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April 2018: Check deine Rechte: Wie bewerten Kinder und Jugendliche die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention? Aufruf zum Mitmachen!

Unter dem Motto „Check deine Rechte" möchte die National Coalition (NC), Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland, in Vorbereitung auf den UN-Dialog 2019/2020 herausfinden, wie Kinder und Jugendliche die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention bewerten: Welche Fragen müssen gestellt und beantwortet werden, um die Verwirklichung ihrer Rechte einschätzen zu können?

Die NC möchte aus den Fragen und Anliegen der Kinder und Jugendlichen ableiten, in welchen Bereichen es Schwachstellen bei der Umsetzung der Kinderrechte gibt. Interessierte, ob nun Schulklassen, Kinder- und Jugendgruppen, Kinder- und Jugendparlamente oder Beiräte etc. sind herzlich dazu eingeladen, die NC bei "Check deine Rechte" zu unterstützen. Bis Ende August 2018 können Fragen und Anliegen gesammelt werden. Teilnehmen können hierbei alle Kinder und Jugendlichen von 6 bis 18 Jahren.

Die gesammelten Beiträge werden in die UN-Berichterstattung einfließen. Sie finden z.B. Eingang in den Schattenbericht der National Coalition an den UN-Ausschuss im Jahr 2019 und werden bei der Konzeptentwicklung eines Projektes zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen am UN-Dialog thematisch berücksichtigt. Die Projektergebnisse werden auch an Politikerinnen und Politiker weitergeleitet. Mehr

Februar 2018: Kinderreport des Deutschen Kinderhilfswerks e.V. erschienen

Der jährlich erscheinende Kinderreport des Deutschen Kinderhilfswerkes berichtet über den aktuellen Zustand der Umsetzung von Kinderrechten aus Sicht von Kindern und Erwachsenen. Die Ergebnisse des Kinderreports liefern Impulse, Optionen und Handlungsvorschläge für politische Gestaltungsprozesse im Interesse von Kindern.

Der Kinderreport 2018 beantwortet unter anderem folgende Fragen:

  • Wie viel tut der Staat, um Kinderarmut zu bekämpfen?
  • Was sind die Gründe für Kinderarmut in Deutschland?
  • Welche Maßnahmen würden bei der Bekämpfung von Kinderarmut helfen?
  • Wie bekannt ist die UN-Kinderrechtskonvention?
  • Wo sollte Kindern und Jugendilchen mehr Mitbestimmung eingeräumt werden?

Weitere Infos erhalten Sie hier.

Januar 2018: Erhöhung des Kindergeldes

Zum 1. Januar 2018 wird das Kindergeld für das 1. und 2. Kind von bisher 192 auf 194 Euro erhöht. Für das dritte Kind steigt der staatliche Zuschuss von 198 auf 200 Euro. Und für das 4. und jedes weitere Kind werden künftig 225 statt 223 Euro gezahlt.

Eltern bekommen entweder Kindergeld oder die steuerlichen Freibeträge für Kinder bei der Einkommensteuer. Das Finanzamt prüft im Rahmen der jährlichen Einkommensteuerveranlagung automatisch, ob für die Eltern die Freibeträge für Kinder oder das ausbezahlte Kindergeld günstiger sind.

Der Kinderfreibetrag erhöht sich zum 1. Januar 2018 um 72 Euro auf 4788 Euro. Der Freibetrag für den Betreuungs-, Erziehungs-, oder Ausbildungsbedarf beträgt unverändert bei 2.640 Euro.

Außerdem profitieren Familien von einer besseren steuerlichen Förderung. So steigt der steuerliche Grundfreibetrag von 8.820 auf 9.000 Euro.

Januar 2018: Unterhaltsvorschuss

Mit dem Unterhaltsvorschuss unterstützt der Staat Alleinerziehende und Kinder, wenn das andere Elternteil nicht oder unregelmäßig Unterhalt zahlt. Die Höhe des Unterhaltsvorschusses richtet sich nach dem Alter der Kinder und steigt 2018:

für Kinder bis 5 Jahren von 150 auf 154 Euro monatlich,
für Kinder von 6 bis 11 Jahren von 201 auf 205 Euro monatlich,
für Kinder von 12 bis 17 Jahren von 268 auf 273 Euro monatlich.

Januar 2018: Das Mutterschutzgesetz gilt für mehr Frauen als bisher

Für Schülerinnen und Studentinnen gilt es, wenn sie ein Pflichtpraktikum absolvieren oder wenn ihre Ausbildungsstelle den Ort, die Zeit und den Ablauf der Ausbildungsveranstaltung verpflichtend vorgibt. Auch Entwicklungshelferinnen, Frauen im Bundesfreiwilligendienst oder arbeitnehmerähnliche Selbstständige werden dann ausdrücklich durch das Mutterschutzgesetz geschützt.

Die Regelungen zum Verbot zur Nacht- und Sonntagsarbeit werden branchenunabhängig gefasst. Für die Arbeit nach 20 Uhr bis 22 Uhr wird ein behördliches Genehmigungsverfahren eingeführt.

Die Regelungen zur Gestaltung der Arbeitsbedingungen für schwangere und stillende Frauen werden klarer und verständlicher. Außerdem erarbeitet ein neuer Ausschuss für Mutterschutz praxisnahe Empfehlungen zur Umsetzung des Mutterschutzes.

August 2017: www.infotool-familie.de startet

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat das „Informationstool Familienleistungen" - www.infotool-familie.de - freigeschaltet. Mithilfe dieses neuartigen digitalen Angebotes können (werdende) Eltern und Familien durch die Eingabe von nur wenigen Angaben herausfinden, welche Familienleistungen und ggf. weitere Unterstützungsangebote für sie in Frage kommen, sowie wo und unter welchen Voraussetzungen diese beantragt werden können.

Das spart eine Menge Zeit und unterstützt insbesondere diejenigen, die bis dahin noch keinen Überblick über das Angebot der familienpolitischen Leistungen hatten.

Juli 2017: Unterhaltsvorschuss wird länger gezahlt

Geplant ist, dass rückwirkend ab 1. Juli 2017 der Unterhaltsvorschuss bis zur Volljährigkeit des Kindes gezahlt. Die bisherige Höchstbezugsdauer von 72 Monaten soll für alle Kinder aufgehoben werden. Für Kinder nach Vollendung des 12. Lebensjahres ist zusätzlich Voraussetzung, dass sie selbst nicht auf Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind oder dass der alleinerziehende Elternteil im SGB II-Bezug eigene Einkünfte in Höhe von mindestens 600 Euro brutto monatlich erzielt. Wo Sie den Antrag stellen sollten und wer zuständig ist, finden Sie auf folgender Seite.

Die Stadt Krefeld ist 2016 dem Unternehmensnetzwerk "Erfolgsfaktor Familie" beigetreten

„Wir sind ein flexibles, familienfreundliches Unternehmen!" Mit diesem Slogan präsentiert sich die Stadtverwaltung Krefeld seit einigen Jahren auf ihrer Internetseite als attraktive Arbeitgeberin. Ein weiteres Zeichen, sich für eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie einzusetzen, setzt sie nunmehr mit der Mitgliedschaft im Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie", eine gemeinsame Initiative des Bundesfamilienministeriums und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Oberbürgermeister Frank Meyer hat die Anmeldung zum Netzwerk und die gemeinsame Erklärung „Erfolgsfaktor Familie" unterzeichnet. Per Urkunde wurde die Mitgliedschaft bestätigt.

Unternehmenssprechstunde „Familienfreundlichkeit"

Familienfreundlichkeit gewinnt im Ringen um gute Fachkräfte stetig an Bedeutung. Familienfreundliche Unternehmen werden als attraktive Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber wahrgenommen und ziehen qualifizierte und gute Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an. Sie binden diese mit familienfreundlichen Maßnahmen an sich.

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf und die Wirtschaftsförderung Krefeld bieten Unternehmen deswegen individuelle Beratungsgespräche zu folgenden Themen an:

  • Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung
  • Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf
  • Flexible Arbeitszeitmodelle
  • Teilzeitberufsausbildung
  • Personalgewinnung und Personalauswahl
  • Wiedereinstieg in den Beruf sowie Führen in Teilzeit.

Zudem werden hilfreiche Informationen und Kontakte vermittelt. Für einen individuellen und kostenlosen Beratungstermin Ihrer Wahl wenden sich Unternehmen an Frau Freiwald bei der Wirtschaftsförderung Krefeld.
Telefon: 0 21 51 - 8 20 74 - 12
E-Mail: kristina.freiwald@wfg-krefeld.de