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Niederrheinischer Radwandertag

Niederrheinischer Radwandertag 2017

Im Jahr 2017 findet der Niederrheinische Radwandertag am 2. Juli statt. Die Gesamtorganisation übernimmt jetzt die Niederrhein Tourismus GmbH in Viersen.

Positive Bilanz des 25. Radwandertages: 20.000 Teilnehmer auf 70 Routen
Klaus und Evelin Armonies sind die „Radler des Jahres"

Die Organisatoren des 25. Niederrheinischen Radwandertages in Krefeld ziehen eine positive Bilanz. Obwohl es bei einigen teilnehmenden Kommunen zum Teil heftig geregnet hat, ließen sich die Radler den Spaß an der Veranstaltung nicht nehmen. Insgesamt machten rund 20 000 Teilnehmer auf den 70 gekennzeichneten Radrundwegen durch 72 Städte und Gemeinden mit. „Die Starterzahlen waren zum Jubiläums-Radwandertag höher als im Vorjahr. Wir freuen uns, dass so viele den Weg zu uns gefunden haben, um gemeinschaftlich zu radeln", sagt Uli Cloos, Fachbereichsleiter Marketing und Stadtentwicklung.

Die Auszeichnung „Radler des Jahres" erhielt in diesem Jahr das Ehepaar Armonies. Klaus Armonies fährt täglich mit seinem Velomobil nach Moers zur Arbeit und macht sich im Presbyterium Süd für das Radfahren stark. 2015 hat er das erste Kirchenteam für das Stadtradeln angemeldet. Evelin Armonies unterstützt und motiviert Schulklassen am Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium Krefeld bei der Teilnahme am Stadtradeln.

Verleihung Auszeichnung Radler des Jahres beim Niederrheinischen Radwandertag
v.l. Klaus Armonis, Andreas Domanski (ADFC), Evelin Armonis, Ulrich Cloos und Dr. Christiane Gabbert vom Stadtmarketing. Foto: Lothar Strücken

Die Strecken des grenzüberschreitenden Gemeinschaftsprojekts an Rhein und Maas waren zwischen 17 und 84 Kilometer lang. Sie führten an architektonisch interessanten Mühlen, Schlössern und Herrensitzen vorbei, zeigten historische Ortskerne und präsentierten die niederrheinische sowie niederländische Landschaft. Kurzrouten machten den Niederrheinischen Radwandertag besonders familienfreundlich.

Impressionen Niederrheinischer Radwandertag, Fotos: Lothar Strücken

Niederrheinischer Radwandertag: Hauptgewinn jetzt überreicht

Zum 25-jährigen Jubiläum des Niederrheinischen Radwandertages gab es in Krefeld in diesem Jahr als Hauptgewinn ein E-Bike. Bei der Übergabe an die Gewinnerin Petra Gyarmati erklärte Chris Hartmann von den Stadtwerken Krefeld (SWK): „Das Fahrrad übernimmt eine wichtige Funktion in der Nahmobilität und wird als Verkehrsmittel vor allem für die Städte immer wichtiger." Saubere Energie und umweltschonende Technik seien Themen, die die SWK seit Jahren vorantreiben. Uli Cloos, Leiter des Fachbereichs Marketing und Stadtentwicklung der Stadt Krefeld, ergänzte: „Umweltschutz, Gesundheitsprävention, Freizeitgestaltung sind drei Aspekte, die durch das Fahrrad besonders glaubwürdig transportiert werden können und deshalb beim Niederrheinischen Radwandertag eine zentrale Rolle spielen."

Preisübergabe des Hauptgewinns des Niederrheinischen Radwandertages 2016
Die Gewinnerin Petra Gyarmati, Christ Hartmann und Uli Cloos, Foto: Lothar Strücken

Rückblick

Bei den 24 bisherigen Niederrheinischen Radwandertagen nahmen über eine halbe Million Radler teil. Freiwillige Helfer aus den ADFC-Ortsgruppen und den Gemeinden haben mehr als 66.000 Kilometer Routen markiert und ausgeschildert. Hohe Sicherheitsstandards und das umsichtige Verhalten der Teilnehmer haben in all den Jahren zu keinen nennenswerten Unfällen oder Verletzungen geführt.

Den Niederrhein als Radregion zu profilieren; das hatten sich die Marketingverantwortlichen der Stadt Krefeld und des Kreises Viersen Anfang der 1990er Jahre zur Aufgabe gemacht. Eine Idee bestand darin, eine familienfreundliche Radveranstaltung zu organisieren, bei der die Teilnehmenden auf ausgeschilderten Strecken die Vorzüge der niederrheinischen Landschaft kennen lernen konnten. Am 12. Juli 1992 war es dann soweit. Der erste Niederrheinische Radwandertag startete in fünf Städten und Gemeinden: Krefeld, Tönisvorst, Viersen, Kempen und Grefrath mit insgesamt 2300 Teilnehmenden.

Im folgenden Jahr verdoppelte sich diese Zahl schon auf 4600 Personen. Im Laufe der Zeit schlossen sich immer mehr Städte und Gemeinden der beliebten Fahrradveranstaltung an und das Wegenetz verdichtete sich. Im Jahr 1995 wurde der Radwandertag mit den niederländischen Städten Venlo und Roermond zu einer grenzüberschreitenden Veranstaltung zwischen Rhein und Maas. Nur sechs Jahre später, im Jahr 2001, sind 55 Städte in den Kreisen Wesel, Kleve, Heinsberg, Viersen und Neuss, die Stadt Krefeld und die Stadt Mönchengladbach sowie mehrere niederländische Gemeinden Mitausrichter des Radwandertages. Die Teilnehmerzahlen liegen in diesen Jahren zwischen 25.000 und 32.000 Radlern. Parallel zur geographischen Ausweitung der Veranstaltung kamen weitere Marketingaktivitäten dazu wie die Präsenz auf Messen und Kooperationen beispielsweise mit dem Niederrhein Tourismus und der NiederRheinroute.

Organisatoren und die Ehrenamtler des Niederrheinischen Radwandertages

Ohne die Organisatoren und die Ehrenamtler könnte der Niederrheinische Radwandertag an Rhein und Maas nicht stattfinden. Das grüne „NiederrheinRad" trägt als flexibles Fahrradverleihsystem ebenfalls zur Profilierung des Niederrheins als Fahrradregion bei und kann an einigen Startorten des Niederrheinischen Radwandertages ausgeliehen werden.