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Meldungen

Juni 2020: Das Bundeskabinett hat Teile des Corona-Konjunkturpakets beschlossen

Für jedes im Jahr 2020 kindergeldberechtigte Kind wurde ein Kinderbonus von 300 EUR beschlossen. Damit soll ein kurzfristiger zusätzlicher Konjunkturimpuls gesetzt werden, indem die Kaufkraft von Familien gestärkt wird. Insbesondere Familien mit geringen und mittleren Einkommen kommt der Kinderbonus zugute.

Dazu Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: "Der Kinderbonus greift zusätzlich zum Kindergeld und Kinderzuschlag vielen Familien finanziell unter die Arme. Gerade da, wo es finanziell knapp ist, ist jeder Euro willkommen, um für die Kinder etwas zu kaufen oder gemeinsam etwas zu unternehmen.
Für Familien steckt im Konjunkturpaket aber noch viel mehr drin: Der steuerliche Entlastungsbetrag für Alleinerziehende wird mehr als verdoppelt."

Januar 2020: Düsseldorfer Tabelle

Seit dem 1. Januar 2020 gilt die neue Düsseldorfer Tabelle. Sie dient als Maßstab und Richtlinie zur Berechnung des Unterhalts für Kinder bei einer Trennung beider Elternteile. Das oberste Ziel der Düsseldorfer Tabelle ist die Standardisierung der Unterhaltszahlungen auf Basis der rechtlichen Grundlage. Gesetzeskraft kommt ihr nicht zu.

Mit der neuen Tabelle haben Trennungskinder in Deutschland Anspruch auf eine höhere Unterhaltszahlung. Wie das Düsseldorfer Oberlandesgericht mitteilte, werden die Mindestbedarfssätze erhöht, wonach der niedrigste Satz für Kinder bis zum fünften Lebensjahr von 354 € auf 369 € steigt. Kinder zwischen 6 und 11 Jahren erhalten zukünftig 424 € statt bisher 406 €. Kinder mit einem Alter von 12 bis 17 Jahren erhalten 497 € pro Monat und bei volljährigen Kindern erhöht sich der Mindestbedarf auf 530 €.

Die Unterhaltsverpflichtung richtet sich neben dem Alter des Kindes nach dem Einkommen des Unterhaltspflichtigen.

November 2019: Gesetz für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention (Masernschutzgesetz)

Am 14. November 2019 hat der Bundestag das Masernschutzgesetz beschlossen und damit einen verbindlichen Impfschutz für alle Kinder ab dem ersten Lebensjahr beim Eintritt in die Schule oder den Kindergarten festgelegt. Gleiches gilt bei der Betreuung durch eine Tagesmutter und für Personen, die beispielsweise als Erzieher, Lehrer oder medizinisches Personal in Gemeinschaftseinrichtungen oder medizinischen Einrichtungen tätig sind. Asylbewerber und Flüchtlinge müssen den Impfschutz vier Wochen nach Aufnahme in einer Gemeinschaftsunterkunft aufweisen.

Das Gesetz tritt am 1. März 2020 in Kraft.

November 2019: Zweiter Kinderrechtereport erschienen

Vor 30 Jahren, am 20.11.1989, wurde die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet, mit der zum ersten Mal überhaupt die Rechte von Kindern festgelegt wurden.

In dem Zweiten Kinderrechtereport bewerten Kinder und Jugendliche die Umsetzung der Kinderrechte und stellen ihre Forderungen vor. Unter anderem werden Beteiligungsprojekte zu Kinderrechten aufgeführt, die Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 17 Jahren umgesetzt haben. Außerdem enthält der Kinderrechtereport Ergebnisse einer deutschlandweiten Online-Umfrage unter Kindern und Jugendlichen. Schwerpunkte des Berichts sind die Rechte von Kindern auf Nicht-Diskriminierung, Beteiligung, Schutz vor Gewalt und angemessene Lebensbedingungen.

Den kompletten Zweiten Kinderrechtereport finden Sie hier.

September 2019: Bund und NRW unterstützen Paare bei Kosten für Kinderwunsch-Behandlung - damit ist das neunte Land dabei

In Deutschland haben mehr als ein Drittel der Menschen zwischen 25 und 59 Jahren einen unerfüllten Kinderwunsch. Nahezu jedes zehnte Paar ist auf reproduktionsmedizinische Unterstützung angewiesen, um Nachwuchs zu bekommen.

Mit Nordrhein-Westfalen ist nun auch das bevölkerungsreichste Bundesland der Bundesinitiative "Hilfe und Unterstützung bei ungewollter Kinderlosigkeit" des Bundesfamilienministeriums beigetreten. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey unterzeichnet heute in Berlin die entsprechende Kooperationsvereinbarung. Damit beteiligen sich nun neun Bundesländer an den Kosten für Kinderwunsch-Behandlungen.

Nähere Informationen zur Förderung in Nordrhein-Westfalen finden Sie auf der Webseite der Bezirksregierung Münster unter https://www.bezreg-muenster.de/de/gesundheit_und_soziales/kinderwunsch/index.html

Zum 1. August 2019 wird das sogenannte Bildungs- und Teilhabepaket verbessert:

Das Schulstarterpaket steigt von 100 Euro auf 150 Euro und in den Folgejahren entsprechend der Steigerung der Regelsätze.
Die monatliche Teilhabeleistung steigt von 10 Euro auf 15 Euro, damit können die Kinder und Jugendlichen zum Beispiel den Beitrag für Musik- und Sportvereine leichter bezahlen. Die Eigenanteile der Eltern für das gemeinsame Mittagessen in Kita und Schule sowie für die Schülerfahrkarte fallen weg. Darüber hinaus kann eine Lernförderung auch beansprucht werden, wenn die Versetzung nicht unmittelbar gefährdet ist.

Zum 1. Juli 2019 wird der Kinderzuschlag, ein Zuschlag den es zusätzlich zum Kindergeld für Familien mit kleinen und mittleren Einkommen gibt, neu gestaltet.

Der Kinderzuschlag wird von jetzt maximal 170 Euro auf 185 Euro pro Monat und Kind erhöht und für Alleinerziehende geöffnet. Bisher werden Alleinerziehende bei Bezug von Unterhalt oder Unterhaltsvorschuss nicht mit dem Kinderzuschlag unterstützt, weil Kindeseinkommen voll auf den Kinderzuschlag angerechnet wird. Ab dem 1. Juli 2019 verringert Kindeseinkommen den Kinderzuschlag nur noch zu einem Teil (45 Prozent).

Dezember 2018: Gesetz zur Änderung der in das Geburtenregister einzutragenden Angaben in Kraft

Am 22. Dezember 2018 ist das Gesetz zur Änderung der in das Geburtenregister einzutragenden Angaben in Kraft getreten (BGBl. 2018, Teil I, S. 2635). Danach kann im Geburtenregister von nun an auch die Bezeichnung „divers" gewählt werden, wenn eine Person weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zugeordnet werden kann. Auch wird es möglich sein, die Zuordnung im Geburtseintrag ändern zu lassen und einen neuen Vornamen zu wählen, wenn die weitere Geschlechtsentwicklung nicht zu einer Zuordnung zu einem der beiden Geschlechter führt oder in denen die Zuordnung nach der Geburt unrichtig erfolgte.

November 2018: Familienentlastungsgesetz beschlossen

Zum 1. Januar 2019 wird der steuerliche Kinderfreibetrag um 192 Euro angehoben, zum 1. Januar 2020 steigt er erneut um 192 Euro. Auch der Grundfreibetrag erhöht sich im Jahr 2019 auf 9.168 Euro, im Jahr 2020 auf 9.408 Euro. Erst ab dieser Summe muss das Einkommen versteuert werden.

Zum 1. Juli 2019 steigt das Kindergeld um 10 Euro monatlich und beträgt dann für das erste und zweite Kind jeweils 204 Euro, für das dritte Kind 210 Euro und für das vierte und jedes weitere Kind 235 Euro monatlich.

Februar 2018: Kinderreport des Deutschen Kinderhilfswerks e.V. erschienen

Der jährlich erscheinende Kinderreport des Deutschen Kinderhilfswerkes berichtet über den aktuellen Zustand der Umsetzung von Kinderrechten aus Sicht von Kindern und Erwachsenen. Die Ergebnisse des Kinderreports liefern Impulse, Optionen und Handlungsvorschläge für politische Gestaltungsprozesse im Interesse von Kindern.

Der Kinderreport 2018 beantwortet unter anderem folgende Fragen:

  • Wie viel tut der Staat, um Kinderarmut zu bekämpfen?
  • Was sind die Gründe für Kinderarmut in Deutschland?
  • Welche Maßnahmen würden bei der Bekämpfung von Kinderarmut helfen?
  • Wie bekannt ist die UN-Kinderrechtskonvention?
  • Wo sollte Kindern und Jugendlichen mehr Mitbestimmung eingeräumt werden?

Weitere Infos erhalten Sie hier.

Januar 2018: Das Mutterschutzgesetz gilt für mehr Frauen als bisher

Für Schülerinnen und Studentinnen gilt es, wenn sie ein Pflichtpraktikum absolvieren oder wenn ihre Ausbildungsstelle den Ort, die Zeit und den Ablauf der Ausbildungsveranstaltung verpflichtend vorgibt. Auch Entwicklungshelferinnen, Frauen im Bundesfreiwilligendienst oder arbeitnehmerähnliche Selbstständige werden dann ausdrücklich durch das Mutterschutzgesetz geschützt.

Die Regelungen zum Verbot zur Nacht- und Sonntagsarbeit werden branchenunabhängig gefasst. Für die Arbeit nach 20 Uhr bis 22 Uhr wird ein behördliches Genehmigungsverfahren eingeführt.

Die Regelungen zur Gestaltung der Arbeitsbedingungen für schwangere und stillende Frauen werden klarer und verständlicher. Außerdem erarbeitet ein neuer Ausschuss für Mutterschutz praxisnahe Empfehlungen zur Umsetzung des Mutterschutzes.

August 2017: www.infotool-familie.de startet

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat das „Informationstool Familienleistungen" - www.infotool-familie.de - freigeschaltet. Mithilfe dieses neuartigen digitalen Angebotes können (werdende) Eltern und Familien durch die Eingabe von nur wenigen Angaben herausfinden, welche Familienleistungen und ggf. weitere Unterstützungsangebote für sie in Frage kommen, sowie wo und unter welchen Voraussetzungen diese beantragt werden können.

Das spart eine Menge Zeit und unterstützt insbesondere diejenigen, die bis dahin noch keinen Überblick über das Angebot der familienpolitischen Leistungen hatten.

Die Stadt Krefeld ist 2016 dem Unternehmensnetzwerk "Erfolgsfaktor Familie" beigetreten

„Wir sind ein flexibles, familienfreundliches Unternehmen!" Mit diesem Slogan präsentiert sich die Stadtverwaltung Krefeld seit einigen Jahren auf ihrer Internetseite als attraktive Arbeitgeberin. Ein weiteres Zeichen, sich für eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie einzusetzen, setzt sie nunmehr mit der Mitgliedschaft im Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie", eine gemeinsame Initiative des Bundesfamilienministeriums und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Oberbürgermeister Frank Meyer hat die Anmeldung zum Netzwerk und die gemeinsame Erklärung „Erfolgsfaktor Familie" unterzeichnet. Per Urkunde wurde die Mitgliedschaft bestätigt.

Unternehmenssprechstunde „Familienfreundlichkeit"

Familienfreundlichkeit gewinnt im Ringen um gute Fachkräfte stetig an Bedeutung. Familienfreundliche Unternehmen werden als attraktive Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber wahrgenommen und ziehen qualifizierte und gute Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an. Sie binden diese mit familienfreundlichen Maßnahmen an sich.

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf und die Wirtschaftsförderung Krefeld bieten Unternehmen deswegen individuelle Beratungsgespräche zu folgenden Themen an:

  • Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung
  • Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf
  • Flexible Arbeitszeitmodelle
  • Teilzeitberufsausbildung
  • Personalgewinnung und Personalauswahl
  • Wiedereinstieg in den Beruf sowie Führen in Teilzeit.

Zudem werden hilfreiche Informationen und Kontakte vermittelt. Für einen individuellen und kostenlosen Beratungstermin Ihrer Wahl wenden sich Unternehmen an Frau Freiwald bei der Wirtschaftsförderung Krefeld.
Telefon: 0 21 51 - 8 20 74 - 12
E-Mail: kristina.freiwald@wfg-krefeld.de