Inhaltsbereich

Eine natureschutzrechtliche Befreiung ist für die Durchführung von Vorhaben im Landschaftschutzgebieten erforderlich.

Im nachfolgenden werden Beispielvorhaben aufgezählt, für die eine naturschutzrechtliche Befreiung erforderlich ist:

  • Errichtung sowie Änderung baulicher Anlagen (Häuser)
  • Fällanträge sowie größere Schnittmaßnahmen an Gehölzen
  • Errichtung von Grundwasserbrunnen und Kläranlagen
  • Terrassen, Überdachungen, Zuwegungen, Garagen und Gartenhäuser
  • Rodungen und Schnittmaßnahmen an Hecken, Bäumen und anderen Gehölzen in der Zeit vom 01.03 bis zum 30.09. eine jeden Jahres

Eine Befreiung kann nur erteilt werden, wenn entweder überwiegendes öffentliches Interesse vorliegt oder es sich um einen untypischen Einzelfall handelt und die Belange von Natur und Landschaft nicht erheblich beeinträchtigt werden.

Allein wirtschaftliche Aspekte reichen als Begründung nicht aus um eine naturschutzrechtliche Befreiung zu erteilen.

Es muss im Antrag dargelegt werden worin das überwiegende öffentliche Interesse besteht oder wieso die Belastung in diesem Einzelfall unzumutbar ist. Die „Unzumutbarkeit" einer Belastung ist nach objektiven Kriterien zu beurteilen, d. h. sie dürfen nicht in der Person des Antragstellers begründet sein. Dabei ist der Umfang der Beeinträchtigung von Natur und Landschaft zu berücksichtigen, d. h. je größer die Beeinträchtigung ist desto schwerwiegender müssen die Befreiungstatbestände sein.

Naturschutzrechtliche, Maßen, Massen, Satz, Materialien, Garagen, Befreiung, Überdachungen, Änderung, Vorschriftenhttps://www.krefeld.de/de/dienstleistungen/naturschutzrechtliche-befreiung/Für Befreiungen nach § 67 BNatSchG fallen je nach Verwaltungsaufwand und Bedeutung des Falles Verwaltungsgebühren zwischen 50,00 Euro und 5.000,00 Euro an. Anschreiben: aus dem Schreiben muss der Antragsteller bzw. Ansprechpartner hervorgehen (z. B. Bauherr) Kontaktdaten eine ausführliche Beschreibung der geplanten Maßnahme ggf. Beschreibung des Betriebs der Anlage eine nachvollziehbare Begründung für die Notwendigkeit der Maßnahmendurchführung Lageplan: aus dem Plan muss die Lage der Maßnahme auf der Fläche hervorgehen Sollen Bauwerke errichtet werden, sind technische Zeichnungen oder Beschreibungen Angaben von Maßen, Massen und Materialien (evtl. Schnitte) sind erforderlich
Stadtverwaltung Krefeld
Von-der-Leyen-Platz147798Krefeld
02821 86-0

Naturschutzrechtliche Befreiung

Zuletzt geändert: 13.06.2022 17:42:01 CEDT

Eine natureschutzrechtliche Befreiung ist für die Durchführung von Vorhaben im Landschaftschutzgebieten erforderlich.

Im nachfolgenden werden Beispielvorhaben aufgezählt, für die eine naturschutzrechtliche Befreiung erforderlich ist:

  • Errichtung sowie Änderung baulicher Anlagen (Häuser)
  • Fällanträge sowie größere Schnittmaßnahmen an Gehölzen
  • Errichtung von Grundwasserbrunnen und Kläranlagen
  • Terrassen, Überdachungen, Zuwegungen, Garagen und Gartenhäuser
  • Rodungen und Schnittmaßnahmen an Hecken, Bäumen und anderen Gehölzen in der Zeit vom 01.03 bis zum 30.09. eine jeden Jahres

Eine Befreiung kann nur erteilt werden, wenn entweder überwiegendes öffentliches Interesse vorliegt oder es sich um einen untypischen Einzelfall handelt und die Belange von Natur und Landschaft nicht erheblich beeinträchtigt werden.

Allein wirtschaftliche Aspekte reichen als Begründung nicht aus um eine naturschutzrechtliche Befreiung zu erteilen.

Es muss im Antrag dargelegt werden worin das überwiegende öffentliche Interesse besteht oder wieso die Belastung in diesem Einzelfall unzumutbar ist. Die „Unzumutbarkeit" einer Belastung ist nach objektiven Kriterien zu beurteilen, d. h. sie dürfen nicht in der Person des Antragstellers begründet sein. Dabei ist der Umfang der Beeinträchtigung von Natur und Landschaft zu berücksichtigen, d. h. je größer die Beeinträchtigung ist desto schwerwiegender müssen die Befreiungstatbestände sein.

Rechtliche Grundlagen

Befreiung nach § 67 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) von den Geboten und Verboten des Landschaftsplans der Stadt Krefeld oder des § 39 Abs. 5 Satz 2 Bundesnaturschutzgesetzes

Unterlagen

Anschreiben:
  • aus dem Schreiben muss der Antragsteller bzw. Ansprechpartner hervorgehen (z. B. Bauherr)
  • Kontaktdaten
  • eine ausführliche Beschreibung der geplanten Maßnahme ggf. Beschreibung des Betriebs der Anlage
  • eine nachvollziehbare Begründung für die Notwendigkeit der Maßnahmendurchführung
Lageplan:
  • aus dem Plan muss die Lage der Maßnahme auf der Fläche hervorgehen
  • Sollen Bauwerke errichtet werden, sind technische Zeichnungen oder Beschreibungen
  • Angaben von Maßen, Massen und Materialien (evtl. Schnitte) sind erforderlich

Formen der Antragstellung

Schriftlich mit einem entsprechenden Antragsschreiben (siehe Unterlagen).

Gebühren

Für Befreiungen nach § 67 BNatSchG fallen je nach Verwaltungsaufwand und Bedeutung des Falles Verwaltungsgebühren zwischen 50,00 Euro und 5.000,00 Euro an.

Bearbeitungszeit

6 bis 8 Wochen

Hinweise

Der Vorsitzende des Naturschutzbeirates muss einer Befreiung zustimmen.


Leikanummer

99090014000000

Kontakt

Wichtig: Beachten Sie bitte die aktuellen Coronahinweise!

Alexandra Tuszewski

Telefon: 0 21 51 / 86-4418

E-Mail: a.tuszewski@krefeld.de

Zimmer 0.27

Anschrift

Fachbereich Umwelt und Verbraucherschutz

Uerdinger Str. 202

47799 Krefeld