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Anmeldung für die weiterführenden Schulen ab 3. Februar

Zuletzt geändert: 27.01.2021 17:34:51 CET

Bis Anfang Februar muss die Schulwahl entschieden sein: Dann laufen an vier Tagen die Anmeldezeiten für die weiterführenden Schulen. Vom 3. bis zum 6. Februar müssen die Eltern von Viertklässlern in Krefeld ihr Kind in der Schule ihrer Wahl anmelden. Üblicherweise findet die Anmeldung persönlich statt und ist mit einem Beratungsgespräch verbunden. Das Schulministerium hat es aber in diesem Jahr vor dem Hintergrund der Corona bedingten Herausforderungen den Schulen freigestellt, abweichend vom üblichen Verfahren auch rein schriftliche Anmeldungen zu ermöglichen. Im Vorfeld der Anmeldewoche sollten sich die Eltern deshalb unbedingt auf den Homepages der Schulen informieren und in der Schule anrufen, um sich über den konkreten Ablauf des Anmeldeprocederes zu informieren. Die Gegebenheiten in den Schulen sind unterschiedlich, und deshalb werden auch die konkreten Vorgehensweisen bei den Anmeldungen unterschiedlich sein.

Zweitwunsch angeben!

Bei der Anmeldung muss grundsätzlich ein Zweitwunsch angegeben werden. Denn manchmal reichen die Kapazitäten der Wunschschule nicht aus, um alle Kinder aufzunehmen. Die Reihenfolge der Anmeldungen ist dabei unerheblich. Es werden jedoch Faktoren wie Geschwisterkinder an der gleichen Schule, ausgewogenes Verhältnis von Mädchen und Jungen oder der Schulweg einbezogen. Bei Gesamtschulen wird auch auf die sogenannte Leistungsheterogenität geachtet. Das bedeutet, dass Schüler mit unterschiedlicher Leistungsfähigkeit gemeinsam unterrichtet werden sollen.

Das Gymnasium Fabritianum. Foto: Stadt Krefeld, Presse und KommunikationDas Gymnasium Fabritianum.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Zahlreiche Grundschulen arbeiten eng mit weiterführenden Schulen zusammen. Die Lehrkräfte tauschen sich regelmäßig aus, teilweise werden sogar Termine im Schulkalender miteinander abgeglichen. Viele Lehrer geben sich große Mühe, den Übergang von einer Schule zur anderen so zu gestalten, dass die Kinder mit Neugier und Freude ihr neues „Abenteuer" in Angriff nehmen. Einige weiterführende Schulen haben zudem Willkommensprogramme oder Orientierungswochen etabliert, zum Beispiel über Patenschaften mit älteren Schülern oder Kennenlernfahrten, um den neuen Fünfern den Start zu erleichtern.

Erprobungsstufe dauert bis zum Ende der sechsten Klasse an

Mit dem Schulstart im Sommer beginnt in Realschulen und Gymnasien die sogenannte Erprobungsstufe, die bis zum Ende der sechsten Klasse andauert. Sie soll dabei helfen, die Entscheidung der Eltern für die jeweilige Schulform sicherer zu machen. In regelmäßigen Konferenzen wird über die Entwicklung jedes Kindes, etwaige Schwierigkeiten und besondere Fördermöglichkeiten beraten. Sollte die Konferenz feststellen, dass eine andere Schulform für das Kind besser geeignet wäre, wird der Wechsel empfohlen. Am Ende der sechsten Klasse entscheidet die Versetzungskonferenz, ob das Kind seinen bisherigen Bildungsweg fortsetzen kann. Dabei ist unter anderem das Thema Fremdsprachen von Bedeutung. Lediglich in Gymnasien ist die zweite Fremdsprachen ab der siebten Klasse vorgeschrieben.

Die Realschule Horkesgath. Foto: Stadt Krefeld, Fachbereich SchuleDie Realschule Horkesgath.
Foto: Stadt Krefeld, Fachbereich Schule

In der Sekundarstufe I gibt es zwei Formen von Ganztagsangeboten. Im gebundenen Ganztag dauert die Schule verpflichtend an mindestens drei Tagen pro Woche bis 15 Uhr. In Krefeld nehmen die Realschule Horkesgath, die Albert-Schweitzer-Realschule, das Gymnasium Horkesgath und alle Gesamtschulen an diesem Modell teil. Neben der Mittagspause mit gemeinsamer Mahlzeit gehören auch spezielle Förderkonzepte und außerschulische Angebote zu den Merkmalen des gebundenen Ganztags. Im Gegensatz dazu dient die pädagogische Übermittagsbetreuung an anderen Schulen lediglich als Erholungszeit mit der Möglichkeit, etwas zu essen oder pädagogische Angebote wahrzunehmen. Im Nachmittagsbereich werden zusätzlich eine Hausaufgabenbetreuung und Arbeitsgemeinschaften angeboten.

Stadt Krefeld bietet Unterstützung an

Die Stadt Krefeld bietet für die Schüler der weiterführenden Schulen in verschiedenen Formen Unterstützung an. So erhalten Schüler ein Schoko-Ticket zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs, wenn der kürzeste zumutbare Fußweg zwischen Wohnung und nächstgelegener Schule der gewünschten Schulform länger ist als 3,5 Kilometer. Dabei ist ein Eigenanteil von zwölf Euro für das erste und sechs Euro für das zweite Kind zu leisten. Für einkommensschwache Familien gibt es die Möglichkeit, diese und weitere Kosten des Schulbesuchs, zum Beispiel Ausflüge, Klassenfahrten, Lernförderung, Mittagsverpflegung oder kulturelle Teilhabe, über das Paket „Bildung und Teilhabe" abzudecken. Nähere Informationen dazu gibt es bei der Stadt Krefeld unter Telefon 0 21 51 / 86 31 64 oder 86 31 61.