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Aktuelles / News

24.11.2017 / Mehrsprachigkeit in Krefeld – Auftaktveranstaltung in der Museumsscheune Linn Das Beherrschen mehrerer Sprache ist ein Schatz: Dieses Bewusstsein und das Wissen über Mehrsprachigkeit soll in Zusammenhang mit der Landesinitiative „Lebendige Mehrsprachigkeit' geschärft und gefördert werden. Krefeld ist eine von sechs Modellkommunen, die an der Initiative teilnehmen. In Krefeld startet die Initiative mit einer vom Kommunalen Integrationszentrum organi-sierten Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 7. Dezember, von 17 bis 20 Uhr in der Museumsscheune Burg Linn. Die Schirmherrschaft hat Oberbürgermeister Frank Meyer – der Padeborner Universitäts-Professor Timm Albers hält einen Vortrag zu dem Thema Mehrsprachigkeit. Außerdem hat Staatssekretärin Serap Güler ihr Kommen zugesagt. Für Kontaktaufnahme und entsprechenden Austausch ist Zeit reserviert. Eine kurzfristi-ge (!) Anmeldung bei KI-Mitarbeiterin Maria Akrivi ist unbedingt erforderlich - wenige Plätze sind noch frei: maria.akrivi@krefeld.de.

23.11.2017 / Film informiert in neun Sprachen: Übergang zur weiterführenden Schule Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende - ein wichtiger Schnittpunkt im Leben eines Kindes, der manche Weiche stellt. Besonders Zuwanderer sind häufig mit dieser Entscheidung überfordert, da die notwendigen Informationen fehlen. Nun ist ein gut dreieinhalbminütiger Film in neun Sprachen herausgekommen, der Abhilfe schaffen soll. Er ist abrufbar unter folgendem Link: http://www.schulen-im-team.de/film Der Film ist in Zusammenhang mit dem Projekt „Schulen im Team' erarbeitet worden. Drei Lehrerinnen bzw. Sozialpädagoginnen des KI Krefeld hatten einen Anteil daran.

23.11.2017 / Von Autokennzeichen bis Hochglanzmagazin – moderne Strategien der Rechtsextremen erkennen Autokennzeichen und Rechtsextremismus - kann es da einen Zusammenhang geben? Es kann, denn bestimmte Nummern- und Buchstabencodes nutzen Rechtsextreme auch auf diesem Weg, um von ihresgleichen erkannt zu werden. Zwei Fachkräfte aus dem Straßenverkehrsamt waren deshalb - zusammen mit einer sehr vielfältigen Teilnehmerschaft aus Politik, Schule, Ehrenamt und Verwaltung - bei dem Workshop, der über rechte Musik, Mode, Markenzeichen und Aktive informierte. Die Fortbildung läutet eine Reihe ein, die in Zusammenhang mit dem Projekt „NRWeltoffen' der Landesregierung initiiert wurde und vom Kommunalen Integrationszentrum Krefeld umgesetzt wird. „Es gibt keine Pille gegen Rechtsextremismus' stellten die beiden Dozenten Lenard Suermann und Marat Trusov von der Mobilen Beratungsstelle gegen Rassismus und Rechtsextremismus klar. Strategien seien nicht einfach zu entwickeln, die Zivilgesellschaft könne aber deutliche Zeichen gegen menschenfeindliche Gesinnungen setzen. Dazu gilt es zunächst, Methoden und Kommunikationswege zu kennen, die von rassistischen und rechtsextremen Gruppierungen genutzt werden. Und diese sind teilweise hochmodern, da gibt es etwa regelmäßig auf Youtube gestellte modern aufgemachte Beiträge, Blogs, Hochglanzmagazine im Outfit des „Spiegel' und Printmedien, die es bis in die Zeitschriftenläden geschafft haben. Immer am Rande des Erlaubten, das Erträgliche jedoch schon weit überschreitend. Da werden etwa militärische Feldzüge des zweiten Weltkriegs heroisch „analysiert', Kalender mit SS-Größen mit Konterfei für jeden Monat feilgeboten und vieles mehr. Auch die Symbolik und Musik spielte eine Rolle beim Workshop. Die Teilnehmenden, die allesamt zuhause schnell den Sender wechseln wenn martialisch „betexteter' Hardrock zu hören ist, mussten jetzt komplette Songstrophen anhören - und konnten wichtige Erkenntnisse sammeln: „Für uns als Lehrer ist es ganz wichtig, mal genau auf die Texte zu hören', so ein Gesellschaftskundelehrer der Uerdinger Gesamtschule. Von „Heimat' im Sinne einer gewissen höherwertigen Abstammung singen auch Gruppen in Balladen-Stil, die selbst beteuern, keinerlei rechtsextreme Tendenzen zu fördern. Auch da gilt es, genauer hinzuschauen. Bei Kleidungslabel und Stickern gibt es ebenso eine Bandbreite an rassistischen und versteckten rechtsextremen Botschaften - diese zu finden und richtig zuzuordnen war ganz schön kniffelig für die Workshop-Teilnehmer. Das Problemfeld sei keines, das klischeehaft den jungen, kahlgeschorenen und eher schlichten Gemütern zuzuordnen ist, bekräftigte das Dozenten-Duo. Nicht nur Wahlergebnisse zeigten, dass das Phänomen in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Das dies alles ein Motivationsschub gegen jegliche „Hände in den Schoß'-Mentalität ist, darin sind sich die Seminarteilnehmenden zum Abschluss des Workshops einig.

03.11.2017 / Hilfen beim Übergang Schule – Beruf: Download-Broschüre für Lehrkräfte Der Übergang von Schule in eine berufliche Ausbildung ist ein sensibler Schnittpunkt im Leben eines jungen Menschen. Jugendliche aus Zuwandererfamilien stehen dabei vor besonderen Herausforderungen. Für Lehrkräfte gibt es eine neue Handreichung in Form einer gehaltreichen und praxisorientierten Broschüre – herausgegeben von der Landeskoordinierungsstelle der Kommunalen Integrationszentren mit dem Titel: „Migrationsfamilien als Partner beim Übergang zu einer beruflichen Ausbildung'.Die Krefelder KI-Leiterin Dr. Tagrid Yousef hat an der Erstellung mitgewirkt - besondere Praxisbeispiele für eine positive Vernetzung in Krefeld in Zusammenhang mit dem Thema sind in ihrem Aufsatz der Broschüre nachzuvollziehen. Zudem geht es um die Stärkung der Eltern für eine positive Schule-Eltern-Zusammenarbeit bei der Zukunftsplanung der betroffenen Kinder, Möglichkeiten, Potenziale bei den Jugendlichen zu ergründen und Stärken hervorzuheben sowie um Tipps in Bezug auf unterstützende Institutionen. Die Broschüre ist mit Arbeitsbögen und einem großen Quellenverzeichnis weitergehender Literatur versehen. Auf unserer Homepage können sich Interessierte die pdf-Datei unter der Rubrik ,Service', ,Downloads und Publikationen' herunterladen.

27.10.2017 / Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum Am Dienstag, 31. Oktober, lädt der Evangelische Gemeindeverband zu einem Festgottesdienst um 17 Uhr in die Lutherkirche Krefeld, Lutherplatz, ein. Bei dem Gottesdienst wird an das Datum des Thesenanschlags erinnert. Die Chöre der Friedenskirche und der Markuskirche werden die Feier musikalisch begleiten. Im Anschluss findet ein Empfang in der Kirche statt - dabei gibt es neben kurzen Grußworten Möglichkeiten für Begegnung und persönliches Gespräch.