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Erklärung des Krefelder Integrationsausschusses

Zuletzt geändert: 04.08.2021 17:04:03 CEDT

Der Integrationsausschuss der Stadt Krefeld hat in seiner vergangenen Sitzung einstimmig eine Erklärung zur Morddrohung gegen das Mitglied des Essener Integrationsrates und Delegierten des Landesintegrationsrates NRW, Civan Akbulut, beschlossen, die nun der Bürgerschaft der Stadt Krefeld über die Lokalpresse mitgeteilt werden soll.

Die Botschaft lautet: „Der Integrationsausschuss der Stadt Krefeld nimmt mit großer Bestürzung und Entsetzen die Morddrohung gegen den Delegierten und Kollegen des Integrationsrates der Stadt Essen und Delegierten des Landesintegrationsrates NRW, Herrn Civan Akbulut, zur Kenntnis. Der Integrationsausschuss spricht Herrn Akbulut seine volle Solidarität aus und hofft auf eine konsequente und erfolgreiche Strafverfolgung. Aus gegebenem Anlass möchte der Integrationsausschuss der Stadt Krefeld Stellung beziehen und verurteilt jegliche Form von rassistischem, politischem, religiösem oder ideologisch fundiertem Hass gegenüber Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft auf das Schärfste. Die Mitglieder des Integrationsausschusses der Stadt Krefeld plädieren auf Grund ihres Selbstverständnisses eindringlich für einen gewaltlosen politischen Diskurs zum Wohle einer pluralistischen Gesellschaft, in der die Meinungsfreiheit als ein sehr hohes Gut betrachtet wird und die sich befreit von extremistischem Gedankengut jeglicher Couleur."