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Wissensmanagement bei der Stadt Krefeld

Viele aktuelle Entwicklungen machen ein Wissensmanagement für Verwaltungen nötig. Der demographische Wandel, der damit einhergehende Fachkräftemangel sowie die schnell steigenden und sich stetig verändernden technologischen Anforderungen führen dazu, dass Wissen droht, verloren zu gehen. Außerdem müssen Verwaltungen sich aus Gründen wie Personalausfall, zunehmender Personalfluktuation sowie den laufenden Prozessveränderungen damit auseinandersetzen, wie Wissen bewahrt und für die Gesamtorganisation nutzbar gemacht werden kann.

Darin liegt die Definition von Wissensmanagement: Das Wissen - nach der Belegschaft eine der wichtigsten Ressourcen unserer Verwaltung - soll bewahrt und für die Organisation nutzbar gemacht, also auf die Mitarbeitenden übertragen werden. Es besteht damit aus den zwei Komponenten Wissensbewahrung und Wissenstransfer.

Schlagworte zum Thema Wissen und Wissensbewahrung

Nach einem internen Aufruf der Personalentwicklung haben sich viele Kolleginnen und Kollegen bereit erklärt, an der Erstellung eines Konzeptes zum Wissensmanagement mitzuarbeiten. Das Thema betrifft schließlich alle Verwaltungsbereiche und ein systematischer Umgang damit kommt all jeden zugute, die sich neu in eine Aufgabe einarbeiten oder freie Stellen und deren Tätigkeiten kompensieren müssen.
Eine Arbeitsgruppe bestehend aus zwölf Personen hat in der Zeit von Oktober 2016 bis März 2017 ein umfassendes Papier entwickelt und dem Verwaltungsvorstand (VV) zur Entscheidung vorgelegt.

In diesem Konzeptpapier geht es um konkrete Instrumente zur Wissensbewahrung, wie die Einführung von Wissensdatenbanken, einem gezielten Nachfolgemanagement und der Installation von so genannten Wissensmanagern, die sich in ihrem jeweiligen Fachbereich oder Institut damit beschäftigen, welche Schlüsselfunktion absehbar nachbesetzt werden muss und wie die Bewahrung des Wissens sichergestellt werden kann.

Nach der positiven Entscheidung des VV wird ein Pilotbereich in einer Erprobungsphase mit den Instrumenten des Wissensmanagements betrachtet. In Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der Personalvertretung sowie der dortigen Fachbereichsleitung wird die Praxistauglichkeit und Effizienz der vorgeschlagenen Maßnahmen getestet.

Im Anschluss an die Pilotphase findet eine Evaluation statt, so dass das Wissensmanagement bei der Stadt Krefeld systematisch und auf einer stabilen Basis eingeführt werden kann.

Bei Fragen steht Ihnen Frau Chatzvassiliadis unter Tel. 3660-1303 oder per Mail chatzivassiliadis@krefeld.de zur Verfügung.