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4347/17 - Sachstandsbericht zur Obdachlosenunterkunft Don Bosco-Schule - Antrages der SPD-Fraktion -

Vorlagennummer4347/17
Datum24.08.2017
Beratungsartöffentlich

Vorgesehener Beratungsweg

Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Senioren, 14.11.2017

Wortbeitrag


Frau Klaer erläutert den Antrag näher und bittet unter Bezugnahme auf die in der 13. Sitzung zugesicherten Sachstandsmitteilungen der Verwaltung um Information darüber, welche Alternativen zur Unterbringung von Obdachlosen nach Ablauf der Genehmigung zum 30.04.2018 geplant sein.

Herr Gottschalk teilt mit, dass man sich diesbezüglich in Gesprächen mit der Diakonie befände und stadtinterne Lösungen (durch eigene Anmietung) geprüft werden. Hierbei handle es sich aber vermutlich nur um Zwischenlösungen. Zur Nachfrage des Herrn Feldmann zum vermeintlichen Wachstum der Obdachlosenzahlen in Krefeld stellt Herr Gottschalk klar, dass die zahl der Obdachlosen im Stadtgebiet laut offizieller Landesstatistik seit 2011 stetig gesunken ist (von 134 in Jahr 2011 auf 95 im Jahr 2016). Nur für 2017 sei eine gleichbleibende Anzahl gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Entsprechend sei das vorhandene und grundsätzlich funktionierende Konzept, welches eher präventiv angelegt ist und Obdachlosigkeit durch bereits vorhandene Einrichtungen auffange, lediglich anzupassen.

Ein Vertrag zur Unterbringung mit der Diakonie sei nach wie vor vorhanden und der in der 13. Sitzung unter dem TOP der Haushaltsberatung ursprünglich als von der Diakonie vorgestellte Antrag sei aufgrund der ursprünglich geplanten, jedoch nicht mehr aktuellen Objektanschaffung der Diakonie ohnehin modifiziert bzw. reduziert worden. Die Notschlafstelle werde (weiterhin) finanziell unterstützt.

Frau Zielke ergänzt, dass sich die Verwaltung um die ebenfalls in der 13. Sitzung thematisierte Problematik bzw. die Beschwerden gekümmert habe.

Frau Oellers stimmt dem Verwaltungsbericht zu und gibt zu bedenken, dass derartige Haushaltsanträge zunächst klarer zu formulieren, Bedarfsbeträge ohnehin konzeptorientiert zu begründen seien und es sich darüber hinaus um benötigte Lösungen für langzeitobdachlose Menschen handle.

Sobald es neue Erkenntnisse über weitere Unterbringungsmöglichkeiten gibt, wird der Ausschuss entsprechend informiert.