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Wasserschutzzonen

Die Trinkwasservorsorgung in Krefeld erfolgt ausschließlich über die Förderung und Aufbereitung von Grundwasser durch Grundwassergewinnungsanlagen und Wasserwerke. Diese sind im Einzelnen:

  • WGA I : Kempener Allee / Bückerfeld
  • WW II : Forstwald
  • WGA III : Hüls
  • WGA IV : Uerdingen
  • WW V: In der Elt

Kleine Teile im äußersten Nordwesten von Krefeld gehören zur Schutzzone der Wassergewinnungsanlage „Vinnbrück", der Stadtwerke Kempen.

In den Anlagen Forstwald und In der Elt wird das geförderte Wasser aller anderen Gewinnungsanlagen aufbereitet und ins öffentliche Netz eingespeist, daher spricht man hier nicht (nur) von Wassergewinnungsanlagen sondern von Wasserwerken.

Jede Schutzzone ist unterteilt in

  • Zone I : Fassungsbereich
  • Zone II : engeres Schutzgebiet
  • Zone III : weiteres Schutzgebiet

Hierbei ist die Schutzzone III nochmals unterteilt in III A und III B. (Für die Schutzzone Hüls gilt laut aktueller Verordnung die Bezeichnung III A 1 (für II) und III A 2 (für III A).

Für die Wassergewinnungsanlagen I, III und IV bestehen festgesetzte Wasserschutzzonen. Hier existieren explizite ordnungsbehördliche Verordnungen, die die Genehmigungs- und Verbotstatbestände für Maßnahmen innerhalb dieser Zonen festlegen (zum Beispiel bauliche Anlage jeglicher Art). Die jeweils aktuellste Verordnung gibt die Verfahrensrichtlinie für alle anderen Wasserschutzzonen vor, auch und vor allem die Schutzzonen, für die noch keine ordnungsbehördliche Verordnung zur Festsetzung erlassen wurde. In diesen Fällen spricht man von vorläufigen Schutzgebieten bzw. von potentiellen Einzugsgebieten.

Für die Durchführung genehmigungspflichtiger Maßnahmen ist eine Genehmigung nach der Schutzzonenverordnung erforderlich. Antragsformulare und weitergehende Informationen hierzu erhalten Sie beim

Fachbereich Umwelt
Untere Wasserbehörde
Elbestraße 7
47800 Krefeld

Die Erteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis gemäß der Schutzzonenverordnung ist gebührenpflichtig. Die Höhe der Bearbeitungsgebühr liegt zwischen 100 Euro und 2.500 Euro und orientiert sich im Wesentlichen am Verwaltungsaufwand.