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Vorortfriedhöfe

Friedhof Bockum

Bild der restaurierten Trauerhalle auf dem Friedhof in Bockum
Trauerhalle Friedhof Bockum

Adresse:
Am Badezentrum 141
47800 Krefeld

Der Bockumer Friedhof ist baumreich und besitzt einige malerische Alleen. Das Datum der Errichtung des Bockumer Friedhofes ist nicht bekannt, es wurde aber im Jahr 1886 eine Genehmigung zur Erweiterung erteilt. Es kann also vermutet werden, dass seine Geschichte mindestens bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückreicht.
Während des zweiten Weltkriegs befand sich unmittelbar neben dem Friedhof ein Flugplatz, der keine bleibenden Spuren hinterlassen hat. Anfang der siebziger Jahre gab es Überlegungen, den Bockumer Friedhof zu einem zweiten Zentralfriedhof auszubauen und so den überfüllten Hauptfriedhof zu entlasten. Diese Überlegungen wurden aber nicht in die Tat umgesetzt, da der alternative Standort in Elfrath bessere Voraussetzungen für den Betrieb eines Friedhofes bot. Heute befindet sich das Bockumer Badezentrum auf dem Gelände.
Eingänge: Am Badezentrum / Verberger Straße
Verkehrsanbindung: Straßenbahn 042, Haltestelle: Bockum Friedhof
Kontakt: Herr Andreas Hanke, Tel.: 0 21 51 - 59 45 66 oder Mobil 0175 - 58 09 012

Friedhof Elfrath

Bild der Trauerhalle auf dem Friedhof in Elfrath mit Teich und Brücke
Trauerhalle Friedhof Elfrath

Adresse:
An der Elfrather Mühle
47802 Krefeld

Der Friedhof in Elfrath ist der jüngste aller Krefelder Friedhöfe. Mit der Anlage des Friedhofes wurde 1982 begonnen. Nach einem Wettbewerb wurde der Entwurf des Planungsbüros Helga Rose-Herzmann & Partner aus Essen umgesetzt.
Der Gestaltung liegt die Idee zugrunde, dass man über den Friedhof gehen kann, ohne direkt auf Grabstätten zu blicken. Links und rechts der Hauptwege liegen Rasenflächen, die durch dichte Baum- und Strauchreihen begrenzt werden. Hinter dieser Pflanzung befinden sich die eigentlichen Grabfelder.
Alle Hauptwege führen strahlenförmig zu der im Jahr 1984 errichteten Kapelle hin. An die Kapelle grenzt ein Wassergraben, über den drei Brücken führen.
Besonders hervorzuheben ist das Grabfeld für islamische Bestattungen. In diesem Feld sind die Gräber exakt nach Mekka ausgerichtet.
Eingang: An der Elfrather Mühle
Verkehrsanbindung: Bus 058, Straßenbahn 042, Haltestelle: Elfrather Mühle
Kontakt: Frau Heike Scharn, Tel.: 0 21 51 - 47 54 72, Mobil 0170 - 22 70 827

Friedhof Fischeln

Bild der Trauerhalle auf dem Friedhof Fischeln
Trauerhalle Friedhof Fischeln

Adresse:
Kölner Str. 730
47807 Krefeld

Betritt man den Friedhof in Fischeln durch den Eingang an der Eichhornstraße, befindet man sich auf dem ältesten Teil des Friedhofes aus dem Jahr 1853. Hier sieht man Grabsteine aus dem 19. Jahrhundert, die zum Teil unter Denkmalschutz stehen.
1994 wurde eine neue Trauerhalle erbaut. Sie wurde von den Architekten Himmelein & Klinkhammer entworfen, die auch die Elfrather Trauerhalle planten.
Insgesamt ist der Fischelner Friedhof recht weitläufig und bietet genug freie Fläche für zukünftige Bestattungen.
Eingänge: Kölner Straße/Eichhornstraße
Verkehrsanbindung: Bus 060 und 061, Straßenbahn 041, Haltestelle: Friedhof Fischeln
Kontakt: Herr Franz Kamperdix, Tel.: 0 21 51 - 30 58 89, Mobil 0170 - 22 70 822

Friedhof Gellep-Stratum

Bild vom Glockenturm auf dem Friedhof in Gellep-Stratum
Glockenturm Friedhof Gellep - Stratum

Adresse:
Heidbergsweg 71 a
47809 Krefeld

Gellep-Stratum ist mit circa 600 Gräbern und einer Fläche von nur 1,48 ha einer der kleinsten Krefelder Friedhöfe, aber wahrscheinlich auch der älteste. In der Nähe des heutigen Friedhofes fanden schon etwa 2000 Jahre vor Christus Beerdigungen statt.
Die Trauerhalle liegt im Eingangsbereich des Friedhofes. Gegenüber befindet sich ein Glockenturm mit einer integrierten Zisterne als Wasserspeicher. Eine großzügige Rasenfläche vor einem Gedenkkreuz bildet mit dem Vorplatz der Trauerhalle den Eingangsbereich. Der Hauptweg des Friedhofes ist als Rundweg angelegt und umschließt die einzelnen Grabfelder.
Eingang: Heidbergsweg
Verkehrsanbindung: Bus 831, Haltestelle: Heidbergsweg
Kontakt: Frau Susanne Becker, Tel.: 0 21 51 - 57 29 77, Mobil 0175 - 57 39 778

Friedhof Hüls

Bild vom Eingangstor zum Friedhof Hüls
Eingangstor zum Friedhof Hüls

Adresse:
Am Strathhof 32
47839 Krefeld

Der Friedhof im Stadtteil Hüls besteht seit 1862. Für die architektonische Gestaltung war der Architekt Dahmen verantwortlich, der auch die zwei schmiedeeisernen Pforten zur Tönisberger Straße entwarf. Die gärtnerische Gestaltung lag in den Händen von Gartenbauinspektor Rocholl. Die Planer teilten den Friedhof durch ihre Art der Wegführung in Rechtecke auf. Nur im Nordwesten des Friedhofes konnten sie diesen Gestaltungsgrundsatz nicht verwirklichen, da der Friedhof dort durch Bahnschienen begrenzt wird. Entlang des Friedhofes verlaufen die Gleise eines historischen Krefelder Zugs, des sogenannten „Schluffs", der die Strecke von Sankt Tönis zum Hülser Berg befährt.
Um die 1982 vorgenommene Erweiterung des Hülser Friedhofes zu erreichen, muss man die Bahnschienen überqueren oder den Eingang an der Klever Straße benutzen.
Eingänge: Am Strathhof,Tönisberger Straße
Verkehrsanbindung: Bus 045, 075, 077, 079, Haltestelle: Hüls Friedhof
Kontakt: Herr Hubert Powalla, Tel.: 0 21 51 - 73 44 75, Mobil 0175 - 57 39 779

Friedhof Linn

Bild der Trauerhalle auf dem Friedhof Linn
Trauerhalle Friedhof Linn

Adresse:
Hammerstr. 63
47809 Krefeld

Der Linner Friedhof liegt in der Nähe der historischen Burg Linn. Sie wurde im Jahre 1388 erstmals urkundlich erwähnt, ist aber wahrscheinlich älter. Der heutige Friedhof besteht seit 1837, es wurden jedoch schon lange vor dieser Zeit Bestattungen in Linn vorgenommen. Die früheren Friedhöfe befanden sich nahe bei den Kirchen. Der heutige Friedhof liegt in einem Wohngebiet und kann aus diesem Grund nicht mehr erweitert werden.
Eingänge: Hammerstraße / Elbinger Straße
Verkehrsanbindung: Bus 059 / Bus 047, Straßenbahn 044, Haltestellen: Linn Friedhof / Danziger Platz
Kontakt: Herr André Burczyk, Tel.䲢ᤍ0 21 51 - 57 38 30

Friedhof Oppum

Bild der Trauerhalle auf dem Friedhof Oppum
Trauerhalle Friedhof Oppum

Adresse:
Heckschenstraße 58
47809 Krefeld

Der Oppumer Friedhof liegt im Osten von Krefeld und besteht seit der Jahrhundertwende. Er ist im Norden durch die Auffahrt zur Bundesautobahn und im Osten durch eine Eisenbahnlinie begrenzt.
Aus diesem Grund sind Erweiterungen nicht mehr möglich.
Im Jahr 1986 wurde die Fläche des ehemaligen Oppumer Kirmesplatzes angekauft und als Friedhofsfläche ausgebaut. 1996 konnte nach langen Verhandlungen ein weiteres Stück Land angekauft werden. Es hat nach der Fertigstellung im Jahr 2000 den ursprünglichen Teil mit der letzten Erweiterung verbunden und das Gesamtkonzept des Friedhofes abgerundet.
Eingang: Heckschenstraße
Verkehrsanbindung: Bus 047, 052, 057, Haltestelle: Stockerhof
Kontakt: Frau Susanne Becker, Tel.ú 0 21 51 - 54 71 60, Mobil 0175 - 57 39 778

Friedhof Traar

Bild der Trauerhalle auf dem Friedhof Traar
Trauerhalle Friedhof Traar

Adresse:
Kemmerhofstraße 320
47802 Krefeld

Der Krefelder Vorort Traar entstand im 15. Jahrhundert. Obwohl der älteste noch vorhandene Grabstein auf das Jahr 1725 datiert ist, wird vermutet, dass der Friedhof etwa so alt ist wie der Ort selber. Der Traarer Friedhof ist der einzige Krefelder Friedhof, der direkt an einer Kirche liegt. Er ist an die Kirche Sankt Josef im Ortskern angelagert.
Seit einer Erweiterung im Jahr 1909 ist er aber kein reiner Kirchenfriedhof mehr, sondern Gemeindefriedhof. Heute steht er unter städtischer Verwaltung. Der ursprüngliche Teil ist jedoch noch immer im Besitz der Kirchengemeinde. Er liegt direkt an der Kirche und ist vom städtischen Teil durch eine Friedhofsmauer getrennt.
Eingang: Moerser Landstraße
Verkehrsanbindung: Bus 052, 058, Haltestelle: Traar Rathaus
Kontakt: Frau Heike Scharn, Tel.: 0 21 51 - 47 54 72, Mobil 0170 - 22 70 827

Friedhof Uerdingen

Bild der Tauerhalle auf dem Friedhof Uerdingen
Trauerhalle Friedhof Uerdingen

Adresse:
Friedensstraße 152
47829 Krefeld

Der städtische Friedhof an der Friedensstraße in Uerdingen wurde 1905 eröffnet. Er löste den evangelischen und den katholischen Friedhof ab, die belegt waren. Im Jahr 1924 wurde der Friedhof vergrößert.
Als der Friedhof angelegt wurde, gab es eine strikte Trennung zwischen evangelischen und katholischen Verstorbenen. Sie spiegelte sich sowohl in der Uhrzeit der Bestattungen als auch in der Lage der Gräber wieder. Diese Trennung wurde erst 1933 aufgehoben.
Die Aufteilung des Friedhofes und die Anordnung der Wege unterscheiden den Uerdinger Friedhof deutlich von allen anderen Friedhöfen. Betritt man den Friedhof, so schaut man auf eine Freifläche, auf der eine Wechselbeetbepflanzung in Form eines Kreuzes angeordnet ist. Auf der linken Seite des Eingangs befindet sich eine der drei Kriegsgräberanlagen des Friedhofs. Folgt man dem Hauptweg, der in den Innenbereich des Friedhofs führt, so gelangt man unweigerlich an ein Hochkreuz. Es stellt wie viele andere Baudenkmäler auf dem Uerdinger Friedhof einen maßgeblichen Orientierungspunkt dar.
Eingänge Friedensstraße/Am Heesbusch
Verkehrsanbindung: Bus 927, 054 / Bus 831, Haltestellen: Friedensstraße / Am Heesbusch
Kontakt: Herr Hans-Dieter Schmitz, Tel.: 0 21 51 - 43 81 4, Mobil 0151 - 14 72 55 62

Friedhof Verberg

Bild der Aussegnungshalle mit Glockenturm auf dem Friedhof Verberg
Aussegnungshalle und Glockenturm Friedhof Verberg

Adresse:
Hüttenallee 258
47802 Krefeld

Der Verberger Friedhof ist in den Stadtwald eingebettet. Er ist sehr baumreich und trägt deshalb den Titel Waldfriedhof. Der 1934 angelegte Friedhof stößt immer wieder an die Grenzen seiner Kapazität. Die letzte Erweiterung fand im Jahr 1983 statt. Zu diesem Zweck musste das Gelände an der östlichen Seite um etwa 2 m hoch aufgefüllt werden.Da der Friedhof von einem Wasserschutzgebiet umgeben ist, kann keine zusätzliche Erweiterung vorgenommen werden. Neue, bzw. frei gewordene Grabstätten können heute nur noch in seltenen Fällen verkauft werden, da die meisten Verberger Bürger ihre Grabstätten behalten und das Nutzungsrecht erneuern.
Durch den großen Baumbestand kommt es immer wieder zu Sperrungen von Grabstätten für weitere Beisetzungen. Damit werden die Bäume vor massiven Eingriffen in das Wurzelwerk geschützt, die eine Umsturzgefahr sowie ein frühzeitiges Absterben der Bäume zur Folge hätten.
Verberg besitzt eine kleine Holzkapelle vor dem Friedhof. Dort befindet sich auch eine Gedenkstätte für Kriegsopfer.
Eingang: Hüttenallee
Verkehrsanbindung: Bus 058, Haltestelle: Wallerspfad
Kontakt: Frau Heike Scharn, Tel.: 0 21 51 - 47 54 72, Mobil 0170 - 22 70 827