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Schutzfristen

Prinzipiell können alle archivierten Unterlagen von jedem im Stadtarchiv eingesehen werden.

Ausgeschlossen sind davon Dokumente, die einem bestimmten Schutz unterliegen und somit in der Regel für die Benutzung gesperrt sind. Dabei handelt es sich meist um personenbezogene Unterlagen wie z.B. Personalakten, deren Schutzfrist zehn Jahre nach dem Tod bzw. hundert Jahre nach der Geburt der betroffenen Person endet. Unterliegen sie besonderen Geheimhaltungsvorschriften - wie z.B. bei Sozialhilfefällen - dann beträgt die Schutzfrist sechzig Jahre.

Unter bestimmten Voraussetzungen sind im Einzelfall Ausnahmen von diesen Regelungen möglich. Ein Antrag auf Verkürzung von Schutzfristen muss schriftlich mit genauer Bezeichnung des Themas der Arbeit, detaillierter Angabe des in Frage kommenden Archivguts und ausführlicher Begründung erfolgen.

Für die Benutzung von Personenstandsunterlagen gelten die oben genannten Schutzfristen für personenbezogene Unterlagen. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Rubrik Familienforschung.