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Niederrheinischer Radwandertag

25 Jahre Niederrheinischer Radwandertag

Über eine halbe Million Teilnehmende / 66.000 Kilometer markierte Radrouten

Am Sonntag, 3. Juli, führen beim „Niederrheinischen Radwandertag" an Rhein und Maas mehr als 60 gekennzeichnete Radrundwege durch zirka 70 Städte und Gemeinden. Und in diesem Jahr feiert der Radwandertag auch ein ganz besonderes Jubiläum. Denn die Organisatoren und Mitmacher dieser naturverbundenen Veranstaltung schauen auf 25 Jahre Radlerspaß zurück.

Bei den 24 bisherigen Niederrheinischen Radwandertagen nahmen über eine halbe Million Radler teil. Freiwillige Helfer aus den ADFC-Ortsgruppen und den Gemeinden haben mehr als 66.000 Kilometer Routen markiert und ausgeschildert. Hohe Sicherheitsstandards und das umsichtige Verhalten der Teilnehmer haben in all den Jahren zu keinen nennenswerten Unfällen oder Verletzungen geführt.

Informationsflyer zum Nierrheinischen Radwandertag im Jahr 2016

Rückblick

Den Niederrhein als Radregion zu profilieren; das hatten sich die Marketingverantwortlichen der Stadt Krefeld und des Kreises Viersen Anfang der 1990er Jahre zur Aufgabe gemacht. Eine Idee bestand darin, eine familienfreundliche Radveranstaltung zu organisieren, bei der die Teilnehmenden auf ausgeschilderten Strecken die Vorzüge der niederrheinischen Landschaft kennen lernen konnten. Am 12. Juli 1992 war es dann soweit. Der erste Niederrheinische Radwandertag startete in fünf Städten und Gemeinden: Krefeld, Tönisvorst, Viersen, Kempen und Grefrath mit insgesamt 2300 Teilnehmenden. Im folgenden Jahr verdoppelte sich diese Zahl schon auf 4600 Personen. In den folgenden Jahren schlossen sich immer mehr Städte und Gemeinden der beliebten Fahrradveranstaltung an und das Wegenetz verdichtete sich. Im Jahr 1995 wurde der Radwandertag mit den niederländischen Städten Venlo und Roermond zu einer grenzüberschreitenden Veranstaltung zwischen Rhein und Maas. Nur sechs Jahre später, im Jahr 2001, sind 55 Städte in den Kreisen Wesel, Kleve, Heinsberg, Viersen und Neuss, die Stadt Krefeld und die Stadt Mönchengladbach sowie mehrere niederländische Gemeinden Mitausrichter des Radwandertages. Die Teilnehmerzahlen liegen in diesen Jahren zwischen sagenhaften 25.000 und 32.000 Radlern. Parallel zur geographischen Ausweitung der Veranstaltung kamen weitere Marketingaktivitäten dazu wie die Präsenz auf Messen und Kooperationen beispielsweise mit dem Niederrhein Tourismus und der NiederRheinroute.

Familienfreundliche Kurzrouten zwischen 20 und 36 Kilometern für Familien mit Kindern gibt es seit 2012. Die Kurzrouten sind so beliebt, dass sie kontinuierlich im Programm bleiben und auch in diesem Jahr wieder angeboten werden.

Von Beginn an gibt es an allen Startorten ein Unterhaltungsprogramm, Informationsstände und gastronomische Angebote. Überall finden Verlosungen unter den Teilnehmenden statt, die von mindestens drei Startorten Stempel auf ihrer Teilnehmerkarte nachweisen können. Bei den Kurzrouten reichen drei Stempel aus zwei verschiedenen Orten. Zu gewinnen gibt es in vielen Gemeinden ein Fahrrad als Hauptpreis und weitere Sachpreise. Auch im Jubiläumsjahr bieten die Städte und Gemeinden am Niederrhein und in den Niederlanden wieder ein buntes Rahmenprogramm und eine Tombola an. Die Fahrstrecken sind im gesamten Gebiet zwischen 21 und 84 Kilometern lang.

Organisatoren und die Ehrenamtler des Niederrheinischen Radwandertages

Alle Organisatoren trafen sich jetzt in Krefeld um Startorte, Routenführung und Marketing zum 25. Niederrheinischen Radwandertag an Rhein und Maas am Sonntag, 3. Juli abzustimmen. Das Foto zeigt die Organisatoren und die Ehrenamtler, ohne die die Veranstaltung nicht möglich wäre. Das grüne „NiederrheinRad" trägt als flexibles Fahrradverleihsystem ebenfalls zur Profilierung des Niederrheins als Fahrradregion bei und kann an einigen Startorten des Niederrheinischen Radwandertages ausgeliehen werden.