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Nachwuchs im Wildgehege am Hülser Berg (28.05.2020)

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Der Kommunalbetrieb Krefeld freut sich über Nachwuchs im Wildschweingatter am Hülser Berg. Nachdem schon im Januar der erste Nachwuchs zu verzeichnen war, brachte auch die zweite Bache im Laufe der letzten Woche fünf Frischlinge zur Welt. Alle jungen Schweinchen machen einen gesunden und vitalen Eindruck.

Auch im Rotwildgatter sind die ersten Kälber geboren. Gut getarnt lassen sich die jungen Hirsche zwischen dem blühenden Fingerhut mit gutem Blick erhaschen. Anfang Juni ist zudem auch mit Nachwuchs beim Damwild zu rechnen.

Damit der Gesundheitszustand auch so bleibt, bittet der Kommunalbetrieb das Füttern der Tiere im Gatter zu unterlassen. Gerade die Jungtiere reagieren sehr stark auf nicht sachgemäßes und ungeeignetes Futter. Generell gilt ein absolutes Fütterungsverbot der Wildschweine, gerade in Bezug auf die Verhinderung von Krankheiten und Seuchen, wie etwa die Afrikanische Schweinepest.
Die Wildschweine, sowie das Damwild und Rotwild werden täglich mit geeignetem tiergerechtem Futter vom Fachpersonal des Kommunalbetriebes gefüttert.

Der Kommunalbetrieb bedankt sich für Ihr Verständnis!

Eichenprozessionsspinner (26.05.2020)

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In den vergangenen Tagen wurden bereits die ersten Eichenprozessionsspinner im Forstwald gesichtet.
Zur Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner hat sich der Kommunalbetrieb Krefeld AöR aufgrund der Erfahrungen aus den vergangenen Jahren dazu entschlossen, auf eine Prophylaxespritzung der Bäume durch Biozide zu verzichten.
In den Jahren 2017 bis 2019 wurden immer wieder Eichenprozessionsspinner (EPS) der zweiten und dritten Generation festgestellt. Die verspätet auftretenden Generationen werden durch den Biozideinsatz im Frühjahr nicht erfasst. Ein zweiter oder dritter Einsatz des Mittels ist nicht erlaubt, da durch die Vorgaben des Julius-Kühn-Institutes der Einsatz dieser Präparate auf einmal jährlich beschränkt wurde. Eine einmalige Anwendung reicht jedoch nicht aus, um alle Eiablagen zu erfassen und ist somit nicht nachhaltig.
Die vorgeschriebenen Sicherungsmaßnahmen beim Einsatz der Biozide sind nur schwer umzusetzen und ein Schutz der Schmetterlingsraupen, im Anwendungsbereich samt Abdrift, ist gar nicht möglich. Ein Schmetterlingssterben in diesen Bereichen ist daher unumgänglich.
Aus den vorgenannten Gründen hat sich der Kommunalbetrieb Krefeld dazu entschieden, die Eichenprozessionsspinner mechanisch zu bekämpfen. Sobald wir einen Hinweis auf EPS-Nester erhalten, werden diese, mit leistungsstarken Industriestaubsaugern abgesaugt.
Sollten Sie Gespinste des Eichenprozessionsspinners bemerken, melden Sie diese bitte über unser Onlineportal Maak-et unter der Kategorie Grün.

Weitere Informationen zu den Eichenprozessionsspinnern finden Sie hier.

Abfallbilanz 2019 (18.05.2020)

Das Kreislaufwirtschaftsgesetz vom 24.02.2012 (KrWG) sowie das Abfallgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (LAbfG NW) vom 21.06.1988 verpflichtet den Kommunalbetrieb Krefeld als öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger für das abgelaufene Jahr eine Bilanz zu erstellen, die Art und Verbleib der entsorgten Abfälle einschließlich deren Verwertung darstellt.


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Zusammenfassend zeigt die Abfallbilanz 2019, dass es insgesamt, gegenüber dem Vorjahr nur geringfügige Veränderungen bei den Stoffgruppen gibt.
Bei der Bioabfall-, Alttextil- und Altglas-Sammelmengen gibt es eine minimale Zunahme um insgesamt ca. 480 Mg. Die Grünabfall-, Altpapier und LVP-Sammelmenge hat um 140 t abgenommen. Beim Hausmüllaufkommen gibt es eine Abnahme um ca. 240 t bzw. <1 %, ebenso bei der Sperrmüllmenge um 510 t bzw. ca. 3,5 %.
Insgesamt ist eine Zunahme der Wertstofferfassung aus Haushaltungen um ca. 340 Mg bzw. < 1 % zu verzeichnen.

Die komplette Abfallbilanz 2019 finden Sie hier.

Baumfrevel in Krefeld (07.05.2020)

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Leider erfreuen sich nicht alle Krefelder Bürgerinnen und Bürger an den aktuellen Baumpflanzungen des Kommunalbetriebes Krefeld.
In der letzten Aprilwoche pflanzte der KBK sieben Papierbirken auf der Tiergartenstraße. Danach hat es nicht einmal eine Woche gedauert, bis eine dieser Birken, auf Höhe der Hausnummern 74/76, geringelt wurde.
Der oder die Täter entfernten auf einer Länge von 50 cm die Rinde des jungen Baumes, so dass er keine Überlebenschance mehr hat.

Neben dem ökologischen Schaden entsteht natürlich auch ein wirtschaftlicher Schaden für den Steuerzahler. Die Gesamtkosten für die Nachpflanzung eines Baumes belaufen sich auf einen niedrigen vierstelligen Betrag, bei Neupflanzungen entstehen sogar deutlich höhere Kosten.
Der KBK hofft, dass diese unsinnige Aktion keine Nachahmer findet.

Inbetriebnahme der Krefelder Brunnen und Fontänen (28.04.2020)

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Die Krefelder Fontänen und Brunnen sind aus dem Winterschlaf erwacht. Der Kommunalbetrieb Krefeld hat die Fontänen im Stadtgarten, Stadtpark Uerdingen, Schönwasserpark und auf dem Friedrichsplatz gewartet und in Betrieb genommen.

Ebenfalls wurden die Krefelder Brunnen auf dem Süd- und Westwall, Bismarckplatz, Wallgarten, Insterburger und Breslauer Platz, Hülser Marktplatz, Wallgarten, der Rheinbabenstraße sowie den Rheinanlagen geprüft und aktiviert.

Die Fontäne auf dem Platz der Wiedervereinigung wird aufgrund der im Mai beginnenden Umbauarbeiten des Platzes außer Betrieb bleiben.

Die Schwanenmarkt GmbH beabsichtigt, den Schwanenmarktbrunnen noch in dieser Woche zu starten.

Waldbrandgefahr in den Krefelder Wäldern (22.04.2020)

Aufgrund der aktuellen Temperaturen, dem starken Wind und den ausbleibenden Niederschlägen herrscht derzeit auch in vielen Wäldern am Niederrhein eine hohe Waldbrandgefahr.
Auf dem Krefelder Stadtgebiet sind aktuell die Bereiche Hülser Berg, Hülser Bruch, der Stadtwald sowie der Forstwald besonders stark gefährdet.
Der vom Deutschen Wetterdienst erstellte Waldbrandgefahrenindex (WBI), unterteilt in die Stufen 1 (sehr geringe Gefahr) bis 5 (sehr hohe Gefahr), hat mittlerweile am Niederrhein die Gefahrenstufe 3 erreicht. Da in den nächsten beiden Wochen nicht mit nennenswerten Niederschlägen und fallenden Temperaturen zu rechnen ist, wird auch keine Entspannung der Gefahrenlage eintreten.

Die Monate März und April 2020 gestalten sich, wie in den beiden vergangenen Jahren auch, zu warm und zu trocken für ein Frühjahr. Daher sollten sich alle Waldbesucher unbedingt an folgende Regeln halten, um Flora und Fauna zu schützen und sich selbst nicht zu gefährden:
- Einhalten des gesetzlichen Rauchverbots (1. März bis 31. Oktober)
- Kein Feuer / Grillen im und am Wald (100 Meter Mindestabstand)
- Freihalten der Waldzufahrten für die Feuerwehr
- PKW's nicht im hohen Gras abstellen, da die Abwärme des Fahrzeugs ausreicht, um dieses in Brand zu setzen
- Keine Zigaretten aus dem Fahrzeug werfen
- Erhöhte Aufmerksamkeit beim Waldbesuch
- Kleine Entstehungsbrände direkt löschen, wenn das gefahrlos möglich ist
- Brandherde der Feuerwehr (112) melden und den Wald auf kürzestem Weg verlassen.

Baumpflegearbeiten (06.04.2020)

Der Kommunalbetrieb Krefeld, AöR arbeitet ganzjährig im Bereich der Baumpflege in Krefeld. Nur durch die regelmäßigen und intensiven Arbeiten lässt sich die Verkehrssicherheit in Park- und Grünanlagen, auf Liegenschaftsflächen, an Schulen und Kitas, im Straßenbereich und um Gebäude herum gewährleisten.

Die Baumpflegeleistungen werden von naturschutzkundlich geschulten und zertifizierten Baumpflegerinnen und Baumpflegern, unter Berücksichtigung geltender Gesetze und Verordnungen durchgeführt. Dabei wird besonders auf den Schutz der Bruthabitate geachtet und es werden bei einem Brutstättenfund nur die nötigsten Pflegemaßnahmen an den Bäumen durchgeführt.

Für die Durchführung der Verkehrssicherungsmaßnahmen orientiert sich der Kommunalbetrieb an die durch die Baumpfleger festgelegte Dringlichkeit. Aus diesem Grund wird eine Prioritätenliste erstellt, nach welcher die Rückschnitte bzw. Baumfällungen erfolgen. Die Liste umfasst einen Zeitraum von 14 Tagen bis 6 Monaten.

In Krefeld müssen aktuell noch insgesamt 133 Baumfällungen vorgenommen werden. Dabei handelt es sich um Baumfällungen im Bereich der allgemeinen Pflege z.B. Bäume, die andere Bäume behindern, zu dicht stehen oder eine Fehlentwicklung haben und dadurch verkehrssicherheitsrelevant werden. Des Weiteren werden Baumfällungen im Bereich der Verkehrssicherheitspflicht vorgenommen.
Die Baumfällungen mit einer hohen Dringlichkeit werden dementsprechend in den nächsten 14 Tagen ausgeführt.

Baumneupflanzungen (02.04.2020)

Der Kommunalbetrieb Krefeld, AöR wird trotz der andauernden Corona-Pandemie die Baumneupflanzungen in Krefeld umsetzen. Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten in sog. Zweier-Teams und stellen sicher, dass die Vorgaben zum Schutz gegen die Ausbreitung des Coronavirus durch die empfohlenen Abstandsgebote eingehalten und durch das Tragen einer persönlichen Schutzausstattung gewährleistet sind. Es ist wichtig, die Pflanzperiode, die noch bis ca. Mitte Mai dauert, aktiv zu nutzen.

Insgesamt sollen in Krefeld 482 Bäume gepflanzt werden, bei denen es sich grundsätzlich um Nachpflanzungen für in der Vergangenheit entnommene Bäume handelt. Die in den Baumschulen bestellten Bäume sind zum Baumeinschlag auf dem Betriebshof in Uerdingen geliefert worden. Von dort aus werden sie von zwei Fremdfirmen ab der 15. Kalenderwoche an die verschiedenen Standorte im Stadtgebiet verteilt und gepflanzt. Bis zum Ende dieser Pflanzperiode sollen alle Bäume an ihren endgültigen Standort eingesetzt werden.

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Schwerpunktmäßig werden die Bäume im Bereich der Park- und Grünanlagen und im Bereich Straßen gepflanzt. In Park- und Grünanlagen werden die Pflanzungen unter anderem im Neuenhofenpark und Stadtpark Uerdingen vorgenommen und im Bereich der Straßenbäume unter anderem auf der Hans-Günter-Sohl-Straße und auf dem Marienplatz.

Bei den Bäumen handelt es sich um 12- 15 Jahre alte Solitärbäume mit einer Größe von fünf bis sieben, zum Teil auch neun Metern Höhe. Bei der Auswahl der Baumarten sind Sorten ausgewählt worden, die sich bisher in Krefeld bewährt haben, zum Beispiel Spitz- und Bergahorn, Trompetenbaum, Edelkastanie oder der Japanische Schnurbaum.

Darüber hinaus hat der Kommunalbetrieb das Konzept „Wässern 2.0 erarbeitet", welches sich mit der Thematik der Bewässerung der Krefelder Bäume in Trockenperioden befasst. Über dieses Konzept wird in den nächsten Wochen ausführlich auf unserer Seite berichtet.