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Pressemeldungen

Ereigniswäldchen wächst um 240 Bäume (16.04.2021)

Baumpflanzung im Ereigniswald mit der Firma ORT

 

 

Am 23.03.2021 hat der Kommunalbetrieb Krefeld 240 Bäume im Ereigniswäldchen gepflanzt.

 

 

Baumpflanzung im Ereigniswald mit der Firma ORT

 

Gespendet wurden die Bäume durch die Firma ORT Medienverbund GmbH aus Krefeld Fichtenhain. Das 50-jährige Firmenjubiläum wurde zum Anlass genommen, für jeden Mitarbeitenden einen Baum zu spenden und zu pflanzen. Darüber hinaus erhielt jeder Mitarbeitende eine persönliche Urkunde.

 

Baumpflanzung im Ereigniswald mit der Firma ORT

 

 

Das Ereigniswäldchen liegt am Rande des Henoumontwald, als Teil des Naturschutzgebietes Egelsberg.
Durch diese Spende konnten auf einer Freifläche 40 Buchen, 50 Spitzahorn, 50 Linden, 50 Stieleichen und 50 Hainbuchen gesetzt werden.

Ein ökologisch wertvoller sowie nachhaltiger Beitrag zum Klimaschutz in Krefeld.

 

Das dazugehörige Video zu der Pflanzaktion finden Sie auf der Seite der Firma ORT Medienverbund GmbH über diesen Link.

 

 

 

Wild- und Zierobstwiese an Haus Rath (15.04.2021)

Bild der Obstwiese

Der Kommunalbetrieb Krefeld legt zurzeit auf einer Freifläche neben Haus Rath eine Obstwiese mit Zier- und Wildobstsorten an. 21 Bäume wurden im Laufe der Zeit von Bürgerinnen und Bürgern sowie Krefelder Initiativen gespendet und eingepflanzt. Insgesamt umfasst die Maßnahme 38 Bäume. Eine Heckenpflanzung zur parallel verlaufenden Straßenbahntrasse rundet das Projekt ab.

Ziel der Aktion ist es, einen hohen Wert für Flora und Fauna zu erzielen und gleichzeitig die Pflegekosten für die Folgejahre gering zu halten, denn Zier- und Wildobstbäume benötigen einen erheblich geringeren Pflegeaufwand als herkömmliche Obstbäume. Im Frühjahr bieten die vielen Blüten den Insekten reichlich Nektar, im Herbst und Winter die verschiedenen Früchte den Tieren, insbesondere der Vogelwelt, ein breitgefächertes Nahrungsangebot.

Die weitläufige Streuobstwiese bietet einen großzügigen Erholungsraum mit Blick auf den historischen Rittersitz Haus Rath. In einigen Jahren spenden die grün- und rotblättrigen Laubbäume, aufgrund ihrer ausladenden Wuchsform, den Menschen Schatten und bieten Platz zum Verweilen.

Baumfrevel in Krefeld (15.04.2021)

Beschädigter Baum

 

Am 13.04.2021 meldeten aufmerksame Bürger eine besonders gefährliche Form des Baumfrevels. Auf dem Kleingartengelände Kirschenbüschgen hatten Unbekannte versucht, eine fast 50 Jahre alte Stil-Eiche mit 70 Zentimetern Stammumfang zu fällen. In ca. 60 Zentimeter Höhe hatten sie die Eiche um den Stamm herum bearbeitet. Der Baum musste aufgrund fehlender Standsicherheit unverzüglich gefällt werden. Der Wert eines solchen Baumes lässt sich nur schwer ermitteln, aber für die Nachpflanzung eines jungen Parkbaumes mit 25 Zentimeter Stammumfang muss man bereits Kosten von ca. 600 Euro ansetzen.

 

 

 

Schachtdeckelsanierung ab Montag den 29.03.2021 (30.03.2021)

Schachtdeckel nach der Sanierung




Der Kommunalbetrieb Krefeld saniert ab Montag den 29.03.2021 rund 35 defekte, klappernde bzw. abgesackte Schachtabdeckungen im Krefelder Stadtgebiet. Die Sanierung erfordert ca. 2-3 Stunden pro Schachtdeckel. Die Arbeiten werden voraussichtlich am 09.04.2021 abgeschlossen sein.

Bürgerinnen und Bürger können helfen, indem sie über den Mängelmelder Maak-et klappernde oder abgesackte Schachtabdeckungen melden.

 

Schließung des Botanischen Gartens (29.03.2021)

Auf Grund der steigenden Inzidenzzahlen und der ab heute gültigen Corona-Schutzverordnung bleibt der Botanische Garten ab sofort geschlossen.Das Öffnen mit vorheriger Terminbuchung und sicherzustellender Rückverfolgbarkeit ist leider aus technischen und personellen Gründen nicht möglich.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.

Inbetriebnahme der Krefelder Brunnen und Fontänen (25.03.2021)

Fontäne in Uerdingen



Pünktlich zum Osterfest aktiviert der Kommunalbetrieb Krefeld die Fontänen und Brunnen im Stadtgebiet. Der KBK hat in dieser Woche die Fontänen im Stadtgarten, Stadtpark Uerdingen, Schönwasserpark, auf dem Friedrichs- und dem Karlsplatz gewartet und eingeschaltet.

Ebenfalls wurden die Krefelder Brunnen auf dem Süd- und Westwall, Bismarckplatz, Wallgarten, Insterburger und Breslauer Platz, Hülser Marktplatz, der Rheinbabenstraße sowie den Rheinanlagen geprüft und in Gang gesetzt.

Zur Wiedereröffnung des Platz der Wiedervereinigung im April wird die zentrale Brunnenfontäne in Betrieb genommen.

Inbetriebnahme der Wasserhähne und-zapfstellen auf den Krefelder Friedhöfen (18.03.2021)

Der Kommunalbetrieb Krefeld öffnet in der kommenden Woche wieder sämtliche Wasserhähne und -zapfstellen auf allen Krefelder Friedhöfen. Spätestens am Freitag dem 26.03.2021 stehen dann alle bekannten Wasserentnahmemöglichkeiten den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Dadurch wird gewährleistet, dass pünktlich zur Frühjahrsbepflanzung die Wasserversorgung sichergestellt ist, so dass der Neugestaltung der Gräber zum Osterfest nichts mehr im Wege steht.

Widerspruchverfahren gegen Abwassergebührenbescheide des KBK (17.03.2021)

Der Bund der Steuerzahler NRW e.V. hat seit Mitte Januar unter dem Motto "Faire Abwassergebühren. Jetzt" zu Widersprüchen gegen die Festsetzung der Abwassergebührenbescheide für das Jahr 2020 und die Vorausleistungen 2021 aufgerufen.

Hintergrund ist ein vor dem Oberverwaltungsgericht NRW anhängiger Musterprozess. In diesem Prozess wird die Kalkulationspraxis der Stadt Oer-Erkenschwick, die im Zuge Ihrer Gebührenkalkulation einen kalkulatorischen Zins von 6.02% zzgl. eines Aufschlages von 0,5% in Ansatz gebracht hatte, überprüft. Im Wesentlichen geht es bei der Verhandlung darum, welcher kalkulatorische Zinssatz auf das gebundene Eigenkapital (z.B. die in der Anlagenbuchhaltung erfasste Kanalisation) angewendet werden darf und ob Abschreibungen nach Wiederbeschaffungszeitwerten zulässig sind.

In Krefeld sind 1240 Widersprüche (Stand 15.03.2021) gegen die Festsetzung der Abwassergebühren eingegangen. Dies betrifft ca. 2,7% der insgesamt ergangenen Bescheide. Die Widersprüche wurden in der Regel jeweils mit einem Antrag auf Ruhendstellung des Verfahrens bis zur Entscheidung des OVG NRW verbunden.

Der Kommunalbetrieb Krefeld wird diese Widersprüche in den nächsten Tagen bescheiden. Diese sind aus Sicht des Kommunalbetriebs unbegründet. Die Gebührenkalkulation steht auch hinsichtlich der vom Kommunalbetrieb Krefeld kalkulatorisch berücksichtigten Zinsen im Einklang mit der langjährigen Rechtsprechung des OVG NRW.

Der KBK begrüßt jedoch die erneute höchstrichterliche Klärung der derzeitigen Verwaltungspraxis, sieht jedoch hinsichtlich der in Krefeld eingegangenen Widersprüche keine Grundlage für ein Ruhen des Verfahrens, denn das derzeitige Verfahren vor dem OVG NRW unterscheidet sich von der Vorgehensweise in Krefeld.

Die Höhe der kalkulatorischen Zinsen entsprechen in Krefeld den vom Gemeindeprüfungsamt NRW veröffentlichten Mittelwerten der Zinsen für festverzinsliche Wertpapiere inländischer öffentlicher Emittenten der vergangenen 50 Jahre und betragen 5,56 % für das Jahr 2020 und 5,42% für das Jahr 2021. Ein zusätzlicher Aufschlag von 0,5% wurde kalkulatorisch in Krefeld nicht berücksichtigt.

Der KBK verweist zusätzlich auf eine den Kommunalbetrieb betreffende Entscheidung des Verwaltungsgerichts Düsseldorf aus dem Jahre 2018, welche die Rechtmäßigkeit der in Krefeld herangezogenen kalkulatorischen Zinsen bestätigt hat.

Nachwuchs im Wildschweingatter (11.03.2021)

Bild der Frischlinge am Hülser Berg

Der Kommunalbetrieb Krefeld freut sich über Nachwuchs im Wildschweingatter auf dem Hülser Berg.
Im Laufe der letzten Woche brachte der Wurf einer Bache mehrere Frischlinge zur Welt. Alle jungen Schweinchen machen einen gesunden und vitalen Eindruck, sind neugierig und erforschen vorsichtig ihre neue Umgebung. Damit der Gesundheitszustand auch so bleibt, bittet der Kommunalbetrieb, das Füttern der Wildschweine im Gatter zu unterlassen. Gerade die Jungtiere reagieren sehr stark auf nicht sachgemäßes und ungeeignetes Futter. Generell gilt ein absolutes Fütterungsverbot der Wildschweine, gerade in Bezug auf Verhinderung von Krankheiten und Seuchen, wie etwa der Afrikanischen Schweinepest. Mitarbeiter des Kommunalbetriebs füttern täglich die Wildschweine, sowie das Dam- und Rotwild in den Gattern, mit geeignetem und tiergerechtem Futter.
Wir bedanken uns für ihr Verständnis!

Kopfweidenpflege in Krefeld (02.03.2021)

Arbeiten für die Kopfweidenpflege

Der Kommunalbetrieb Krefeld hat in der siebten und achten Kalenderwoche an über 300 Kopfweiden Pflegeschnitte durchgeführt. Zur Erhaltung der Bäume ist ein kompletter Rückschnitt der Krone, in Intervallen von ungefähr acht Jahren, erforderlich. Erst durch den Rückschnitt bildet sich der klassische Kopf heraus und verhindert, dass die Bäume, durch die Last der schweren Krone, nicht zerbrechen.

In den ländlichen Teilen Krefelds stehen über 4000 Kopfweiden als Begleitbäume an Straßen und Gräben oder dienen der Abgrenzung von Feld- und Wiesenrändern. Kopfweiden gehören zu den prägenden Elementen unserer Niederrheinischen Landschaft und haben daher einen hohen kulturellen Stellenwert. In früheren Zeiten dienten die Bäume den Menschen als Holzlieferant und waren daher von wirtschaftlicher Bedeutung. Zudem bieten die Kopfbäume vielen Tierarten einen natürlichen und ursprünglichen Lebensraum. Die Baumhöhlen der Weiden beherbergen häufig den seltenen, aber für unsere Gegend typischen Steinkauz, gleichzeitig dient der Baum auch als Lebensort für Pflanzen und Flechten. Einen besonderen Charme entwickeln die Weiden an nebligen Frühjahrs- oder Herbsttagen, denn dann bietet der mächtige Stamm mit seinen neuen Trieben den Spaziergängern wunderschöne Anblicke und Fotomotive.

Gelber Sack / Gelbe Tonne (18.02.2021)

Seit 1991 sind Hersteller und Vertreiber von Verkaufsverpackungen verpflichtet, diese zurückzunehmen und der Verwertung zuzuführen. Die Rücknahme der Verpackungen erfolgt mittlerweile flächendeckend über die Beteiligung am Dualen System, das zurzeit aus zehn Systembetreibern besteht.

Mit den Dualen Systemen wurde ein Abfallentsorgungssystem ins Leben gerufen, das sich ausschließlich um die Sammlung und Verwertung von Verkaufsverpackungen kümmert. Die Dualen Systeme sind privatwirtschaftlich organisiert. Die Sammlung und Verwertung der Verpackungsabfälle finanziert sich über die Lizenzentgelte, die jeder Kunde beim Kauf von verpackten Waren entrichtet.

Die Dualen Systeme sind die Auftraggeber für das Einsammeln der Verpackungsabfälle in den Städten und Kreisen und schreiben diese Leistungen in regelmäßigen Abständen europaweit für die Dauer von drei Jahren aus.

Die Städte und Kreise sind in diesem Vergabeverfahren lediglich Abstimmungspartner und haben keinerlei Einfluss auf die Auftragsvergabe. Dies gilt selbstverständlich auch für die Stadt Krefeld. Eine Entsorgung durch die Stadt Krefeld, respektive der GSAK, ist, ohne einen abfallwirtschaftlichen Notstand, auch rechtlich nicht möglich.

Der Kommunalbetrieb Krefeld hat selbstverständlich mit dem zuständigen Entsorger, der Schönmackers Umweltdienste GmbH & Co. KG, Kontakt aufgenommen und diese aufgefordert, ihren Entsorgungspflichten nachzukommen.

Aufgrund der witterungsbedingten Zustände auf den Nebenstraßen sah sich die Firma Schönmackers nicht in der Lage, alle Tonnen zu leeren bzw. Säcke einzusammeln. Es war nicht überall gefahrlos möglich, die rund 13 Tonnen schweren Leerungsfahrzeuge, sicher durch die Nebenstraßen zu manövrieren. Alle Tonnen und Säcke die am 08. und 09. Februar nicht abgeholt wurden, werden mit der nächsten Leerung entsorgt.

Die Abfallsatzung der Stadt Krefeld nimmt gemäß § 18 die Abfallerzeuger genau für solche Fälle in die Pflicht. Denn sollte in Folge höherer Gewalt die Abfallentsorgung nicht oder nur eingeschränkt möglich sein, sind die bereits zur Abfuhr bereitgestellten Abfälle, bei Störungen die länger als einen Tag dauern, von dem Anschlusspflichtigen wieder zurückzunehmen und an ihren gewöhnlichen Standplatz zurückzustellen.

Freiwilliges Ökologisches Jahr im Krefelder Umweltzentrum (12.02.2021)

Das Krefelder Umweltzentrum bietet ab dem 1. August 2021 wieder vier Jugendlichen die Möglichkeit, ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) zu absolvieren. Das FÖJ richtet sich an alle Jugendlichen, die sich für Natur und Umwelt interessieren und sich in diesem Bereich auch engagieren wollen. Es ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr für junge Menschen, die sich selbst besser kennenlernen und Erfahrungen in unterschiedlichen Berufszweigen sammeln möchten. Zu den Aufgaben gehören unter anderem Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen in Landschafts- und Naturschutzgebieten sowie pädagogische Mitarbeit bei verschiedenen Themen der Umweltbildung.

Das Krefelder Umweltzentrum liegt im Norden der Stadt am Rand des Naturschutzgebiets Hülser Bruch. Es befindet sich auf dem brachliegenden Gelände einer ehemaligen Betonfabrik. Seit 1989 dient das Areal als außerschulischer Lernort für nachhaltige Umweltpädagogik und wendet sich an alle Schulformen und Altersklassen. Zu den Aufgaben der vier FÖJ'ler im Bereich Landschafts- und Naturschutz gehört das Entfernen von Gehölzen und Algen an und in Gewässern, Freischneiden von Sträuchern sowie Pflegemaßnahmen in Naturschutzgebieten. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die Begleitung umweltpädagogischer Projekte, die Betreuung von Besuchern, gärtnerische Arbeiten in den Gemüse- und Bauerngärten sowie die Biotop-Pflege.

Interessierte BewerberInnen müssen zwischen 16 und 27 Jahre alt sein und sollten über einen Schulabschluss der Sekundarstufe I oder II verfügen, eine Bewerbung ohne Schulabschluss ist ebenfalls möglich. Sie sollten Freude an der Arbeit mit Kindern und an der frischen Luft haben. Ein vorhandener Führerschein wäre wünschenswert, ist aber nicht zwingend erforderlich. Die Arbeitszeit beträgt 39 Stunden pro Woche, der Jahresurlaub liegt bei 26 Tagen. Für ihren Einsatz erhalten die Freiwilligen ein monatliches Taschengeld in Höhe von 385 Euro. Neben der Arbeit im Umweltzentrum steht der Besuch von fünf Seminaren beim Landschaftsverband Rheinland (LVR) auf dem Plan. Dort lernt man Freiwillige aus anderen Einsatzstellen kennen und bearbeitet gemeinsam Themen mit ökologischem, sozialem und wirtschaftlichem Bezug. Außerdem gibt der LVR Unterstützung auf dem Weg ins Berufsleben. Bewerbungen für das FÖJ im Umweltzentrum, das vom 1. August 2021 bis zum 31. Juli 2022 dauert, erfolgen ab dem 15. Februar bis zum 15. Mai über das Online-Portal des LVR: https://foej-bewerbung.lvr.de.

Weitere Informationen über das Umweltzentrum sowie das Freiwillige Ökologische Jahr finden Sie unter www.umweltzentrum-krefeld.de.

Neue Sitzgelegenheiten am Elfrather See (05.02.2021)

Der Kommunalbetrieb Krefeld hat in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Sport und Sportförderung am Nordufer des Elfrather Sees neue Sitzbänke installiert. Bei der Positionierung der Bänke ist der KBK auf die Wünsche der Besucher eingegangen und hat die Sitzgelegenheiten am Kopf der Regattastrecke platziert. Ruhesuchende haben nun die Möglichkeit, ihren Blick über die ca. 2300 Meter lange Strecke schweifen zu lassen und das bunte Treiben auf dem Wasser zu verfolgen.
Die Bänke wurden bereits am Tage der Freigabe rege genutzt und der KBK freut sich über die vielen positiven Rückmeldungen.

Der Kommunalbetrieb Krefeld pflegt die traditionelle Waldwirtschaft im Hülser Bruch (03.02.2021)

Bild vom Niederwald

Der Kommunalbetrieb Krefeld hat zum Jahreswechsel im Orbroicher Bruch, als Teil des Hülser Bruches, eine Waldparzelle von ca. 5000 m² in Form der traditionellen Niederwaldwirtschaft bearbeitet. Die auch als Schlagwaldwirtschaft bezeichnete Holznutzung war bis Ende der fünfziger Jahre für den Bereich des Hülser Bruches üblich.
Die Holzerträge wurden damals für die unterschiedlichsten Bedürfnisse des täglichen Lebens genutzt. Bei den ausgeführten Arbeiten wurde der Baumbestand durch die Forstmitarbeiter in drei Gassen schlagwaldartig auf den Stock gesetzt. Durch diese Form des Holzeinschlages bilden sich Licht- und Wärmeinseln mit Kraut-, Strauch- und Vorwaldstrukturen, die eine reiche Vogel- und Insektenfauna ermöglichen. Auch Fledermäuse und Orchideen besiedeln in aller Regel die neu geschaffenen Lebensräume.

Die temporär aufgeschlagenen Lichtungen bieten als Überlappungshabitate neue Lebensräume, sodass derartige Erlenbruchniederwälder zu den artenreichsten Waldstandorten des Niederrheinischen Tieflandes gehören. Nachweise über die höchste Biodiversität solcher Wälder lieferten die bekannten Krefelder Botaniker und Naturschützer Albert Steeger und Ernst Schraetz.
Durch den teilweisen Einschlag der Gehölze reduziert sich die Wasserentnahme und der Waldboden wird feuchter. Der erhöhte Sonnenlichteinfall fördert die Wärme und macht den Bereich für seltene Insektenarten attraktiv. Dies wiederum zieht Vogelarten wie die Nachtigall, die Gartengrasmücke und Spechte an, denn sie finden neue Nahrungs- und Bruthabitate. Aus den stehengelassenen Baumstubben schlagen dann aufgrund der gestiegenen Feuchtigkeitsverhältnisse in den Folgejahren die Erlen- und Eschenbestände erneut aus und fördern die gewünschte Walddynamik. In den Baumstubben entstehen Mikrohabitate wie Wurzel- und Baumhöhlen sowie Rindentaschen für Kleinsäuger.
Das Niederwaldprojekt des Kommunalbetriebs Krefeld ist ein weiterer Baustein zur Erhöhung der Artenvielfalt im Hülser Bruch. In der Vergangenheit wurden bereits Flutmulden und Teiche angelegt, das Grünland extensiviert und die Kopfweidenreihen an den Wiesenrändern durch intensive Kopfbaumpflege erhalten.

Corona-Regelungen bei Bestattungen (28.01.2021)

Verschärfte Maskenpflicht auch auf allen Krefelder Friedhöfen
Die Landesregierung NRW hat die von Bund und Ländern am 19. Januar getroffenen Beschlüsse zur Coronapandemie umgesetzt, die Coronaschutzverordnung des Landes entsprechend angepasst und bis zum 14. Februar verlängert.
Aufgrund der verschärften Regelungen der aktuellen Coronaschutzverordnung gelten ab sofort für Beisetzungen auf den Krefelder Friedhöfen folgende Regelungen:

Trauer- und Gedenkfeiern in Trauerhallen
Für die Nutzung der Trauerhallen im Rahmen von Trauer- oder Gedenkfeiern sind medizinische Masken, unabhängig von der Einhaltung des Mindestabstands, auch am Sitzplatz zu tragen. Zu den medizinischen Masken zählen:
- OP-Masken,
- FFP2-Masken oder
- vergleichbare Masken (KN95/N95)
Kinder unter 14 Jahren müssen zumindest Alltagsmasken tragen, wenn es medizinische Masken nicht in passender Größe gibt.
Das Singen in den Trauerhallen ist aktuell nicht gestattet.

Beisetzungen auf dem Friedhof
Für Beisetzungen unter freiem Himmel gilt die Maskenpflicht ab 26 Teilnehmern auch dann, wenn der Mindestabstand eingehalten wird.
Der Kommunalbetrieb Krefeld bittet die Angehörigen, die Trauerfeierlichkeiten und Beisetzungen im engsten Familienkreis durchzuführen und auf die Einhaltung der Maskenpflicht und Abstandsregeln zu achten.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.

Großbaumaßnahme Blumenstraße startet im November (13.11.2020)

Der Kommunalbetrieb Krefeld AöR beginnt noch in diesem Monat mit dem Großprojekt "Sanierung der Blumenstraße".
Zwischen der Roßstraße und dem Frankenring werden in den nächsten Monaten der Kanal, Versorgungsleitungen der NGN und abschließend der Straßenbereich, inklusive der Parkbuchten und Baumscheiben, erneuert.
Das Vorhaben ist in drei Bauabschnitte, Roßstraße bis Prinz-Ferdinand-Str., Prinz-Ferdinand-Str. bis Kornstr. und Kornstr. bis Frankenring unterteilt. Für die Dauer der Baumaßnahme wird die Einbahnstraßenregelung aufgehoben, damit alle Grundstücke für den Privatverkehr und sämtliche Rettungsfahrzeuge zu erreichen sind.
Starten wird das Projekt mit der Untersuchung auf Kampfmittelfreiheit. Diese Arbeiten beginnen voraussichtlich am 23.11.2020.
Durch die aufwendigen Baumaßnahmen kann es zu Einschränkungen für die Anwohner während der Arbeiten kommen.
Wir bitten, dies zu entschuldigen. Und bedanken uns für Ihr Verständnis!