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Informationen rund um den Abfall für die Gastronomie

Blick vom Neumarkt in Richtung Rheinstraße , Außengastronomie in der Krefelder Innenstadt

Sie betreiben ein Hotel, eine Gaststätte, ein Restaurant oder einen Imbiss, dann finden Sie hier einige Informationen zum Thema.

Um Abfälle zu vermeiden, sollten Sie sich von den folgenden Grundsätzen leiten lassen:

  • Verzicht auf Einweggeschirr, Einwegbesteck und Einwegtischdecken
  • Verzicht auf Dosengetränke oder Einwegflaschen
  • Verzicht auf Portionsverpackungen im Restaurantbereich
  • Verwendung von Mehrwegbehältern und Großpackungen
  • sparsame Verwendung von Papier und möglichst Einsatz von Recycling-Papier

Kaffeegedeck Kaffeegedeck nach dem Verzehr

In einem Gastronomiebetrieb fallen unweigerlich Abfälle an, die umweltgerecht zu entsorgen sind. Viele Abfälle können heute verwertet werden und nur die Reste müssen beseitigt werden.

Restmüllbehälter, Biotonnen und Papiercontainer können nur die Grundstückseigentümer-/innen
unter E-mail, abfall@krefeld.de,
schriftlich an-, ab- und ummelden.

Der Online-Service der Tonnenbestellung steht Ihnen ebenfalls zur Verfügung.

Für die Verwertung und Beseitigung der Abfälle können Ihnen folgende Behälter zur Verfügung gestellt werden

  • Der Restmüll wird in Behältern (60 Liter, 120 Liter, 240 Liter oder 1100 Liter) über die kommunale Müllabfuhr entsorgt. Für die 60 Liter und die 120 Liter Behälter besteht die Möglichkeit der 14-täglichen Leerung. Seit dem 1. Januar 2003 ist die Gewerbeabfallverordnung in Kraft. Sie regelt unter anderem, dass Restmüll, also Abfälle zur Beseitigung, von den Abfällen zur Verwertung getrennt zu halten und immer dem öffentlich rechtlichen Entsorgungsträger (hier: Stadt Krefeld) zu überlassen ist. Für gewerblich oder gemischt genutzte Grundstücke enthält die Abfallsatzung der Stadt Krefeld besondere Regelungen. Die Mindestgröße des Restabfallbehälters ist laut der Abfallsatzung vom 11.Dezember 2003 in der zur Zeit geltenden Fassung nach § 9 Absatz 5 vorzuhalten. Die Berechnungsgrundlage für das Mindestrestmüllvolumen (Einwohnergleichwert) bedeutet, dass zum Beispiel für jeden Beschäftigten das 2- bzw. 4-fache des Volumens einer gemeldeten Person von Ihnen zu berücksichtigen ist. Weitere Informationen erhalten Sie bei der angegebenen Kontaktadresse.
  • Das heißt

    Der Einwohnergleichwert wird mit 15 Litern pro Woche angesetzt.
    Für die Ermittlung des Restabfallbehälter-Volumens sind die Gewerbeart des Betriebes und weitere Faktoren wie z. B. die Anzahl der Beschäftigten, Anzahl der Betten oder Plätze entscheidend.
    In Speisegaststätten und Imbissstuben werden je Beschäftigten 4 Einwohnergleichwerte angesetzt.
    In reinen Schankwirtschaften, Eisdielen und Cafes werden je Beschäftigten zwei Einwohnergleichwerte angesetzt.
    Bei Beherbergungsbetrieben wird je vier Betten ein Einwohnergleichwert angesetzt.
    So muss ein Restaurant mit einem Chef und zwei Beschäftigten pro Woche mit insgesamt
    mindestens 180 Litern (15 l pro Woche x 3 x 4 = 180 Liter pro Woche) Restabfall-Volumen rechnen.
    Liegt der tatsächliche Bedarf darüber, muss entsprechend mehr Behältervolumen für die Entsorgung des Restmülls bereit gestellt werden.
  • Für Papierabfälle stellt Ihnen der Fachbereich Umwelt ohne eine gesonderte Gebühr blaue Papiertonnen (120 Liter, 240 Liter oder 1100 Liter) zur Verfügung.
  • Für Leichtstoffverpackungen können kostenlos gelbe Tonnen der Dualen Systeme in den Größen 120 Liter, 240 Liter oder 1.100 Liter für Sie bereit gestellt werden.
  • Im gesamten Stadtgebiet können Sie die braune Biotonne (120 Liter oder 240 Liter) für pflanzliche Abfälle nutzen. In die städtische Biotonne gehören jedoch keine gekochten,gebackenen oder gewürzten Speiseabfälle hinein.
    Die eventuell anfallenden Gebühren können Sie der jeweils gültigen Abfallgebührensatzung der Stadt Krefeld entnehmen.
  • Zum Unterthema „Behälter und Gebühren" finden Sie auf der Internetseite des Kommunalbetriebes Krefeld AöR: www.krefeld.de/abfallwirtschaft, weitere Informationen zu den oben genannten Punkten.
  • Für Speiseabfälle, die aus der Bewirtung von Gästen herrühren, gilt das Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetz (TierNebG). Das heißt, Speiseabfälle werden über spezielle Verwerter entsorgt (Lebensmitteltonne). Nähere Informationen hierzu erhalten Sie unter der Tel.: 0 21 51 / 86- 23 84 beim Fachbereich Ordnung und unter der unten angegebenen Rufnummer im Fachbereich Umwelt der Stadt Krefeld.
  • Sofern in Ihrem Betrieb größere Mengen Verkaufsverpackungen aus Glas anfallen, können über Entsorgungsunternehmen spezielle Glassammelbehälter bereit gestellt werden. Ansprechpartnerin sind beispielsweise die Fa. Rhenus, Tel.: 0 800 / 1 22 32 55 oder die GSAK, Tel.: 0 21 51 / 582-160 oder 582-161.

Abwasser

In Speisebetrieben oder ähnlichen Einrichtungen mit Küchenbetrieb fallen beim Spülen des Geschirrs sowie aus der Bodenreinigung fett- und ölhaltige Abwässer an.
Nach § 3 Absatz 6 der Entwässerungssatzung der Stadt Krefeld sind die Betriebe verpflichtet, Einrichtungen zur Abscheidung des Fettes aus dem Abwasser (Fettabscheider) einzubauen.

Kleinstmengen von Fettabscheiderinhalten, die in der Regel bei Untertischfettabscheidern anfallen, können über die Restmülltonne entsorgt werden.
Größere Mengen an Fettabscheiderinhalten und Fetten sind über Entsorgungsunternehmen zu entsorgen.
Für Art und Einbau dieser Fettabscheider sind die entsprechenden DIN Vorschriften maßgeblich.
Weitere Auskünfte hierzu erhalten Sie unter Tel.: 0 21 51 / 3660- 43 16,
renate.stelter@krefeld.de
.

Das zurzeit leer stehende Traditionsgasthaus Et Bröckske in Krefeld Möblierung einer Außengastronomie

Weitere Informationen für Gastronomiebetriebe finden Sie hier

DEHOGA Nordrhein e.V., Hammer Landstraße 45, 41460 Neuss,
Tel.: 0 21 31 / 7518-0
Ansprechpartner dort ist Herr Uwe Schmitz,
E-mail: schmitz@dehoga-nr.de
Mit der im Internet eingestellten Checkliste gibt der DEHOGA Hilfe, Ihren Betrieb auf Lebensmittelvermeidung und sinnvollen Umgang mit Abfall zu überprüfen.

IHK Mittlerer Niederrhein
Ihr Ansprechpartner dort ist Herr Zander, Tel. 0 21 31 / 9268-570
E-mail: Zander@neuss.ihk.de
www.mittlerer-niederrhein.ihk.de