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Landtagswahl 2022

Wappen des Landes Nordrhein-Westfalen

Am 14. Mai 2017 wurde der 17. Landtag von Nordrhein-Westfalen gewählt.

Nordrhein-Westfalen ist in 128 Landtagswahlkreise eingeteilt. Zwei Landtagswahlkreise entfallen auf die Stadt Krefeld. Zur Landtagswahl 2017 ist der Wahlkreis 47 Krefeld I um das Gebiet der Stadt Tönisvorst erweitert worden; die neue Bezeichnung des Wahlkreises 47 lautet: 47 Krefeld I - Viersen III.

Der Wahlkreis 47 Krefeld I - Viersen III umfasst das Gebiet der Krefelder Stadtbezirke 1 West, 4 Mitte, 5 Süd, 6 Fischeln sowie das Gebiet der Stadt Tönisvorst.

Der Wahlkreis 48 Krefeld II umfasst das Gebiet der Stadtbezirke 2 Nord, 3 Hüls, 7 Oppum-Linn, 8 Ost und 9 Uerdingen.

Wahlberechtigt ist, wer am Wahltag:

  • Deutscher im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 Grundgesetz ist;
  • das 18. Lebensjahr vollendet hat;
  • mindestens seit dem 16. Tag vor der Wahl in Nordrhein-Westfalen seine Wohnung; bei mehreren Wohnungen seine Hauptwohnung hat oder sich sonst gewöhnlich aufhält;
  • nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen ist.

Wahlberechtigt waren rund 163 000 Krefelderinnen und Krefelder.

Das Wahlsystem bei der Landtagswahl ist ein Verbundsystem von Mehrheits- und Verhältniswahl.

Die Wählerinnen und Wähler haben deshalb zwei Stimmen. Eine Erststimme für die Wahl einer bzw. eines Wahlkreisabgeordneten und eine Zweitstimme für die Wahl einer Landesliste einer Partei.

Mit der Erststimme werden die Abgeordneten des Landtages direkt in den 128 Wahlkreisen mit relativer Mehrheit gewählt.

Mit der Zweitstimme werden die weiteren Angeordneten nach Verhältniswahlgrundsätzen aus Landeslisten der Parteien gewählt.

Erhält eine Partei in den Wahlkreisen mehr Sitze, als ihr nach der Stimmenzahl zustehen, so wird die Gesamtzahl der Sitze erhöht.
Bei der Berechnung der Sitzverteilung wird von 181 Sitzen insgesamt ausgegangen.
Die Mandate der übrigen Parteien werden in der Relation des Wahlergebnisses aufgestockt, wobei die Gesamtzahl der Mandate ungerade bleiben muss.

Dem 17. Landtag gehören 199 Abgeordnete an. Sechs Überhangmandate haben zu zwölf Ausgleichsmandaten geführt.

Die nächste Wahl findet 2022 statt.

Wesentliche Rechtsgrundlagen der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen sind:

  • die Verfassung des Landes Nordrhein-Westfalen (LV NRW),
  • das Landeswahlgesetz (LWahlG),
  • die Landeswahlordnung (LWahlO),
  • das Abgeordnetengesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (AbgG NRW),
  • das Wahlprüfungsgesetz NRW,
  • das Gesetz über die politischen Parteien (Parteiengesetz),
  • Strafgesetzbuch,
  • Bundesmeldegesetz,
  • Strafgesetzbuch,
  • Bundesmeldegesetz.