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Zivilschutz

Nach dem Fall der Mauer und der Auflösung des Warschauer Paktes schienen die Planungen und Vorbereitungen für einen Spannungs- oder Verteidigungsfall überflüssig zu sein. Selbst der Krieg in Jugoslawien und Einsätze der Bundeswehr im Rahmen der NATO oder UNO führten nicht dazu, den eigenen Standort neu zu beurteilen.


Erst der Terroranschlag vom 11.September 2001 machte plötzlich deutlich, wie verwundbar unsere hochtechnisierte Gesellschaft sein kann. Die Erklärung des Bündnisfalles, wie in diesem Falle geschehen, kann unter Umständen Auswirkungen auf unsere Lebensgewohnheiten haben.
Im Rahmen der Zivilen Verteidigung sind eine Vielzahl von Maßnahmen denkbar, die durch die Bundesregierung angeordnet werden können.
Dazu gehören u.a. die Ernährungssicherstellung, die Wirtschaftssicherstellung, Trinkwassersicherstellung oder auch die Telekommunikationssicherstellung. Die genannten Bereiche können zur Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung bewirtschaftet, d.h. rationiert werden.


Zum Aufgabenbereich des Zivilschutzes gehören die Warnung der Bevölkerung, der Schutzraumbau, der Selbstschutz, der Kulturgutschutz, der Gesundheitsschutz.