Inhalt

- Kleinräumige Darstellung der Versorgung mit Tagesbetreuungsplätzen für Kinder bis Schuleintritt im Betreuungsjahr 2017/2018

Datum29.08.2017
Beratungsartöffentlich

Vorgesehener Beratungsweg

Bezirksvertretung West, 12.09.2017

Wortbeitrag


Herr Dr. Ruhland nimmt Bezug auf den zuvor im nichtöffentlichen Sitzungsteil vorgestellten Bauantrag für eine Interims-Kita auf der Kempener Allee und fragt, warum nicht direkt eine ohnehin vorgesehene Kita auf dem Kasernengelände errichtet werde.

Herr Radusch erläutert, dass für das Kasernengelände im Rahmen der dortigen Entwicklung eine Kita für 6-7 Gruppen geplant sei, die Interims-Kita jedoch nur vorübergehend als Ausweichquartier für die anstehende Sanierung und Erweiterung der Kita Dieselstraße benötigt werde.

Herr Dr. Ruhland entgegnet, dass der Investor für das Kasernengelände mit einer dortigen Errichtung offenbar einverstanden sei.

Herr Radusch erklärt, dass Gespräche mit dem Investor geführt wurden und dieser noch in der Prüfungs- und Planungsphase sei.

Herr Dr. Ruhland befindet, dass Gelder dort investiert werden sollten, wo diese langfristig benötigt werden.
Herr Schmitz ergänzt, dass man noch einmal mit dem Investor sprechend solle, wie weit die Planungen seien und wann mit der Errichtung der Kita auf dem Kasernengelände zu rechnen sei.

Frau Schock merkt an, dass die Diskussion unverständlich sei.
Die Stadt brauche und will Kita-Plätze errichten und man könne es sich nicht leisten, erforderliche Sanierungen nicht durchzuführen und zu verschieben.

Herr Dr. Ruhland nimmt Bezug auf das Vorhaben der Pfarre "St. Norbertus" am Frankenring. Dort habe die Stadt aus Gründen des Personalmangels keine Unterstützung zugesagt.
Zudem bestehe bekanntlich Bedarf im Bereich Baackeshof.

Herr Radusch erläutert, dass die Planungen auf Bezirksbasis erfolgen und auch die Nachfrage im Gebiet berücksichtigt werde.
Mit der Pfarre "St. Norbertus" seien vor zwei Monaten noch Gespräche geführt worden. Die Pfarrgemeinde befinde sich noch in der Prüfung der Finanzierung.
Vorgesehen sei eine Kita mit 6 Gruppen, vorstellbar seien auch 7 Gruppen.

Herr Dr. Ruhland merkt an, dass die Stadt bei der Finanzierung des Trägeranteiles behilflich sein könne. Seinerzeit sei auch bei der Kita Maria Waldrast eine Gruppe von der Stadt übernommen worden.

Herr Radusch erläutert die Finanzierungen und verweist darauf, dass dies auch aus Gründen der Gerechtigkeit nicht mehr in Betracht komme.

Herr Stein fragt, ob die Interims-Kita auf der Kempener Allee auch länger als die vorgesehenen 5 Jahre dort genutzt werden könne.

Herr Radusch erklärt, dass diese für die zweijährige Umbau- und Sanierungsphase der Kita Dieselstraße und danach für weitere 2-3 Jahre, bis die vorgesehene Kita auf dem Kasernengelände errichtet sei, geplant sei.