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Wir fördern die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

Die Gesundheit von Körper und Seele ist wichtige Voraussetzung für Wohlbefinden, Lebensfreude, Motivation, Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft. Sie hat daher für die Stadtverwaltung Krefeld als Arbeitgeberin einen hohen Stellenwert. Wir fördern die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!
Neben Ihren eigenen Bemühungen um die persönliche Gesundheit setzen wir uns seit vielen Jahren im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen, durch Maßnahmen der Arbeitssicherheit, das Konfliktmanagement, stufenweise Wiedereingliederungen und das Betriebliche Eingliederungsmanagement für den Erhalt und die Wiederherstellung der Gesundheit der Beschäftigten ein. Seit 2011 werden darüber hinaus Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung angeboten.

Diese einzelnen Bereiche, die sich mit dem Thema Gesundheit befassen, arbeiten als Bausteine des Betrieblichen Gesundheitsmanagements verstärkt zusammen, um Sie möglichst optimal unterstützen zu können. Weiterführende Informationen zu den Bausteinen Betriebliche Gesundheitsförderung, Betriebliches Eingliederungsmanagement sowie Konfliktmanagement finden Sie auf dieser Seite.

 

Betriebliche Gesundheitsförderung


Gesundheits- und Entspannungskurse

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Unter dem Motto Fit im Büro sowie Fit in der Mittagspause bietet die Volkshochschule Krefeld ein spezielles Kursangebot für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Krefeld; neben Autogenem Training, Rückengymnastik ist u.a. die Teilnahme am Kurs Business Yoga möglich.


Ruheräume

Für eine ungestörte Mittagspause stehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung Krefeld an verschiedenen Verwaltungsstandorten Ruhe- und Entspannungsräume zur Verfügung.

Ruheraum Rathaus

Ruheraum Stadthaus

Laufgruppe

Im Laufe der Zeit hat sich ein (stetig wachsender) Personenkreis zusammengefunden, der regelmäßig an verschiedenen Laufveranstaltungen teilnimmt. Neben dem gesundheitlichen Aspekt stärkt das gemeinschaftliche Laufen auch das Zusammengehörigkeitsgefühl und schafft die Möglichkeit, Kontakte innerhalb der Verwaltung zu knüpfen.

In diesem Jahr war das Team bereits bei den folgenden Veranstaltungen vertreten:

  • 5. Krefelder Gesundheitslauf
  • Charity Run
  • Metro-Group-Marathon

Gruppenbild Chartiy Run 2014

Betriebliches Eingliederungsmanagement

Einer besonderen Förderung bedürfen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von langen bzw. wiederholten krankheitsbedingten Ausfallzeiten betroffen sind. Für diesen Personenkreis wurde bei der Stadtverwaltung Krefeld ein betriebliches Eingliederungsmanagement gemäß § 84 Abs. 2 Sozialgesetzbuch Neuntes Buch eingeführt.

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Für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig sind, ergreifen wir als Arbeitgeberin die Initiative für das betriebliche Eingliederungsmanagement. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Betroffenen behindert sind oder nicht.
Die Betroffenen erhalten ein schriftliches Angebot zu einem Beratungsgespräch. Die weiteren Schritte sind nur mit Zustimmung der Betroffenen möglich. Zusätzlich können die Personal- und Schwerbehindertenvertretung sowie der Betriebs- bzw. der Amtsarzt einbezogen werden.
Zur Unterstützung stehen auch externe Partner, wie das Integrationsamt und die Träger von Rehabilitationsmaßnahmen zur Verfügung. Der Datenschutz wird durchgehend gewährleistet; die Akten werden streng vertraulich geführt.

 

Das betriebliche Wiedereingliederungsmanagement dient insbesondere dazu:

  • Arbeitsunfähigkeit zu überwinden
  • erneuter Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen
  • den Arbeitsplatz der Betroffenen zu erhalten

 

Konfliktmanagement

Im Berufsleben wie im gesamten Alltagsleben können immer wieder unterschiedliche Interessen, Meinungen, Bedürfnisse und Arbeitsweisen zwischen Individuen, Teams und Organisationseinheiten aufeinandertreffen.
Einerseits stören Konflikte, sie mindern die Effizienz und Effektivität von Organisationen und binden (Arbeits-)Kraft und Engagement der unmittelbar wie auch der nur mittelbar Betroffenen. Andererseits sind Konflikte unabdingbare Voraussetzung für Wandel, notwendige Voraussetzung einer gedeihlichen Teamentwicklung; sie führen Interessen- und/oder Sachgegensätze einer Klärung zu. Gefördert werden soll ein Klima, das von Vertrauen, gegenseitigem Respekt und offener Kommunikation geprägt ist und damit die Voraussetzungen für reibungslose Arbeitsabläufe und ein gutes Miteinander schafft. Dies gelingt am besten auf der Basis adäquater Rahmenbedingungen, gut ausgebildeter Führungskräfte, klarer Strukturen und Zuständigkeiten sowie sozialer Kompetenz aller Beteiligten.

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Wir haben in diesem Zusammenhang ein flächendeckendes Konfliktmanagementsystem installiert, das je nach Eskalationsgrad des Konflikts adäquate Hilfen anbieten soll; die Ziele sind hierbei im Einzelnen:

  • die Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicherzustellen bzw. zu fördern
  • die Ausfallzeiten zu reduzieren
  • das Betriebsklima zu verbessern
  • die Vertrauenskultur zu stärken

Zur fortlaufenden Evaluierung des Systems tritt mindestens einmal jährlich der sog. Runde Tisch unter Leitung der Personaldezernentin zusammen.
Im Bedarfsfall wird er einberufen:

  • zur Klärung von Konflikten, die sich aus Organisationsformen oder -änderungen an Arbeitsplätzen ergeben
  • zur Beratung und Entscheidungsvorbereitung der weiteren Verfahrensschritte in strittigen Einzelfällen. Dabei gilt der Grundsatz der Anonymität. Sollte die Wahrung der Anonymität eine konstruktive Fallberatung verhindern oder deutlich erschweren, so ist die Offenlegung des Konfliktfalles auf das notwendigste Maß zu beschränken.
  • auf Antrag des Konfliktlotsenpools (s.u.)

Herzstück des Konfliktmanagementsystems sind die Konfliktlotsinnen und Konfliktlotsen. Frei nach dem Motto alles kann, nichts muss sind diese Personen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlich, telefonisch und per E-Mail ansprechbar. Sie beraten unverbindlich in Konfliktsituationen und bieten Hilfe bei der Bewältigung an. Die Beschäftigen entscheiden selbst, wer in diesen Prozess eingebunden werden soll. Natürlich gilt dabei der Grundsatz der Anonymität. Außerdem wird sichergestellt, dass für die Mitteilung eines Konfliktfalls kein Nachteil entstehen kann.
Die Konfliktlotsinnen und -lotsen werden für ihre Aufgabe fortlaufend geschult.