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Meldungen

Dezember 2018: Gesetz zur Änderung der in das Geburtenregister einzutragenden Angaben in Kraft

Am 22. Dezember 2018 ist das Gesetz zur Änderung der in das Geburtenregister einzutragenden Angaben in Kraft getreten (BGBl. 2018, Teil I, S. 2635). Danach kann im Geburtenregister von nun an auch die Bezeichnung „divers" gewählt werden, wenn eine Person weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zugeordnet werden kann. Auch wird es möglich sein, die Zuordnung im Geburtseintrag ändern zu lassen und einen neuen Vornamen zu wählen, wenn die weitere Geschlechtsentwicklung nicht zu einer Zuordnung zu einem der beiden Geschlechter führt oder in denen die Zuordnung nach der Geburt unrichtig erfolgte.

Dezember 2018: Düsseldorfer Tabelle 2019 veröffentlicht

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat die neue „Düsseldorfer Tabelle" für das Jahr 2019 veröffentlicht. Sie dient als Richtlinie und Hilfsmittel für die Bemessung des angemessenen Unterhalts nach § 1610 BGB und wird von allen Oberlandesgerichten zur Bestimmung des Kindesunterhalts genutzt.

Zunächst passt sie die Bedarfssätze für minderjähriger Kinder der ersten Einkommensgruppe an die neuen Vorgaben der Mindestunterhaltsverordnung an. Danach beträgt der Mindestunterhalt ab Januar 2019 für Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres 354 Euro (bisher 348 Euro), für Kinder bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres 406 Euro (bisher 399 Euro) und für Kinder vom 13. Lebensjahr bis zur Volljährigkeit 476 Euro (bisher 467 Euro). Die Bedarfssätze in der zweiten bis fünften Einkommensgruppe steigen um jeweils 5 Prozent, die der sechsten bis zehnten Einkommensgruppe um jeweils 8 Prozent des Mindestunterhalts. Unverändert bleiben die Bedarfssätze volljähriger Kinder.

Das Kindergeld ist fortan bei minderjährigen Kindern zur Hälfte, bei volljährigen Kindern in vollem Umfang anzurechnen.

Weitere Änderungen gibt es nicht. Insbesondere bleibt es bei den im Jahr 2018 angehobenen Einkommensgruppen sowie bei den dem Unterhaltsschuldner verbleibenden Selbstbehalten.

November 2018: Familienentlastungsgesetz beschlossen

Zum 1. Januar 2019 wird der steuerliche Kinderfreibetrag um 192 Euro angehoben, zum 1. Januar 2020 steigt er erneut um 192 Euro. Auch der Grundfreibetrag erhöht sich im Jahr 2019 auf 9.168 Euro, im Jahr 2020 auf 9.408 Euro. Erst ab dieser Summe muss das Einkommen versteuert werden.

Zum 1. Juli 2019 steigt das Kindergeld um 10 Euro monatlich und beträgt dann für das erste und zweite Kind jeweils 204 Euro, für das dritte Kind 210 Euro und für das vierte und jedes weitere Kind 235 Euro monatlich.

Februar 2018: Kinderreport des Deutschen Kinderhilfswerks e.V. erschienen

Der jährlich erscheinende Kinderreport des Deutschen Kinderhilfswerkes berichtet über den aktuellen Zustand der Umsetzung von Kinderrechten aus Sicht von Kindern und Erwachsenen. Die Ergebnisse des Kinderreports liefern Impulse, Optionen und Handlungsvorschläge für politische Gestaltungsprozesse im Interesse von Kindern.

Der Kinderreport 2018 beantwortet unter anderem folgende Fragen:

  • Wie viel tut der Staat, um Kinderarmut zu bekämpfen?
  • Was sind die Gründe für Kinderarmut in Deutschland?
  • Welche Maßnahmen würden bei der Bekämpfung von Kinderarmut helfen?
  • Wie bekannt ist die UN-Kinderrechtskonvention?
  • Wo sollte Kindern und Jugendlichen mehr Mitbestimmung eingeräumt werden?

Weitere Infos erhalten Sie hier.

Januar 2018: Erhöhung des Kindergeldes

Zum 1. Januar 2018 wird das Kindergeld für das 1. und 2. Kind von bisher 192 auf 194 Euro erhöht. Für das dritte Kind steigt der staatliche Zuschuss von 198 auf 200 Euro. Und für das 4. und jedes weitere Kind werden künftig 225 statt 223 Euro gezahlt.

Eltern bekommen entweder Kindergeld oder die steuerlichen Freibeträge für Kinder bei der Einkommensteuer. Das Finanzamt prüft im Rahmen der jährlichen Einkommensteuerveranlagung automatisch, ob für die Eltern die Freibeträge für Kinder oder das ausbezahlte Kindergeld günstiger sind.

Der Kinderfreibetrag erhöht sich zum 1. Januar 2018 um 72 Euro auf 4788 Euro. Der Freibetrag für den Betreuungs-, Erziehungs-, oder Ausbildungsbedarf beträgt unverändert bei 2.640 Euro.

Außerdem profitieren Familien von einer besseren steuerlichen Förderung. So steigt der steuerliche Grundfreibetrag von 8.820 auf 9.000 Euro.

Januar 2018: Das Mutterschutzgesetz gilt für mehr Frauen als bisher

Für Schülerinnen und Studentinnen gilt es, wenn sie ein Pflichtpraktikum absolvieren oder wenn ihre Ausbildungsstelle den Ort, die Zeit und den Ablauf der Ausbildungsveranstaltung verpflichtend vorgibt. Auch Entwicklungshelferinnen, Frauen im Bundesfreiwilligendienst oder arbeitnehmerähnliche Selbstständige werden dann ausdrücklich durch das Mutterschutzgesetz geschützt.

Die Regelungen zum Verbot zur Nacht- und Sonntagsarbeit werden branchenunabhängig gefasst. Für die Arbeit nach 20 Uhr bis 22 Uhr wird ein behördliches Genehmigungsverfahren eingeführt.

Die Regelungen zur Gestaltung der Arbeitsbedingungen für schwangere und stillende Frauen werden klarer und verständlicher. Außerdem erarbeitet ein neuer Ausschuss für Mutterschutz praxisnahe Empfehlungen zur Umsetzung des Mutterschutzes.

August 2017: www.infotool-familie.de startet

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat das „Informationstool Familienleistungen" - www.infotool-familie.de - freigeschaltet. Mithilfe dieses neuartigen digitalen Angebotes können (werdende) Eltern und Familien durch die Eingabe von nur wenigen Angaben herausfinden, welche Familienleistungen und ggf. weitere Unterstützungsangebote für sie in Frage kommen, sowie wo und unter welchen Voraussetzungen diese beantragt werden können.

Das spart eine Menge Zeit und unterstützt insbesondere diejenigen, die bis dahin noch keinen Überblick über das Angebot der familienpolitischen Leistungen hatten.

Die Stadt Krefeld ist 2016 dem Unternehmensnetzwerk "Erfolgsfaktor Familie" beigetreten

„Wir sind ein flexibles, familienfreundliches Unternehmen!" Mit diesem Slogan präsentiert sich die Stadtverwaltung Krefeld seit einigen Jahren auf ihrer Internetseite als attraktive Arbeitgeberin. Ein weiteres Zeichen, sich für eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie einzusetzen, setzt sie nunmehr mit der Mitgliedschaft im Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie", eine gemeinsame Initiative des Bundesfamilienministeriums und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Oberbürgermeister Frank Meyer hat die Anmeldung zum Netzwerk und die gemeinsame Erklärung „Erfolgsfaktor Familie" unterzeichnet. Per Urkunde wurde die Mitgliedschaft bestätigt.

Unternehmenssprechstunde „Familienfreundlichkeit"

Familienfreundlichkeit gewinnt im Ringen um gute Fachkräfte stetig an Bedeutung. Familienfreundliche Unternehmen werden als attraktive Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber wahrgenommen und ziehen qualifizierte und gute Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an. Sie binden diese mit familienfreundlichen Maßnahmen an sich.

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf und die Wirtschaftsförderung Krefeld bieten Unternehmen deswegen individuelle Beratungsgespräche zu folgenden Themen an:

  • Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung
  • Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf
  • Flexible Arbeitszeitmodelle
  • Teilzeitberufsausbildung
  • Personalgewinnung und Personalauswahl
  • Wiedereinstieg in den Beruf sowie Führen in Teilzeit.

Zudem werden hilfreiche Informationen und Kontakte vermittelt. Für einen individuellen und kostenlosen Beratungstermin Ihrer Wahl wenden sich Unternehmen an Frau Freiwald bei der Wirtschaftsförderung Krefeld.
Telefon: 0 21 51 - 8 20 74 - 12
E-Mail: kristina.freiwald@wfg-krefeld.de