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Kinder-und Jugendschutz der Stadt veranstaltet Gesundheitstage

Zuletzt geändert: 02.08.2022 14:21:19 CEDT

Der Kinder- und Jugendschutz hat mit vielen Krefelder Akteuren ein umfangreiches Programm für die Gesundheitstage zusammengestellt: (von links) Organisatorin Vaia Mangudi, vom Kinder- und Jugendschutz, Silke Wintersig, Leiterin Abteilung Jugend, Sonja Pommeranz, Leiterin Fachbereich Jugendhilfe und Beschäftigungsförderung, und Stadtdirektor Markus Schön. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation
Der Kinder- und Jugendschutz hat mit vielen Krefelder Akteuren ein umfangreiches Programm für die Gesundheitstage zusammengestellt: (von links) Organisatorin Vaia Mangudi, vom Kinder- und Jugendschutz, Silke Wintersig, Leiterin Abteilung Jugend, Sonja Pommeranz, Leiterin Fachbereich Jugendhilfe und Beschäftigungsförderung, und Stadtdirektor Markus Schön.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Mehr als 80 Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ab 27. August

Die vergangenen beiden Jahre haben viele Menschen vor Herausforderungen gestellt, die sich auch unterschiedlich auf die Gesundheit auswirkten. Erstmalig veranstaltet deshalb der Kinder- und Jugendschutz des städtischen Fachbereichs Jugendhilfe in Kooperation mit circa 40 Krefelder Akteuren „Gesundheitstage für Kinder, Jugendliche und Erwachsene". Bei den Krefelder Gesundheitstagen vom 27. August bis 11. September mit mehr als 80 kostenfreien Angeboten steht die eigene Gesundheit der Teilnehmenden in Projekten, Workshops und Theaterstücken mit viel Kreativität und Spaß im Vordergrund. Flyer zu den Gesundheitstagen liegen an vielen öffentlichen Stellen aus. Alle wichtigen Informationen gibt es über den dort und auf Plakaten abgebildeten Barcode oder unter www.krefeld.de/familienportal. Aus Gründen des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit haben sich die Organisatoren gegen den Druck einer circa 70-seitigen Broschüre entschieden. „Es ist wieder Zeit, die Aufmerksamkeit auf das eigene Wohlbefinden zu richten und etwas für sich und seine Gesundheit zu tun", stellt Sonja Pommeranz, Leiterin des Fachbereichs Jugendhilfe, fest, „und genau deshalb veranstalten wir die Gesundheitstage".

Anstoß gaben Fachkräfte des Kinder- und Jugendschutzes

„Den Anstoß dazu erhielten die Fachkräfte des Kinder- und Jugendschutzes bei ihrer Projektarbeit in den Krefelder Schulen", ergänzt Silke Wintersig, Leiterin der Abteilung Jugend. Hier erfahren ihre Mitarbeiterinnen, auf welche sensiblen Bereiche sie zukünftig ihren Fokus legen sollten. Im Kontakt mit Schülern, Eltern und Lehrkräften hat besonders das Thema Gesundheit alle Personengruppen berührt. In Krefeld gibt es in diesem Bereich eine Vernetzung vieler Akteure. „Bei der Suche nach Kooperationspartnern für unsere Idee der Gesundheitstage stießen wir auf ein großes Interesse zur Mitwirkung und Programmgestaltung", sagt Wintersig. Zu den Krefelder Akteuren gehören städtische Jugendeinrichtungen und Kindertageseinrichtungen, die Initiative Krefeld für Kinder, die Bürgerinitiative Rund um St. Josef, der Stadtsportbund, das Kommunale Integrationszentrum, die Mediothek, das Deutsche Rote Kreuz, der Kinderschutzbund und viele mehr.

Große Resonanz und viele Veranstaltungen

„Alle Angebote sind kostenfrei, zu einigen Angeboten sind jedoch Anmeldungen erforderlich und ab sofort auch möglich", erklärt Organisatorin Vaia Mangudi vom Kinder- und Jugendschutz. Sie berichtet ebenfalls von der riesigen Resonanz bei den Krefelder Akteuren, mehr als 40 beteiligten sich schließlich an der Programmgestaltung. Und so findet man bei den Gesundheitstagen eine Vielfalt an Angeboten für Kinder ab dem Säuglingsalter, Jugendliche, Fachkräfte aus dem sozialen Bereich, Lehrkräfte, Eltern mit ihren Kindern und auch Senioren. Dazu gehören Präventionstheaterstücke für Schulklassen, Kochangebote, Workshops für Fachkräfte, Entspannungsangebote, Spielplatz- und Spielaktionen, Seniorenberatung, Vorträge zum Umgang mit Stress und Sportangebote. Die Gesundheitstage enden am Sonntag, 11. September, beim großen Familienfest zum Weltkindertag im Stadtwald.

Auswirkungen von Corona sind enorm

Als Auswirkungen der Corona-Pandemie zeigen aktuelle Studien, dass Depressionen und Essstörungen bei Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren angestiegen sind und deutsche Kliniken vermehrt junge Menschen aufnehmen wegen Depressionen, Angst- und emotionalen Störungen. Freizeit- und Sportaktivitäten waren in den vergangenen beiden Jahren eingeschränkt oder fielen ganz aus und führten somit zu Bewegungsmangel und motorischen Auffälligkeiten in unterschiedlichen Altersgruppen. „Die Fachkräfte des Fachbereichs Jugendhilfe konnten in dieser Zeit nicht wie gewohnt mit den Kindern und Jugendlichen in Kontakt treten", stellt Stadtdirektor Markus Schön fest, „deshalb wollen wir mit den Gesundheitstagen die Bedürfnisse vieler noch einmal stärker in den Blick nehmen". Die Kooperation der vielen Beteiligten zeige, dass man in Krefeld ein gutes Netzwerk habe, so Schön.