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Alleinerziehend in Krefeld

In Deutschland findet seit vielen Jahren ein tiefgreifender Wandel von Familie statt.

Familie lebt in vielen Formen. Unterschiedlichste Lebensentwürfe entwickeln sich, in denen Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Auch Elternschaft ist hiervon betroffen.

Alleinerziehend zu sein, ist eine feste Größe in unserer Familienlandschaft und zudem eine eigenständige Familienform, die stetig wächst. Dabei sind Alleinerziehende keine homogene Gruppe. Es sind geschiedene, getrennt lebende, verwitwete und ledige Eltern. Alleinerziehende unterscheiden sich in ihren jeweiligen Lebensumständen, in ihrer Zugehörigkeit zu einer gesellschaftlichen oder sozialen Schicht, in ihrem Ausbildungsstand oder in ihren Beziehungskonstellationen. Alleinerziehung bedeutet in vielen Fällen eher eine Lebensphase als eine dauerhaft gelebte Familienform.

Alleinerziehend zu leben, braucht gute Rahmenbedingungen in Beruf und Gesellschaft. Ein-Eltern-Familien benötigen eine familienbewusste Personalpolitik. Für Arbeitgeber ist wichtig zu wissen, dass Alleinerziehende aufgrund ihrer Familienform besondere Fähigkeiten entwickelt haben, die sie als zuverlässige Arbeitnehmer besonders auszeichnen. Dazu gehören zum Beispiel Managementfähigkeiten, hohe Motivation und eine ausgeprägte Belastbarkeit.

In Krefeld stehen für Fragen alleinerziehender Mütter und Väter mehrere Anlaufstellen zur Verfügung. Die Gleichstellungsstelle der Stadt Krefeld sowie die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt bei der Agentur für Arbeit und beim Jobcenter unterstützen und bieten ein auf die Lebenssituation zugeschnittenes umfassendes Beratungsangebot.

Gemeinsam werden Lösungen gesucht, wenn es darum geht, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen. Die Ansprechpartnerinnen beraten insbesondere zu den Themen Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeiten, vollzeitnahe Ausbildung, Aus- und Weiterbildung.