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Budenbau-Projekt der Designerin Julia Timmer

Welches Kind baut nicht gerne Höhlen und Buden - zum Verkriechen, Spielen, Träumen? Die in Willich lebende Designerin Julia Timmer hatte die Idee, Kinder während der Corona-Krise mit Buden zum Selbstbauen zu beschenken und in schwierigen Zeiten ein bisschen glücklicher zu machen.

Packen "Budenpakete" im Kaiser-Wilhelm-Museum: Thomas Janzen und  Designerin Julia Timmer.  Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof
Packen "Budenpakete" im Kaiser-Wilhelm-Museum: Thomas Janzen und Designerin Julia
Timmer.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof

Nach einer ersten Aktion in Willich haben sich Julia Timmer und Thomas Janzen von den Kunstmuseen Krefeld überlegt, das kreative Budenbau-Projekt „Mein Meter hoch drei" nun in Krefeld zu realisieren. Die Adressaten sind Kinder und Kindergruppen aus den Krefelder Kinderheimen Bruckhausen und Kastanienhof - vorgesehen ist auch, das Marianum zu beliefern. „Als Förderer sprang sogleich Knut Habicht von der Projektagentur Habicht und Partner ein, der sich als ‚Bildungsbuddy' für den Bereich Museumspädagogik an den Kunstmuseen Krefeld regelmäßig engagiert", freut sich Janzen.

"Budenpaket" aus dem Kaiser-Wilhelm-Museum.  Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof
"Budenpaket" aus dem Kaiser-Wilhelm-Museum.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof

Die Buden basieren auf einem einfachen Stecksystem: Aus großen Papierstrohhalmen, Fliesenkreuzen, durchsichtigen Kunststoffschläuchen, Kordeln und Gärtnerflies werden Wände und Decken aufgebaut und zu einem Kubus zusammengefügt. Das ist ganz im Sinne des berühmten Architekten der Häuser Lange und Esters, Ludwig Mies van der Rohe, und ein einfacher Weg, auf spielerische Weise Architektur zu erleben. Vor allem aber hofft das Team der Kunstmuseen zusammen mit Julia Timmer, den Kindern mit den Buden einen kurzweiligen Zeitvertreib mit viel Spaß zu verschaffen.