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Wir sind offen für Vielfalt!

Die Stadt Krefeld unterzeichnet die "Charta der Vielfalt"

Charta der Vielfalt

Die Stadtverwaltung Krefeld gehört zu den Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern der „Charta der Vielfalt". Unter der Schirmherrschaft von Kanzlerin Angela Merkel geht unsere Verwaltung damit eine freiwillige Selbstverpflichtung ein.

Die Stadt Krefeld macht durch Ihre Teilnahme an der Initiative den hohen Stellenwert einer dauerhaft vorurteilsfreien Organisationskultur deutlich. Das Arbeitsumfeld soll für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wertschätzend sein - unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Ethnie, Religion oder Weltanschauung, körperlichem Handicap, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

Vielfalt hat in Krefeld eine lange Tradition; sie ist ein gewachsener Bestandteil der Krefelder Identität. Der demographische Wandel und das respektvolle Zusammenleben verschiedener Kulturen in unserer Stadt - auch mit Blick auf das Thema Zuwanderung - sind gegenwärtige Themen, denen wir gerecht werden möchten.

Dr. Tagrid Yousef, Integrationsbeauftragte der Stadt Krefeld und Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums, hat mit der Fortschreibung des Integrationskonzeptes einen der Eckpfeiler für die zukünftige Ausrichtung der Krefelder Verwaltungskultur geschaffen. In diesem Rahmen werden u.a. Schulungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung zum Thema „Diversity" aufgegriffen. Die Schulung interkultureller Kompetenz ist zusätzlich in den Personalentwicklungskonzepten verankert, welche die Mitarbeiterschaft der Krefelder Verwaltung während des Arbeitslebens begleiten.

Darüber hinaus spielen kulturelle Vielfalt und interkulturelle Kompetenz als Schlüsselkompetenz bereits im Rahmen der Stellenbesetzung eine hervorgehobene Rolle. Sowohl im Bereich der Ausbildung, als auch bei der Besetzung von ausgeschriebenen Stellen freut sich die Stadt Krefeld über Bewerberinnen und Bewerber aller Nationalitäten. Die Kommunikation und Interaktion zwischen Menschen verschiedener Herkunft gehört so zum Arbeitsalltag.

Die positive Akzeptanz von Vielfalt und Vorurteilsfreiheit ist ein Prozess, der nach innen und außen gelebt wird. Deswegen setzt sich Dr. Tagrid Yousef zusammen mit ihrem multinationalen Team für das Bewusstsein ein, dass wir als städtische Verwaltung nicht warten, bis Krefelderinnen und Krefelder im Kontext von Migration auf uns zukommen. Wir werden selbst aktiv: Viele Projekte und Programme, die das Kommunale Integrationszentrum anbietet, finden in Schulen, Freizeiteinrichtungen und anderen öffentlichen Orten statt. So werden beispielsweise Zuwanderereltern geschult und Jugendliche zu sogenannten Integrationslotsen ausgebildet.

Daneben hat Dr. Tagrid Yousef stets ein offenes Ohr für individuelle Fragen von Krefelderinnen und Krefeldern rund um das Thema Zuwanderung und Vielfalt. Das Portal www.krefeld-verbindet-menschen.de bietet darüber hinaus eine digitale Plattform für Angebote und Informationen - bewusst werden dabei verschiedene Akteure wie z. B. Migrantenorganisationen und Kultureinrichtungen eingebunden.

Gleichstellung bei der Stadtverwaltung Krefeld

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Unser Unternehmen ist als größte Dienstleisterin in Krefeld schon seit vielen Jahren die bedeutendste Arbeitgeberin für Frauen in der Region. Viele Regelungen, die das Landesgleichstellungsgesetz Nordrhein-Westfalen auch für die Kommunen verbindlich vorsieht, werden in Krefeld seit vielen Jahren erfolgreich angewendet.

Das Programm zur Chancengleichheit ist von der Gleichstellungsstelle der Stadt Krefeld veröffentlicht worden. Es enthält Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen und Männern, die auch im Landesgleichstellungsgesetz geregelt sind.
Unsere Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Krefeld sorgt dafür, dass Chancengleichheit für Frauen und Männer besteht, von der Einstellung über Beförderung, über Weiterbildung bis zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Schwerbehinderung

Menschen mit Behinderungen oder von Behinderung bedrohte Menschen sind in besonderem Maße auf den Schutz und die Solidarität der Gesellschaft angewiesen. Ihre Eingliederung in Arbeit und Ausbildung ist wesentlicher Ausdruck und gleichzeitig Voraussetzung für eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Öffentlichen Arbeitgebern kommt bei der Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen zur Förderung und Sicherung dieser Teilhabe, insbesondere im Berufsleben, eine Vorbildfunktion zu.
Wir stellen uns bewusst dieser Verantwortung und haben daher in den letzten Jahren stets einen deutlich über den gesetzlichen Anforderungen liegenden Anteil schwerbehinderter Menschen beschäftigt. Dieses Ziel soll auch in künftigen Jahren erreicht bzw. ausgebaut werden.

Portrait Sandra Winter
Sandra Winter, Vertrauensperson für schwerbehinderte Menschen

Eine besondere Aufgabe kommt hierbei unserer Schwerbehindertenvertretung der Stadtverwaltung Krefeld zu. Diese fördert die Eingliederung schwerbehinderter Menschen, vertritt Ihre Interessen und steht beratend und unterstützend zur Seite.