Inhalt

Neuer Kinder- und Jugendförderplan in Arbeit: Jugendliche können sich beteiligen

Erstmalig beteiligt der Fachbereich Jugendhilfe und Beschäftigungsförderung die Krefelder Jugendlichen von 14 bis 21 Jahre über eine Online-Jugendbefragung an der Ausgestaltung des Kinder- und Jugendförderplans. Mit Hilfe eines Online-Fragebogens haben die jungen Leute noch bis Freitag, 3. April, auch über eine mobile Handyansicht die Möglichkeit, ihre Bedarfe und Bedürfnisse mitzuteilen. Befragt werden die Schüler aller weiterführenden Schulen, Studierende am Krefelder Standort der Hochschule Niederrhein, junge Menschen in Maßnahmen der Kommunalen Zentralstelle für Beschäftigungsförderung (KomZfB) sowie Besucher der Jugendeinrichtungen und bei Aktionen der Krefelder Jugendverbände.

Dauer: 15 bis 20 Minuten

Die freiwillige Online-Jugendbefragung dauert circa 15 bis 20 kurzweilige Minuten und bezieht sich auf unterschiedliche Themenbereiche. Dabei geht es um persönliche Angaben, Wünsche für den jeweiligen Stadtteil und Zufriedenheit in Krefeld; Freizeitverhalten in Krefeld (Bedarf an Angeboten, Freiflächen, Ausgestaltung von jugendrelevanten Orten und Plätzen); Besuche von Jugendeinrichtungen (Gründe, Wünsche, Öffnungszeiten); Beratungs- und Unterstützungsbedarfe; genutzte Informationskanäle von Jugendlichen; Mitgestaltungsmöglichkeiten (ehrenamtliches Engagement) in Krefeld. Ergänzend zur Online-Befragung wollen die Mitglieder des Jugendbeirats zu einem späteren Zeitpunkt Interviews mit Jugendlichen in allen neun politischen Bezirken durchführen.

Hochschule Niederrhein wertet aus

Der örtliche Träger der Jugendhilfe ist per Gesetz verpflichtet, auf der Grundlage der kommunalen Jugendhilfeplanung einen Kinder- und Jugendförderplan zu erstellen, der für jeweils eine Wahlperiode festgeschrieben wird. Um einen kommunal abgestimmten und an den Bedarfen und Bedürfnissen junger Menschen ausgerichteten Förderplan zu erhalten, sollen diese aktiv an dessen Ausgestaltung beteiligt werden. Hierzu haben die Mitarbeiter der Bezirksjugendarbeit gemeinsam mit dem städtischen Jugendbeirat sowie den Kollegen der Jugendhilfeplanung, der KomZfB und dem Kinder- und Jugendschutz die Online-Befragung entwickelt. Die technische Bereitstellung des Fragebogens sowie die zahlenbasierte Auswertung wurde an die Hochschule Niederrhein vergeben.