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Mobilitätskonzept: Verkehrsthemen in Stadtteilen werden vertieft

Zuletzt geändert: 24.09.2020 11:14:51 CEDT

Mit dem Mobilitätskonzept der Stadt Krefeld soll die zukünftige verkehrliche Entwicklung der Stadt erarbeitet werden. Das Konzept berücksichtigt alle Verkehrsmittel, Verkehrszwecke und Verkehrsnetze innerorts, aber auch über die Grenzen Krefelds hinweg. Es gibt vier stadtteilbezogene Vertiefungsbereiche, um den räumlichen Unterschieden in den Stadtteilen gerecht zu werden. Dazu gibt es nun Möglichkeiten für Bürger, sich zu beteiligen. Bereiche in der Innenstadt, Hüls, Fischeln und im Hafen wurden so ausgewählt, dass Probleme vor Ort berücksichtigt werden. In der Innenstadt sind das Fußverkehr und fließender KFZ-Verkehr, in Hüls ÖPNV und Radverkehr, in Fischeln „Stadtentwicklung & regionale Kooperation" und fließender KFZ-Verkehr und im Hafen Parken und Wirtschaftsverkehr. Ziel es ist es, die Situation vor Ort zu verbessern und die Lösungen auf andere Bereiche in Krefeld zu übertragen.

Blick auf das Container-Terminal im Rheinhafen. Foto: Stadt Krefeld, Presse und KommunikationBlick auf das Container-Terminal im Rheinhafen.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Bürger aus dem Bereich Uerdingen / Hafen können sich am Donnerstag, 17. September, zwischen 16 und 19 Uhr in der Sankt-Andreas-Kirche, Legionstraße 40, einbringen. Hülser haben am Samstag, 19. September, von 9 bis 12 Uhr in einem Zelt auf dem Wochenmarkt auf dem Hülser Markt die Möglichkeit, sich zu beteiligen und Fischelner am Montag, 21. September, zwischen 16 und 19 Uhr in einem Zelt an der Kölner Straße vor der Volksbank, Haltestelle Clemensstraße. Für Anwohner der Innenstadt ist der Termin am Dienstag, 22. September, von 16 bis 19 Uhr im Stadtentwicklungsbüro im ehemaligen Stadtbad Neusser Straße 58-60. Die Veranstaltungen sind Corona-gerecht als „Messe" geplant, das heißt ohne Vorträge, aber mit der Möglichkeit, Anregungen zu geben und mit den Experten zu sprechen.

Vierte von fünf Stufen

Das Mobilitätskonzept befindet sich damit auf der vierten von fünf Stufen. Nach der Bestandsaufnahme und einer Analyse wurde das Leitbild mit der zentralen Frage „Wo will Krefeld hin" als Vision für die zukünftige Mobilitätsentwicklung in den nächsten zehn Jahren entwickelt. Es wurde im Herbst 2019 nach einem breiten Beteiligungsprozess politisch beschlossen und besteht aus sechs Themenfeldern: Stadtentwicklung und regionale Kooperation, Vernetzt mit der Region (integrierte und attraktive Verkehrsangebote), Mobilität für alle (Erreichbarkeit von Innenstadt, Stadtteilen und Quartieren), Sicher, umwelt- und klimafreundlich unterwegs, Sichtbare Lebensqualität (öffentliche Räume als Aushängeschild der Stadt) und gezielte Innovation (neue Mobilitätsangebote und Technologien).

Acht Handlungsfelder, um die Ziele des Leitbilds zu erreichen

In einem mehrstufigen Beteiligungsprozess wurden acht Handlungsfelder samt Konzepten und Maßnahmen erarbeitet, um die Ziele des Leitbilds zu erreichen. Die beiden Handlungsfelder „Stadtentwicklung & regionale Kooperation" und „Übergeordnete Maßnahmen" verschneiden unterschiedliche Themen. Die sechs weiteren Handlungsfelder beinhalten spezifische Maßnahmen für das jeweilige Verkehrsmittel: Fließender KFZ-Verkehr, ruhender Verkehr (Parken), Wirtschaftsverkehr, ÖPNV, Radverkehr und Fußverkehr. Abschließend werden alle Maßnahmen und Konzepte in ein Gesamtkonzept für die zukünftige Mobilitätsentwicklung in Krefeld integriert, die fünfte und letzte Stufe.