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Keramik und Porzellandesign auf dem Krefelder Pottbäckermarkt

Der 26. Krefelder Pottbäckermarkt bleibt seinem Qualitätsanspruch treu und zeigt am 6. und 7. Mai zeitgemäßes Keramikdesign, Kunsthandwerk, weißes Porzellan und traditionelle Ware im inspirierenden Umfeld der St. Dionysiuskirche. Am 6. Mai öffnet der Markt von 10 bis 18 Uhr und am 7. Mai von 11 bis 18 Uhr.

Zirka 100 regionale, nationale und internationale Keramiker, Künstler und Designer bieten ihr Spektrum an kreativer Vielfalt an. Die Besucher können einer Töpferin an der Drehscheibe bei ihrer Arbeit zusehen. Als besonderer Gast wird eine Porzellanmalerin aus Japan (Tobe Yaki) ihre Technik auf dem Pottbäckermarkt vorführen.

Plakat Pottbäckermarkt

Weitere interessante Fakten zum Pottbäckermarkt

Internationales Angebot und wissenschaftliche Begleitung

Seit vielen Jahren ist der Krefelder Pottbäckermarkt ein beliebtes Ereignis mit internationalen Keramikdesignern. In diesem Jahr sind Keramiker aus Deutschland, Belgien, den Niederlanden, England, Frankreich, Ungarn, Italien, Spanien, Lettland, Tschechien und Japan auf dem vertreten . In Krefeld wird an der Hochschule Niederrhein, Fachbereich Design, Schwerpunkt Produkt-Design, der kreative und künstlerische Umgang mit Porzellan und Keramik gelehrt. Das Krefelder Stadtmarketing nutzt das Potential der Hochschule und ihrer Studierenden gerne für Kooperation gerade auch im Zuge des Pottbäckermarktes.

Fotoimpressionen des Pottbäckermarktes im Jahr 2016, Fotos: Lothar Strücken
Fotoimpressionen des Pottbäckermarktes im Jahr 2016, Fotos: Lothar Strücken

Krefeld: kreative, innovative und weltoffene Stadt

Das Jahr 2017 steht in Krefeld ganz im Zeichen von Innovationen. Unter der Überschrift "made in Krefeld" werden ein Jahr lang die spannenden Entwicklungen, Produkte, Projekte und Forschungen Krefelder Unternehmen auf anschauliche Weise erlebbar gemacht. Erfindungen wie das Makrolon, oder der Superabsorber kommen aus Krefeld. Technische Textilien aus Krefeld geben in der Ballistik, in der Architektur und Klimatisierung weltweit den Ton an.

Stichwort Architektur: Die Villen Esters und Lange an der Wilhelmshofallee hat der letzte Direktor des Bauhauses Ludwig Mies van der Rohe gebaut. Zudem steht in Krefeld das einzige europäische Industriegebäude des Stararchitekten. Wenn das Jahr 2019 deutschlandweit als Jubiläumsjahr "bauhaus100" gefeiert wird, wird sich NRW ganz wesentlich mit den Krefelder Beiträgen einbringen.

Zeugnisse keramischer Geschichte, sowohl Bruchscherben als auch vollständige Gebrauchsgegenstände aus Ton, sind im Museum Burg Linn ausgestellt. Die hier ansässige größte Sammlung niederrheinischer Keramik, rückdatierbar bis ins 18. Jahrhundert, belegt die lange Tradition der Pott- und Pannenbäcker, Schotteldreher, Töpfer und Häfner in Krefeld. Der Stadtteil Hüls ist Standort des sanierten Pottbäcker-Denkmals aus Kacheln und Granit mit vier Reliefs. Das Kunstwerk an der Konventskirche zeigt die Arbeit der Pottbäcker. Auf dem Hülser Berg, dort, wo schon vor 300 Jahren die Pottbäcker ihren Lehm in Kuhlen gestochen und fertige Ware angeboten haben. Hier kann entlang des „Pottbäckerwegs" gewandert werden.

Tradition und Experimentierfreude treffen in Krefeld aufeinander und schaffen eine moderne urbane Atmosphäre, die den 26. Krefelder Pottbäckermarkt zu einem lohnenswerten Ziel macht.

Niederrheinischer Keramikpreis

Am Sonntag, 7. Mai, vergibt die Stadt Krefeld um 15 Uhr den mit 1.000 Euro dotierten 18. „Niederrheinischen Keramikpreis" an einen der ausstellenden Keramikdesigner. Der Gewinner wird von einer fachkundigen Jury aus Keramikdesignern und Fachlehrern ausgewählt. Im letzten Jahr ging der Preis an Carla de Vryer. Durch die Verleihung des Preises will die Stadt die Innovationen im Porzellan- und Keramikdesign fördern.