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Auf einen Blick: Alle wichtigen Informationen rund um das geplante Drogenhilfezentrum in Krefeld

Veröffentlicht am: 14.02.2022

Im Jahr 2022 soll an der Schwertstraße ein neues Drogenhilfezentrum entstehen.
In diesem Jahr soll an der Schwertstraße ein Drogenhilfezentrum entstehen.
Bild: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

In Krefeld soll ein Drogenhilfezentrum (DHZ) mit einem integrierten Drogenkonsumraum entstehen. Die Schaffung eines DHZs ist Teil des Krefelder Konzepts „Handeln und Helfen", das von Oberbürgermeister Frank Meyer initiiert und vom Stadtrat beschlossen worden ist.
Zum Drogenhilfezentrum gehören drei wesentliche Bausteine: der Drogenkonsumraum, das erweiterte Café Pause und ein eigenständiges, niedrigschwelliges medizinisches Angebot. Darüber hinaus wird rund um den Standort an der Schwerstraße 80 ein neues Konzept für engmaschige Quartiersarbeit umgesetzt werden.

Betreiberin des Drogenkonsumraums beziehungsweise des Drogenhilfezentrums soll die Caritas werden. So hat es der Stadtrat auf Vorschlag der Verwaltung beschlossen. Auch eine Ordnungspartnerschaft zwischen dem Fachbereich Gesundheit, der Polizei, dem Kommunalen Ordnungsdienst sowie der Staatsanwaltschaft ist bereits geschlossen.

Ziel des niedrigschwelligen Angebotes ist es, durch die unterschiedlichen Bausteine des Drogenhilfezentrums für Konsumenten illegaler Drogen eine Anlaufstelle zu schaffen, die nicht nur für die Reduzierung von gesundheitlichen Schäden, durch zum Beispiel Überdosierung und Infektionskrankheiten, sorgt, sondern darüber hinaus auch Anker für niedrigschwellige Beratungsangebote bis hin zu Ausstiegshilfestellungen ist. Außerdem haben Drogenkonsumräume wie im DHZ Krefeld auch einen ordnungspolitischen Auftrag: Die Belastung der Öffentlichkeit durch konsumbezogene Verhaltensweisen zu reduzieren.

 

 Die Einrichtung des DHZs ist eng mit einer Stärkungskonzept für das Quartier verbunden.  Bild: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation
Die Einrichtung des DHZs ist eng mit einer Stärkungskonzept für das Quartier verbunden.
Bild: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

 

 

Historie und aktueller Stand:

Im April 2021 informierte die Stadtverwaltung in einer Pressekonferenz darüber, dass sie beabsichtigt, einen Drogenkonsumraum für Suchtkranke in Krefeld einrichten zu wollen.

Im Mai 2021 entschied der Rat erstmals, den von der Stadtverwaltung geplanten Drogenkonsumraum umzusetzen. Die Schaffung eines Drogenkonsumraums ist Teil des von Oberbürgermeister Frank Meyer initiierten und 2018 beschlossenen Konzept „Helfen und Handeln". Mit der Ratsentscheidung wurden die Weichen gestellt, um in eine tiefergehende Konzeptarbeit und Standortsuche zu gehen.

Anfang Januar 2022 stellte die Stadtverwaltung das ausführliche Konzept zum Drogenhilfezentrum (DHZ) mit integriertem Drogenkonsumraum vor und gab die Schwerstraße 80 als möglichen Standort bekannt.

Bürgerdialoge fanden am 19. Januar und 2. Februar 2022 statt. Auch eine telefonische Sprechstunde, in der Fragen rund um das DHZ gestellt werden können, wurde eingerichtet. Immer freitags zwischen 10 und 11 Uhr ist diese unter 0 21 51 / 86 48 14 erreichbar.

Am 26. Januar 2022 empfahlen die Mitglieder des Ausschusses für Soziales, Arbeit, Wohnen, Gesundheit, Inklusion, Senioren und Integration (SAGIS) dem Krefelder Rat mehrheitlich, der von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Einrichtung eines DHZs zuzustimmen.

Am 10. Februar beschloss der Stadtrat mehrheitlich die Einrichtung des DHZs an der Schwertstraße 80. Für das Diagnosezentrum - aktuell in dem städtischen Gebäude an der Schwertstraße untergebracht - wird zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) nach einem neuen Standort gesucht. Als Betreiberin des Drogenkonsumraums beziehungsweise des Drogenhilfezentrums wird die Caritas fungieren. Außerdem entschied der Rat, vor der Inbetriebnahme eines Drogenhilfezentrums den politischen Gremien eine Konzeption zur kommunalen Drogenprävention in Familienzentren, Schulen und sowie eine Konzeption zur nachhaltigen Aufwertung und Entwicklung des geplanten Standortes und der Umgebung vorzulegen.

Der Stadtrat hat am 14. September einer Änderung des Bebauungsplans Nr. 459 - Hansastraße / Mariannenstraße / Schwertstraße / beiderseits Philadelphiastraße / Voltastraße / Bundesbahn die Zustimmung erteilt.

Ziel der Verwaltung ist es das Drogenhilfezentrum noch in diesem Jahr, also in 2022, in Betrieb zu nehmen.

 

 

Im Rahmen von Bürgerdialogen konnten die Fragen der Krefelder rund um das Drogenhilfezentrum geklärt werden.
Grafik: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

 

 

Bürgersprechstunde beantwortet offene Fragen

Jeden Freitag beantwortet Steffen Hoss, verantwortlich für das Thema Gemeinwesenkommunikation, zwischen 10 und 11 Uhr alle offenen Bürgerfragen rund um das Drogenhilfezentrum. Sie erreichen Steffen Hoss telefonisch unter 0 21 51 / 86 48 14. Auch eine spezielle E-Mail-Adresse für Bürgerfragen wurde eingerichtet: dhz@krefeld.de .

 

 

 

 

 

Nachrichten zum Drogenhilfezentrum:

B-Plan ändert Zweckbestimmung für Drogenhilfezentrum-Entwicklung
Der Krefelder Stadtrat befasst sich in der nächsten Sitzung mit den Stellungnahmen und dem Satzungsbeschluss des B-Plans 459. Der B-Plan sieht keine zusätzliche Bebauung gegenüber der bereits rechtskräftigen Version und damit gegenüber dem Bestand vor, lediglich die Zweckbestimmung wird geändert.
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Große Beteiligung am Bürgerdialog zum Drogenhilfezentrum
Februar 2022: Viele Anregungen hat die Krefelder Stadtverwaltung beim zwei Bürgerdialog-Veranstaltungen zum geplanten Drogenhilfezentrum an der Schwertstraße erhalten. In der nächsten Sitzung entscheidet der Rat.
Im Rahmen von Bürgerdialogen konnten die Fragen der Krefelder rund um das Drogenhilfezentrum geklärt werden.

 

Videos zum Drogenhilfezentrum:

Eingebettetes Youtube-Video

 

 

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