Inhalt

- Vortrag von Herrn Greyn und Herrn Sokoll (Ökumenischen Arbeitslosenzentrum Krefeld-Meerbusch) über Ziele und Arbeit des Vereins

Datum26.10.2017
Beratungsartöffentlich

Vorgesehener Beratungsweg

Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Senioren, 14.11.2017

Abstimmungsergebnis

einstimmig

Wortbeitrag


Hinsichtlich künftiger Förderungsmöglichkeiten stellen die Vertreter des Ökumenischen Arbeitslosenzentrums Krefeld-Meerbusch e.V. (ALZ), Herr Greyn (Leitung) und Herr Sokoll (Sozialberatung), wunschgemäß die Arbeit des Vereins vor.

Als Träger des Arbeitslosenzentrums in Krefeld stelle der Verein eine Begegnungsstätte für arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohter Menschen dar. Hierzu halte das Team der Sozialberater, welches sich aus einer Vollzeit-, mehrerer Teilzeit- sowie einiger ehrenamtlicher Mitarbeiter zusammensetzt, ein breit gefächertes Leistungsangebot bereit.
Die Maßnahen beinhalten sowohl allgemein unterstützende Angebote (Gesprächskreisen, Selbständigen-Stammtisch für ergänzende Leistungsbezieher, Bewerbungshilfen, Sozial- und Rechtsberatung etc.) und abgestimmte Einzelmaßnahmen (Begleitung bei Behördengängen, Hilfe bei Schuldenregulierungen, Selbstvermittlungscoaching in Zusammenarbeit mit der ZfB etc.), als auch Kreativangebote und Informationsveranstaltungen.
Für weiterreichende Informationen zu einzelnen Themenbereichen bzw. Vielfalt der Vereinsarbeit verweisen die Vortragenden auf die ergänzend ausgeteilten Broschüren sowie die Homepage des Vereins.

Die Finanzierung der Vereinsarbeit erfolge durch Mittel des Bistums Aachen, der evangelischen Kirche Rheinland, des Landes NRW sowie für eine Vollzeit-Beratungsstelle aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds. Es bestehe zudem eine gute Vernetzung zwischen dem Verein und verschiedenster anderer Sozialträger; regelmäßig seien Mitarbeiter des ökumenischen Arbeitslosenzentrums Krefeld-Meerbusch e.V. in diversen Facharbeitskreisen vertreten.

Da die Anzahl Erwerbstätiger im ergänzenden Leistungsbezug stetig steige, ein großer Beratungs- und Unterstützungsbedarf für Flüchtlinge gegeben sei sowie die durch das BSG geänderte Rechtsprechung für EU-Bürger im Rahmen der SGB II-/SGB XII-Zuständigkeit viele zusätzliche Beratungen und Begleitungen erfordere, reiche das vorhandene Personal zur Sicherstellung der Arbeit nicht mehr aus. Das Personal sei überlastet und die Wartezeiten würden zu lange dauern; in den offenen Beratungsstunden kämen bis zu 25 Hilfesuchende. Entsprechend könne die Qualität der Vereinsarbeit mit den vorhandenen Mitteln nicht beibehalten werden.