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Koordinatorin Kinderfreundliche Kommune bei der Stadt Krefeld

Zuletzt geändert: 19.07.2022 11:28:06 CEDT

Wiebke Kramer hat am 1. Juli bei der Stadt Krefeld ihre Arbeit als Koordinatorin Kinderfreundliche Kommune aufgenommen. (von links) Dr. Sabrina Lesch, Leiterin Koordinierungsstelle für Gemeinwesenarbeit,  Wiebke Kramer, Koordinatorin Kinderfreundliche Kommune , Stadtdirektor Markus Schön. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Dirk Jochmann
Wiebke Kramer hat am 1. Juli bei der Stadt Krefeld ihre Arbeit als Koordinatorin Kinderfreundliche Kommune aufgenommen. (von links) Dr. Sabrina Lesch, Leiterin Koordinierungsstelle für Gemeinwesenarbeit, Wiebke Kramer, Koordinatorin Kinderfreundliche Kommune , Stadtdirektor Markus Schön.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Dirk Jochmann

Koordinatorin Kinderfreundliche Kommune bei der Stadt Krefeld

Zum 1. Juli hat Wiebke Kramer ihren Dienst als Koordinatorin für das Vorhaben Kinderfreundliche Kommune bei der Stadt Krefeld angetreten. Die 28-Jährige wird in der Stabsstelle Gemeinwesenkoordination unter Leitung von Dr. Sabrina Lesch im Geschäftsbereich von Stadtdirektor Markus Schön arbeiten. „Ich freue mich sehr, dass es jetzt für mich losgeht in Krefeld. Durch das Projekt Kinderfreundliche Kommune sollen die Rechte und Interessen der Kinder und Jugendliche in Krefeld gestärkt werden", sagt Wiebke Kramer, die gebürtig aus Kamen kommt. Ende März hatte Oberbürgermeister Frank Meyer dazu eine Vereinbarung zur verbindlichen Zusammenarbeit mit dem Verein Kinderfreundliche Kommunen unterzeichnet.

Wiebke Kramer: "Mir ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche gehört werden."

Im nächsten Schritt wird die Stadt einen Aktionsplan erstellen, um junge Menschen in Krefeld besser zu schützen, zu fördern und zu beteiligen. Für diesen Plan, der unter Leitung von Wiebke Kramer innerhalb eines Jahres unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen entwickelt werden soll, vergibt der Verein das Siegel „Kinderfreundliche Kommune". „Mir ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche im Rahmen dieses Prozesses gehört werden und ihre Ideen mit in den Aktionsplan einfließen. Partizipation soll nicht bloß ein Wort auf einem Stück Papier darstellen, sondern gelebte Beteiligung sein. Dafür werde ich mich einsetzen", gibt Kramer Einblick in ihr neues Tätigkeitsfeld. Das Programm Kinderfreundliche Kommunen läuft fünf Jahre und kann anschließend verlängert werden. „Die Koordination der Initiative Kinderfreundliche Kommune ist ein wichtiger Baustein in der Stabsstelle Gemeinwesen, um einen ganzheitlichen Ansatz zur Bewältigung der akuten und zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen in unserer Stadt zu schaffen", freut sich Stadtdirektor Markus Schön auf die Zusammenarbeit mit Wiebke Kramer.

Die gelernte Sozialarbeiterin war zuletzt bei der Stadt Werne als Jugendhilfeplanerin im Jugendamt beschäftigt und will zukünftig in Krefeld als „Bindeglied zwischen dem Verein Kinderfreundliche Kommune und den Akteuren vor Ort fungieren, um die im Aktionsplan festzuhaltenden Maßnahmen zu implementieren. „Ich freue mich sehr, gemeinsam mit Wiebke Kramer geschäfts-und fachbereichsübergreifende kinderfreundliche Strukturen zu gestalten und die Stadt mit ihr und allen Beteiligten zum Siegel Kinderfreundliche Kommune zu führen", hieß Dr. Sabrina Lesch die neue Kollegin willkommen.