Inhaltsbereich

Kita „Weltentdecker“ bietet ab August Raum für 100 Kinder

Veröffentlicht am: 17.05.2023

Aleksandra Pawlowska vom Zentralen Gebäudemanagement betreut das Neubauprojekt.   Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation
Aleksandra Pawlowska vom Zentralen Gebäudemanagement betreut das Neubauprojekt.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Bau an der Randstraße für dritte baugleiche Kindertagesstätte im Zeitplan

Die Bauarbeiten in der neuen Kita „Weltentdecker" an der Randstraße schreiten gut voran. „Ende Juli nehmen Sachverständige die unterschiedlichen Komponenten ab, Anfang August können dann 100 Kinder hier einziehen und das Gebäude mit Leben füllen", erläutert Aleksandra Pawlowska vom Zentralen Gebäudemanagement der Stadt Krefeld. Mit diesem Projekt ist dann nach den Kitas Appellweg und Cäcilienstraße die dritte baugleiche Kindertagesstätte in Krefeld fertiggestellt. Insgesamt mehr als 300 Kinder haben somit einen Betreuungsplatz in einem modernen und absolut kindgerechten Umfeld erhalten.

Auch ein großes Außengelände wird angelegt.  Bild: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation
Auch ein großes Außengelände wird angelegt.
Bild: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Kunstwerkstatt, Theaterraum und Wasserbecken

Alle drei Kitas zeichnen sich durch ein ungewöhnliches, großzügiges Raumkonzept aus. Die Gebäude sind lichtdurchflutet und verfügen über Gemeinschaftsbereiche, die von allen Kindern genutzt werden können. In der neuen Kita an der Randstraße werden unter anderem eine Kunstwerkstatt, ein Theaterraum und ein Wasserbecken für die Kinder eingerichtet. In offenen Spielbereichen können sich die Kinder begegnen, auch ein gemeinsamer Essbereich ist vorgesehen. Auf dem großen Außengelände warten zahlreiche Spielgeräte auf die Benutzung, ein Sitzkreis aus Baumstämmen wird gerade angelegt. Im Obergeschoss wird es zudem einen umlaufenden Balkon mit Holzverkleidung geben, der ebenfalls als Spielort genutzt werden kann. Er verleiht allen drei Kitas ihre charakteristische Optik.

Die Kita zeichnet sich durch ein ungewöhnliches, großzügiges Raumkonzept aus. Bild: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation
Die Kita zeichnet sich durch ein ungewöhnliches, großzügiges Raumkonzept aus.
Bild: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Zwei Kitas für jeweils 6 Millionen Euro und eine Kita für 8,1 Millionen Euro

„Die Gebäude sind zwar architektonisch gleich, aber durch die unterschiedlichen Herausforderungen und Geländegrößen an jedem Standort gibt es trotzdem sichtbare Unterschiede", sagt Aleksandra Pawlowska. So ist die neue Kita im Stadtteil Benrad eine exakte Spiegelung der Hülser Kita an der Cäcilienstraße. Leider lässt sich auch die Inflation im Baubereich an den drei Projekten ablesen. Während die anderen beiden Kitas für jeweils rund sechs Millionen Euro entstanden sind, schlägt der Bau an der Randstraße mit etwa 8,1 Millionen Euro zu Buche. Hintergrund ist die Verteuerung sowohl für Material als auch für die Arbeitsleistung. Lieferverzögerungen gehören ebenfalls fast zum Alltag der Planer. Neben den Nachwirkungen der Corona-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine können dafür im Einzelfall sogar Hackerangriffe auf Unternehmen verantwortlich sein. Trotzdem rechnet die Projektleitung mit einem pünktlichen Abschluss der Arbeiten.

Betreiber wird die Graf Recke Stiftung

Betreiber der Kita wird dann ab 1. August die gemeinnützige Graf Recke Stiftung. Zentrales Element ist das „offene Konzept", nach dem die Mitarbeitenden dort arbeiten werden. Die Einrichtung ist nicht gruppenbezogen organisiert, sondern orientiert sich an den vielfältigen Funktionsräumen, die von Kindern aller Altersstufen im Wortsinne bespielt werden. Die Details der Arbeit mit den Kindern und ihren Familien wird die künftige Leitung mit ihrem Team zusammen entwickeln. Ein Bestandteil wird auf jeden Fall das Kneipp-Konzept sein. Die Kita wird nach den Säulen der Lehre von Sebastian Kneipp arbeiten, die neben Wasseranwendungen auch Lebensordnung, Heilkräuter, Ernährung und Bewegung umfasst.

Wichtig für das Konzept ist auch, dass die Kinder in den Fluren, auf der Galerie und in den vielfältigen Räumen unterschiedliche Spiel- und Entfaltungsmöglichkeiten finden. Im 2.000 Quadratmeter großen Außenbereich warten zahlreiche Möglichkeiten, sich zu bewegen, zu toben oder Natur zu erfahren. So wird es Pflanzecken genauso geben wie Sträucher zum Verstecken, darüber hinaus Hügel und Mulden, wo die kleinen Weltentdecker viel Raum zur Entfaltung finden.

 

 

 

Weitere Nachrichten des Zentralen Gebäudemanagements:

Stadtbad Neusser Straße: Konzept zur zukünftigen Nutzung liegt vor
Das Konzept hat der Rat in seiner Sitzung am 2. November verabschiedet. Der Beschluss schafft die Grundlage, um einen Städtebauförderantrag vorzubereiten und weitere Planungsleistungen durchzuführen.
Das Stadtbad liegt in Mitten der Innenstadt. Es ist eines der wichtigsten Entwicklungsprojekte in Krefeld.Grafiken: raumwerk.architekten
Erweiterungsneubau für Lindenschule / St.-Michael-Schule
Der Neubau wird in einer Modulbauweise realisiert, die eine beschleunigte Bauzeit ermöglicht. Die Nutzfläche beträgt etwa 1.300 Quadratmeter, während das Außengelände und weitere Bereiche circa 1.600 Quadratmeter umfassen werden.
Symboldbild SchuleBild: Pixabay
Hubert-Houben-Kampfbahn: Rat kann Weg zum Baubeginn freimachen
Der Stadtrat kann einen wichtigen Schritt zur Sanierung der Hubert-Houben-Kampfbahn auf den Weg bringen. Zur Umsetzung der sogenannten Variante II soll er am Donnerstag, 2. November, beschließen. Im Haushalt sind 3,2 Millionen Euro für die Arbeiten vorgesehen.
Die Tribüne der Hubert-Houben-Kampfbahn wird unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes saniert. Grafik: Architekturbüro Mengden
Qualifizierungskonzept für Stadtbad-Baustein wird in Ausschüssen vorgestellt
Die Stadt stellt ein Qualifizierungskonzept für den Bädertrakt und den Wandelgang sowie zur Erschließung des Gesamtgebäudes vor. Teil davon sind unter anderem eine Quartiersküche, Werkstätten und ein Jugendkulturhaus. Am 2. November entscheidet der Rat.
Das Qualifizierungskonzept für einen Teil des historischen Stadtbades in Krefeld wurde nun vorgestellt. Es sollen unter anderem ein Jugendkulturhaus, eine Quartiersküche und Werkstätten in das Gebäude entwickelt werden.Grafiken: raumwerk.architekten
Digitalisierung: Bis Jahresende sind 43 Schulstandorte am Netz
Die Stadt Krefeld treibt die Digitalisierung der Schulen weiter voran. Bis zum Jahresende werden 43 Standorte komplett für schnelles Internet ausgerüstet sein. Mit Hilfe des Förderprogramms “DigitalPakt“ des Bundes sollen am Ende insgesamt 68 Krefelder Schulen digital fit gemacht werden.
Symbolbild Digitalisierung. Bild: pixabay