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Meldungen

August 2017: www.infotool-familie.de startet

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat das „Informationstool Familienleistungen" - www.infotool-familie.de - freigeschaltet. Mithilfe dieses neuartigen digitalen Angebotes können (werdende) Eltern und Familien durch die Eingabe von nur wenigen Angaben herausfinden, welche Familienleistungen und ggf. weitere Unterstützungsangebote für sie in Frage kommen, sowie wo und unter welchen Voraussetzungen diese beantragt werden können.

Das spart eine Menge Zeit und unterstützt insbesondere diejenigen, die bis dahin noch keinen Überblick über das Angebot der familienpolitischen Leistungen hatten.

Juli 2017: Unterhaltsvorschuss wird länger gezahlt

Geplant ist, dass rückwirkend ab 1. Juli 2017 der Unterhaltsvorschuss bis zur Volljährigkeit des Kindes gezahlt. Die bisherige Höchstbezugsdauer von 72 Monaten soll für alle Kinder aufgehoben werden. Für Kinder nach Vollendung des 12. Lebensjahres ist zusätzlich Voraussetzung, dass sie selbst nicht auf Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind oder dass der alleinerziehende Elternteil im SGB II-Bezug eigene Einkünfte in Höhe von mindestens 600 Euro brutto monatlich erzielt.

Bereits jetzt können Sie einen Antrag auf die Unterhaltsvorschussleistungen stellen. Wo Sie den Antrag stellen sollten und wer zuständig ist, finden Sie auf folgender Seite.

Mai 2017: Mehr Frauen profitieren künftig vom gesetzlichen Mutterschutz

Der Bundesrat hat am 12.05.2017 dem Gesetz zur Neuregelung des Mutterschutzrechts zugestimmt. Mit diesem Gesetz soll der bestmögliche Gesundheitsschutz für schwangere und stillende Frauen gewährleistet werden. Die Neuregelungen sollen im Wesentlichen ab dem 1. Januar 2018 gelten.

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig sagt dazu: „Pünktlich zum Muttertag haben wir es geschafft, dass künftig mehr Frauen vom gesetzlichen Mutterschutz profitieren. Für alle Frauen in Beschäftigung, für Studentinnen und Schülerinnen wird es nun ein einheitliches Schutzniveau geben. Mütter von Kindern mit Behinderung haben künftig Anspruch auf zwölf Wochen Mutterschutz. Zudem wird ein Kündigungsschutz für Frauen neu eingeführt, die nach der zwölften Schwangerschaftswoche eine Fehlgeburt hatten. Mit diesem Gesetz sorgen wir ebenfalls dafür, dass Frauen selbstbestimmt am Arbeitsmarkt teilhaben können, denn viele Frauen möchten gerne länger bis zur Geburt arbeiten. Gleichzeitig schreiben wir den notwendigen Schutz fest. Der Mutterschutz wird somit zeitgemäßer und passt sich den modernen Anforderungen an.

Weitere Infos finden Sie hier.

Februar 2017: Kinderreport Deutschland 2017

Nur rund zwei Drittel der Bevölkerung in Deutschland (64 Prozent) traut der heutigen Generation der Kinder und Jugendlichen zu, als Erwachsene Verantwortung für den Erhalt unserer Demokratie zu übernehmen. Dabei steigt das Zutrauen mit zunehmendem Alter und steigendem Einkommen deutlich an. Ein Drittel der Bevölkerung (33 Prozent) zweifelt an der Demokratiefähigkeit der nachfolgenden Generation. Das sind zentrale Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von infratest dimap im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes für den Kinderreport 2017.

Die repräsentative Umfrage durch infratest dimap beantwortet u.a. folgende Fragen:

- Wie groß ist das Vertrauen von Erwachsenen in die nachfolgende Generation, Verantwortung für den Erhalt der Demokratie zu übernehmen?

- Wer trägt die Hauptverantwortung für die Demokratieerziehung?

- Wie kann demokratische Bildung gefördert werden?

- Wie bekannt ist die UN-Kinderrechtskonvention?

Der Kinderreport können SIe hier auf der Internet-Seite des Deutschen Kinderhilfswerkes herunterladen.

Januar 2017: Erhöhung von Kinderzuschlag, Kindergeld und Kinderfreibetrag

Der Kinderzuschlag betrug seit dem 1. Juli 2016 monatlich bis zu 160 EUR je Kind. Zum 1. Januar 2017 wurde der Kinderzuschlag erneut erhöht und beläuft sich nun auf maximal 170 EUR.
Die Leistung wird an Eltern für das in ihrem Haushalt lebende Kind gezahlt, wenn sie mit ihrem Einkommen zwar den eigenen Bedarf decken können, nicht aber den ihrer Kinder. Der Kinderzuschlag ist eine Familienleistung, die Familien mit niedrigen Einkommen spürbar entlastet.

Kindergeld wurde ab dem 1. Januar 2017 um je zwei EUR erhöht. Für das erste und zweite Kind steigt das Kindergeld somit auf 192 EUR, für das dritte Kind auf 198 und für das vierte und jedes weitere Kind auf 223 EUR. Ab 2018 wird das Kindergeld erneut um je zwei EUR angehoben.

Kinderfreibetrag - zum 1. Januar 2016 war bereits eine Erhöhung des Kinderfreibetrages von 4.512 auf 4.608 EUR erfolgt. Zum 1. Januar 2017 erhöhte sich der Kinderfreibetrag noch einmal um 108 EUR auf 4.716 EUR. Eine weitere Erhöhung wird 2018 auf 4.788 EUR erfolgen. Der Freibetrag für den Betreuungs-, Erziehungs-, oder Ausbildungsbedarf beträgt unverändert 2.640 EUR.
Eltern bekommen entweder Kindergeld oder die steuerlichen Freibeträge für Kinder (Kinderfreibetrag und Freibetrag für den Betreuungs-, Erziehungs-, oder Ausbildungsbedarf) bei der Einkommensteuer. Das Finanzamt prüft im Rahmen der jährlichen Einkommensteuerveranlagung, ob für die Eltern die Freibeträge für Kinder oder das ausbezahlte Kindergeld günstiger sind. Diese Prüfung erfolgt automatisch und muss nicht beantragt werden.

Dezember 2016: Väterreport 2016 - Vater sein in Deutschland heute

Der Väterreport 2016, herausgegeben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, gibt unter anderem Auskunft über Einstellungen und Erwartungen heutiger Väter, die Nutzung von Elterngeld und ElterngeldPlus sowie darüber, wie sich die Nutzung von Elterngeldmonaten auswirkt.

Der Report zeigt: Die aktive Vaterschaft liegt im Trend. Väter wollen sich stärker an der Erziehung und Betreuung ihrer Kinder beteiligen und wünschen sich mehr Zeit für Familie.

Der "Väterreport 2016" steht als Download zur Verfügung: www.bmfsfj.de

April 2016: Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gefahren des Konsums von elektronischen Zigaretten und elektronischen Shishas

Am 1. April 2016 ist das Gesetz zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gefahren des Konsums von elektronische Zigaretten und elektronischen Shishas im Wesentlichen in Kraft getreten (BGBl. 2016 Teil I, S. 369).

Das Gesetz ändert das Jugendschutzgesetz. Die Abgabe- und Konsumverbote von Tabakwaren werden auf elektronische Zigaretten und elektronische Shishas ausgedehnt. Tabakwaren sowie elektronische Zigaretten und elektronische Shishas dürfen auch über den Versandhandel nur an Erwachsene abgegeben werden.

Februar 2016: Die Stadt Krefeld tritt dem Unternehmensnetzwerk "Erfolgsfaktor Familie" bei

„Wir sind ein flexibles, familienfreundliches Unternehmen!" Mit diesem Slogan präsentiert sich die Stadtverwaltung Krefeld seit einigen Jahren auf ihrer Internetseite als attraktive Arbeitgeberin. Ein weiteres Zeichen, sich für eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie einzusetzen, setzt sie nunmehr mit der Mitgliedschaft im Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie", eine gemeinsame Initiative des Bundesfamilienministeriums und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Oberbürgermeister Frank Meyer hat die Anmeldung zum Netzwerk und die gemeinsame Erklärung „Erfolgsfaktor Familie" unterzeichnet. Per Urkunde wurde die Mitgliedschaft bestätigt. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Unternehmenssprechstunde „Familienfreundlichkeit"

Familienfreundlichkeit gewinnt im Ringen um gute Fachkräfte stetig an Bedeutung. Familienfreundliche Unternehmen werden als attraktive Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber wahrgenommen und ziehen qualifizierte und gute Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an. Sie binden diese mit familienfreundlichen Maßnahmen an sich.

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf und die Wirtschaftsförderung Krefeld bieten Unternehmen deswegen individuelle Beratungsgespräche zu folgenden Themen an:

  • Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung
  • Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf
  • Flexible Arbeitszeitmodelle
  • Teilzeitberufsausbildung
  • Personalgewinnung und Personalauswahl
  • Wiedereinstieg in den Beruf sowie Führen in Teilzeit.

Zudem werden hilfreiche Informationen und Kontakte vermittelt. Für einen individuellen und kostenlosen Beratungstermin Ihrer Wahl wenden sich Unternehmen an Frau Freiwald bei der Wirtschaftsförderung Krefeld.
Telefon: 0 21 51 - 8 20 74 - 12
E-Mail: kristina.freiwald@wfg-krefeld.de