erleben" - unter diesem Motto betreibt die Architektenkammer NRW die App samt Website www.sight-running-nrw.de, die attraktive Laufrouten mit einem akustischen Baukulturführer verbindet. Der kostenlose Download ist möglich im App Store (iOS) und auf Google Play (Android). Aktuell werden 20 Routen in ganz NRW angeboten, darunter auch eine in Krefeld. Weitere werden sukzessive ergänzt. Weiterlesen.

Feucht-, Baby-, Hygiene- und Küchentücher nicht über die Toilette entsorgen!

Der Kommunalbetrieb Krefeld (KBK) weist mit Blick auf den mutmaßlichen Mangel an Toilettenpapier darauf hin, dass Feucht-, Baby-, Hygiene- und Küchentücher nicht im WC entsorgt werden dürfen, sondern über die Restmülltonne zu entsorgen sind. Die Tücher verstopfen die Krefelder Kanalisation und verfangen sich in den Abwasserpumpen. Durch die hohe Reißfestigkeit dieser Vliestücher bilden sich lange verfilzte Faserstränge in den Abwasserkanälen, die die Arbeit der Pumpen beeinträchtigen, im Extremfall sogar zum Stillstand bringen und dadurch das Abwassersystem lahmlegen. Die Tücher bestehen meist aus einem Polyester-Viskose-Gemisch und garantieren dadurch auch im feuchten Zustand eine hohe Reißfestigkeit. Daher werden diese Tücher, wenn sie über die Toilette in die Kanäle gelangen, zu einem echten Problem im Abwassersystem der Stadt.

Verstopfte Kanäle und Abwasserpumpen erhöhen den Energieverbrauch, sorgen für vermeidbare Störungen und verursachen unnötige Kosten durch die aufwändige Beseitigung der Materialien. Die entstehenden Wartungs- und Instandhaltungskosten zahlen dann wieder alle Krefelder über die Abwassergebühr.

Informationen zu finanziellen Hilfen für Unternehmen und Selbstständige

Bund und Länder haben Hilfsprograme für Unternehmen und Selbstständige in Kraft gesetzt. Die neuen Informationen - aufbereitet für die Region Mittlerer Niederrhein und Krefeld - sind in den Links unter der Überschrift „Hinweise für Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Selbstständige" zu finden. Ergänzt wurden auch Informationen für Gründer, bereitgestellt von der Initiative „Start Krefeld".

 

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