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Das Museum zeigt Wechselausstellungen. In der Zeit zwischen den Ausstellungen bleibt das Museum für Besucher geschlossen.

17. Mai 2019 bis 18. August 2019

Asia - Europe IV

Zeitgenössische Textilkunst

Kaum eine der traditionellen Künste hat sich in den letzten Jahrzehnten so stark verändert und neu ausgerichtet wie das gesamte Feld der sogenannten Textilkunst, die im Englischen inzwischen unter dem Begriff „Fiber Art" zusammengefasst wird. Aus dem Blickwinkel des Betrachters ist es spannend festzustellen, wie sehr neue Techniken die Dimensionen Zeit und Raum auf ungewohnte Weise konturieren und sogar neu bestimmen.

Die meisten Künstler bewegen sich mit ihren Werken im Bereich der Objektkunst, andere hingegen gestalten und beherrschen ganze Räume durch ihre Installationen.
In den unterschiedlichen Arbeiten spiegeln sich nicht nur die verschiedenen Herangehensweisen an bestimmte Themen oder den Umgang mit dem Material, sondern auch die stark voneinander abweichenden Lebensumstände und Erfahrungen jedes einzelnen Künstlers. Dies herauszustellen war ein wesentliches Ziel der Kuratorin dieser Ausstellung.
Größe, Material, Farbe oder Thema der Arbeiten unterlagen ganz bewusst keinen Beschränkungen. Und so sind vor allem die verwendeten, unterschiedlichsten Materialien - fest, hart, weich, glänzend oder transparent - nicht beliebig, sondern vielmehr wohlüberlegt gewählt worden.

Fiber Art Asia - Europe IV  17. Mai bis 18. August 2019  Marika Szàraz führt das Konzept von Erny Piret fort und hat auch in diesem Jahr wieder 36 Mitglieder der Fiber Art-Gruppe dazu angeregt, ihre aktuellen Kunstwerke zu einer gemeinsamen Ausstellung nach Deutschland zu schicken.  Da den Künstler*innen kein Thema vorgegeben ist und sie frei arbeiten, ist das Spektrum der Arbeiten vielfältig. Verbindende Elemente bleiben aber die Verwendung von textilen Materialien und Techniken sowie eine experimentelle Herangehensweise.

 

29. September 2019 bis 29. März 2020

Zeitkolorit

- im Rahmen des Bauhausjahres -

Die Ausstellung präsentiert Entwicklungen der Mode in der Zeit um 1880 bis in die 1930er Jahre unter dem Aspekt der Erfindung und Anwendung von synthetischen Färbemitteln in der Textilherstellung. Den Überlegungen zur Farbigkeit im Textilien im Haushaus wird dabei ein Themenschwerpunkt gewidmet.

Zu den Exponaten zählen neben Kleidung und Accessoires auch Fläschchen mit originalen Färbesubstanzen, Färbeproben, Musterbüchern, Modejournalen und Fotografien. Als Zeugnisse des gesellschaftlichen Lebens, der Politik und Wirtschaft vermitteln sie sowohl individuelle Ausdruckweisen als auch ein Stimmungsbild der Zeit.