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Krefelder Architekturpreis

Plakat zum Krefelder Architekturpreis 2017

Noch bis zum 31. Dezember 2017 können für den Architekturpreis 2017 wieder Objekte der Architektur, der Innenarchitektur, der Garten- und Landschaftsarchitektur und des Städtebaus vorgeschlagen werden, die im Stadtgebiet der Stadt Krefeld zu finden sind. Die Vorschläge müssen bis zum 30. September 2017 fertig gestellt worden und nicht älter als zwei Jahre sein (Fertigstellung nach dem 30. September 2015). Bei den Objekten der Landschafts- und Stadtplanung gilt eine 5 Jahresfrist, d.h. ihre Fertigstellung muss nach dem 30. September 2012 erfolgt sein.

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Architekturpreis 2014

Preisverleihung des Krefelder Architekturpreises 2014. Vor dem ausgezeichneten Objekt, der Feuerwehr in Hüls, von links nach rechts: Beigeordneter Martin Linne, Stadtdirektorin Beate Zielke, die Architekten Bettina Kempen und Martin Kleinheyer sowie Oberbürgermeister Gregor Kathstede, Foto: Stadt Krefeld, Presse und KommunikationOberbürgermeister Gregor Kathstede hat im Rahmen einer Feierstunde im Feuerwehrgerätehaus in Hüls an die Architekten Bettina Kempen und Martin Kleinheyer den Krefelder Architekturpreis 2014 überreicht. Die Jury, bestehend aus dem Kontaktkreis der Krefelder Architektenverbände, den Mitgliedern des Gestaltungsbeirates und Vertretern der Planungsverwaltung hatte sich aus sieben eingereichten Vorschlägen einstimmig für das Feuerwehrgerätehaus ausgesprochen. „Die Architekten Bettina Kempen und Martin Kleinheyer zeigen mit dem Neubau des Feuerwehr-Gerätehauses ein gelungenes Beispiel für einen Zweckbau, der hinsichtlich Funktionalität und Wirtschaftlichkeit gepaart mit einer ansprechenden Ästhetik, überzeugt. Das Gebäude drückt mit seinen vielschichtigen Qualitäten überzeugend die Wertschätzung aus, die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Krefeld den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr des Löschzugs Hüls entgegen bringen, " heißt es in der Begründung der Jury.

Krefelder Architekturpreis 2014, Freiwillige Feuerwehr Hüls, Foto: Kempen und Kleinheyer„Das ist eine bemerkenswerte Juryentscheidung", erklärte der Oberbürgermeister in seiner Ansprache. Schließlich hätten es die Architekten fertig gebracht, die Nüchternheit und Zweckmäßigkeit eines solchen Gerätehauses in einen Hingucker zu verpacken, auf den die Hülser Bürger seit seiner Fertigstellung mit Stolz verweisen. „Die neue Wache der Freiwilligen Feuerwehr in Hüls ist ein anschaulicher Beleg dafür, dass Funktions- und Zweckbauten nicht zwangsläufig schlicht sein müssen", so Kathstede. Außerdem habe man sowohl den Zeit- als auch den Kostenrahmen exakt eingehalten, lobte der Oberbürgermeister.
Bildergalerie auf der Internetseite der Architekten Kempen und Kleinheyer

 

Architekturpreis 2013

Oberbürgermeister Gregor Kathstede (links) hat dem  Architekten Dr. Hermann Klapheck (rechts) den  Krefelder Architekturpreis 2013 verliehen. Mit ihm freuen sich  die Bauherren des Hauses auf der Rather Straße 73. Foto: Stadt Krefeld, Presse und KommunikationDie Stadt Krefeld hat dem Architekten Dr. Ingenieur Hermann Klapheck den Krefelder Architekturpreis 2013 verliehen. Der Architekt aus Recklinghausen erhält den Preis für die Villa Rather Straße 73.
„Bei sechs Einreichungen, die meisten aus dem Bereich Wohnbebauung, hat uns Ihre Arbeit überzeugt. Das Votum in der Jury fiel einstimmig. Der Spannungsbogen vom Erdgeschoss in das Obergeschoss mit seiner Leichtigkeit ist großartig. Uns hat Ihre Villa sofort an die Villa Savoye erinnert", erklärte das Jurymitglied Klaus Brand in seiner Laudatio.

Die Stadt Krefeld hat dem Architekten Dr. Ingenieur Hermann Klapheck den Krefelder Architekturpreis 2013 verliehen. Der Architekt aus Recklinghausen erhält den Preis für eine Villa auf der Rather Straße 73. „Es ist mir eine große Ehre, diesen Preis entgegen zu nehmen. Diese komplizierte Villa musste ich neu erfinden, sie ist kein Prototyp", so Klapheck. Er verwies auf das Mies-Golfclub-Modell, das unweit der Villa für einige Monate auf dem Egelsberg aufgestellt war. „Man spürte die Leidenschaft, die in diesem Gebäude steckt. So etwas beflügelt."

Der Architekt Dr. Hermann Klapheck vor Abbildungen seiner preisgekrönten Arbeit.  Foto: Stadt Krefeld, Presse und KommunikationIn der Tat steckt auch ein wenig Mies in dem futuristischen Gebäude in Verberg. Die Rückfront erinnert an die Häuser Lange und Esters. Hohe Glasfronten bieten einen freien Blick über die Felder. Vorne dagegen sucht man Fenster fast vergeblich, nur eine dünne Spalte offeriert einen Blick nach innen. Was im Erdgeschoss also durchweg Bauhaus-Stil ist, besticht im Obergeschoss durch einen absoluten Bruch. Geschwungene Glasfronten wirken fast wie aus einer anderen Welt und vermitteln Spielfreunde. Interessant ist, dass das Gebäude angehoben wurde und auf Pfosten steht. Das bietet Raum für die Tiefgarage und den Innen- und Außenpool.

„Bei sechs Einreichungen, die meisten aus dem Bereich Wohnbebauung, hat uns Ihre Arbeit überzeugt. Das Votum in der Jury fiel einstimmig. Der Spannungsbogen vom Erdgeschoss in das Obergeschoss mit seiner Leichtigkeit ist großartig. Uns hat Ihre Villa sofort an die Villa Savoye erinnert", erklärte das Jurymitglied Klaus Brand. Diesen Vergleich zur Villa in Poissy nordwestlich von Paris, von Le Corbusier entworfen und von 1928 bis 1931 erbaut, hält Klaphecks Entwurf mehr als stand. Oberbürgermeister Gregor Kathstede, der die Urkunde an den Architekten und eine Plakette an den Bauherren für sein Haus überreichte, erinnerte in seiner Ansprache an den Wandel, in dem sich Krefeld gerade befindet. „Krefeld bewegt sich. Und es freut mich, dass diese Dynamik auch über die Wälle schwappt. Das war schon bei der Euroga so und setzt sich ständig fort. Ihr Haus ist der lebendige Beweis dafür."

 

Architekturpreis 2012 für das Haus Bogenstraße 75

Oberbürgermeister Kathstede verleiht den Krefelder Architekturpreis. Im Bild von rechts nach links: Oberbürgermeister Kathstede, Barbara Littgen, Alexander Littgen.
Im Bild von links nach rechts: Alexander Littgen mit Ehefrau Barbara
und der Krefelder Oberbürgermeister Gregor Kathstede

Am 19. Dezember 2012 verlieh Oberbürgermeister Kathstede den Krefelder Architekturpreis 2012 an den Architekten Alexander Littgen für den Umbau und die Erweiterung des Hauses Bogenstraße 75.

Haus Bogenstraße 75, Krefelder Architekturpreis 2012In der Urkunde heißt es: Die vom Architekten Alexander Littgen in einer Baulücke geplante Aufstockung eines vorhandenen Gebäudes zu einem Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung fügt sich selbstbewusst in die die städtebauliche Situation ein. Die graphisch gegliederte Fassade betont die gradlinige und markante Bauform und bildet einen gelungenen Kontrast zwischen zeitgenössischer und moderner Architektur.

 

Architekturpreis 2011

Krefelder Architekturpreis wurde 2011 nicht verliehen

Nach der abschließenden Jurysitzung zum Krefelder Architekturpreis 2011 entschied die Jury, bestehend aus dem Kontaktkreis der Krefelder Architektenverbände, den Mitgliedern des Gestaltungsbeirates und einem Vertreter der Planungsverwaltung der Stadt Krefeld, für das Verfahren 2011 keine Auszeichnung zu vergeben. Begründet wurde die Entscheidung damit, dass sich aus den eingereichten Vorschlägen keine Arbeit mit herausragenden Qualitäten darstellen konnte. Um die Anzahl der Beiträge zu steigern beschließen die Initiatoren im Vorfeld eine breiter angelegte Öffentlichkeitsarbeit anzustoßen.

 

Architekturpreis 2010

2010 wurde der Krefelder Architekturpreis an den Krefelder Architekten Piet Reymann verliehen. Der Architekt erhielt die Auszeichnung für das Wohnhaus Am Flohbusch 60.

 

Oberbürgermeister Gregor Kathstede überreicht den Krefelder Architekturpreis 2010 an den Architekten Piet Reymann

Der Krefelder Oberbürgermeister Gregor Kathstede überreicht
den Krefelder Architekturpreis 2010 an den Architekten Piet Reymann

Straßenansicht des Hauses am Flohbusch

 

Architekturpreis 2009

Krefelder Architekturpreis geht an die Sparkasse und das Büro Mueller + Partner

2009 wurde der Krefelder Architekturpreis gleich an zwei Preisträger verliehen: Für den Neubau der Sparkasse Krefeld an der Rheinstraße wurde Henk Döll, atelier voor bouwkunst aus Rotterdam ausgezeichnet. Der andere Preis ging an das Willicher Landschaftsarchitekturbüro Mueller + Partner für den gelungenen Umbau und die Neugestaltung der Außenanlagen des Berufskollegs Kaufmannsschule.

Neubau der Sparkasse

Vogelperspektive der Sparkasse an der Rheinstrasse
Vogelperspektive

Ansicht der Sparkasse von der Rheinstraße aus
Ansicht von der Rheinstraße

Außenanlagen des Berufskolleg Kaufmannsschulen

Stelendetail der preisgekrönten Außenanlagen des Berufskollegs Kaufmannsschulen

Preisgekrönte Außenanlagen des Berufskollegs Kaufmannsschulen am Abend

Oberbürgermeister Gregor Kathstede überreichte die Preise im Rahmen einer Feierstunde am 1. Dezember 2009 im Rathaus.

Der Oberbürgermeister überreicht den Krefelder Architekturpreis an einem der beiden Preisträger, das Büro Mueller + Partner. Im Bild von links nach rechts: Oberbürgermeister Kathstede, Wolfgang R. Mueller und Richard Nowak.

Der Oberbürgermeister überreicht den Krefelder Architekturpreis 2009 an einem der beiden Preisträger, das Büro Mueller + Partner
Im Bild von links nach rechts: Oberbürgermeister Kathstede, Wolfgang R. Mueller und Richard Nowak

 

Architekturpreis 2008

Am 28. November 2008 hat der Oberbürgermeister zum ersten Mal den Krefelder Architekturpreis verliehen. Ausgezeichnet wurde der Architekt Georg von Houwald für das neue Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Nord an der Traarer Thomaskirche.

Das neue Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Nord an der Traarer Thomaskirche

Das Gemeindehaus an der evangelischen Thomaskirche in Traar

2008 wurde der Krefelder Architekturpreis erstmals vergeben. Ziel der Auszeichnung ist es, die Qualität des Planens und Bauens in Verantwortung vor Gesellschaft, Umwelt und Baukultur zu heben und zu fördern. Der Architekturpreis soll jährlich verliehen werden. Er ist nicht dotiert und es können bis zu drei Objekte prämiert werden.

Der Krefelder Oberbürgermeister Gregor Kathstede überreicht den Krefelder Architekturpreis in diesem Jahr an den Architekten Georg von Houwald. Im Bild von links nach rechts: Juryvorsitzender Oliver Schröter, OB Gregor Kathstede, Georg von Houwald, Ehefrau Pia von Houwald und Bürgermeisterin Jutta Pilat.

Oberbürgermeister Gregor Kathstede überreicht den Krefelder Architekturpreis an den Architekten Georg von Houwald. Im Bild von links nach rechts: Juryvorsitzender Oliver Schröter, OB Gregor Kathstede, Georg von Houwald, Ehefrau Pia von Houwald und Bürgermeisterin Jutta Pilat.

Die Jury des Krefelder Architekturpreises setzt sich aus dem Kontaktkreis der Krefelder Architektenverbände, den Mitgliedern des Gestaltungsbeirates und deren Vertretern sowie Vertretern des Baudezernates der Stadt Krefeld zusammen. Die Geschäftsführung erfolgt durch den Fachbereich Stadtplanung.

Bis zum Abgabeschluss am 31. Juli 2008 waren sechs Objekte eingereicht worden, die von Umbaumaßnahmen denkmalgeschützter Gebäude bis zu Neubauten von Einfamilienhäusern reichten.