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Informationen rund um den Abfall aus dem Gewerbe

Wer berät Sie zur Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Abfällen?

  • Niederrhein. Kreishandwerkerschaft Krefeld/Viersen
    Herr Neukirchen Tel. 0 21 51 / 97 78 11
  • IHK Niederrhein Friedrichstr. 40, 41460 Neuss
    Herr Zander Tel. 0 21 31 / 92 68 570
  • Zentrum für Umwelt und Energie der Handwerkskammer Düsseldorf
    Herr Dr. Becker Tel. 0 2 08 / 8 20 55 51; Frau Dr. Denkhaus Tel. 0 2 08 / 8 20 55 60
  • Abfallberatung, Tel. 0 21 51 / 3660-2483

Wo können Ihre Abfälle beseitigt oder verwertet werden?

Müllverbrennungsanlage EGK
Parkstr. 234 | 47829 Krefeld
Tel. 0 21 51 / 4 95-0
Ansprechpartner: Herr Hirschberg Tel. 4 95-514; Herr Adam Tel. 495-104
Öffnungszeiten: mo - fr 7.00 - 16.30 Uhr | sa 8.00 - 13.00 Uhr

Leichtverpackungen (LVP)
Neubestellungen oder Abmeldungen der Gelben Tonnen erfolgen bei der Gesellschaft für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft Krefeld mbH & Co. KG (GSAK) | Bruchfeld 33 | 47809 Krefeld, schriftlich per

  • Brief (GSAK, Bruchfeld 33, 47809 Krefeld)
  • Fax (0 21 51 / 582 166)
  • E-Mail (gelb@gsak.de).

Auf den Internetseiten der GSAK finden Sie ein Bestellformular für gelbe Tonnen zum Herunterladen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter der Rufnummer 0 21 51 / 582 222

Glas
Rhenus Recycling GmbH
Ostuferstraße 21 | 45356 Essen
Tel. 0 800 / 12 23 255

Annahmestelle für
Baustellenabfälle und Bauschutt
GfR remex
Bataverstr. 9 | 47809 Krefeld
Tel. 0 21 51 / 57 48 16 | Fax 0 21 51 / 57 48 99
Ansprechpartner: Herr Kuczawsky
Öffnungszeiten: mo - do 7.00 - 16.00 Uhr | fr 7.00 - 13.00 Uhr

Wertstoffhof der GSAK
Bruchfeld 33, Einfahrt über Idastraße | 47809 Krefeld
Tel. 0 21 51 / 582-180
Öffnungszeiten: mo - do 9.00 - 17.00 Uhr | fr 9.00 - 16.00 Uhr | sa 9.00 - 13.00 Uhr

Schadstoffannahmestelle der GSAK
Bruchfeld 33, Einfahrt über Idastraße | 47809 Krefeld
Tel. 0 21 51 / 582-180
Ansprechpartner: Herr Rebbe
Öffnungszeiten: mo - do 9.00 - 17.00 Uhr | fr 9.00 - 16.00 Uhr | sa 9.00 - 13.00 Uhr

Die Schadstoffannahmestelle kann nur Kleinmengen entgeltpflichtig annehmen.

Annahmestelle für Grünabfälle EGN
Bruchfeld 33 | 47809 Krefeld
Tel.0 21 51 / 582-139
Öffnungszeiten: mo - fr 7.30 - 16.15 Uhr | sa 8.00 - 12.30 Uhr

EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein mbH
Deponie Brüggen II
Oebeler Heide 15 | 41379 Brüggen
Tel. 0 21 62 / 670-0 | Herr Bakes Tel. 0 21 62 / 3 76 31 14
Öffnungszeiten: mo - fr 8.00 - 16.00 Uhr
Ansprechpartner: Herr Gertel für Abfallannahme
Annahme von Asbest und KMF mo - fr 8.00 - 14.00 Uhr

Entsorgungskosten

Die Preise der Wiederverwertungs- bzw. Entsorgungsanlagen können auf der Internetseite "Preise ausgewählter Abfälle" eingesehen werden. Sie gelten unter Vorbehalt und sind von den jeweiligen Annahmestellen der Beriebe zu bestätigen.

Die Abfallsatzung der Stadt Krefeld

In § 9 der aktuellen Abfallsatzung der Stadt Krefeld ist das vom Gewerbe mindestens vorzuhaltende Restmüllbehälter-Volumen geregelt. Berechnungsgrundlage ist der sog. Einwohnergleichwert. Er liegt bei 15 Litern Restabfallvolumen pro Woche und behördlich gemeldete Person.

Für die Ermittlung des Restabfallbehälter-Volumens aus anderen Herkunftsbereichen als private Haushalte, also für gewerbliche Siedlungsabfälle, sind die Gewerbeart des Betriebes und weitere Faktoren wie z. B. die Anzahl der Beschäftigten, Anzahl der Betten oder Plätze entscheidend.

Während beispielsweise bei Speisegaststätten je Beschäftigten vier Einwohnergleichwerte angesetzt werden, ist es im Handwerk lediglich ein halber Einwohnergleichwert je Beschäftigten. So muss ein Handwerksbetrieb mit einem Chef und drei Beschäftigten pro Woche mit insgesamt mindestens 30 Litern (15 Liter pro Woche x 0,5 Einwohnergleichwerte x 4 Beschäftigte = 30 Liter pro Woche) Restabfall-Volumen rechnen.
Liegt der tatsächliche Bedarf darüber, muss entsprechend mehr Behältervolumen für die Entsorgung des Restmülls bereit gestellt werden.

Es ist der Anschluss-und Benutzungszwang gemäß Satzung zu beachten!

Abfallbehälter für Betriebe

Restmüllbehälter, Biotonnen und Papiercontainer können nur die Grundstückseigentümer-/innen unter E-mail, abfall@krefeld.de, schriftlich an-, ab- und ummelden.

Der Online-Service der Tonnenbestellung steht Ihnen ebenfalls zur Verfügung.

Gewerbeabfallverordnung

  • Erzeuger und Besitzer müssen die bei ihrer Tätigkeit anfallenden Abfälle nach Abfallfraktionen getrennt lagern, einsammeln, befördern und einer Verwertung zuführen.
  • Abfälle zur Beseitigung sind von den Abfällen zur Verwertung getrennt zu lagern und nach Maßgabe der Krefelder Abfallsatzung der Stadt Krefeld zu überlassen

Elektroschrott

Gemäß Elektro- und Elektronikgerätegesetz müssen Besitzer von Altgeräten diese vom Siedlungsabfall getrennt einer Erfassung zuführen. Gebrauchte Elektrogeräte, Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen aus Handwerk und Gewerbe können über den Wertstoffhof der GSAK unentgeltlich entsorgt werden. Bei größeren Mengen ist die GSAK vorab telefonisch zu informieren (Tel: 0 21 51 / 582-180).

Kreislaufwirtschaftsgesetz

Grundsätzlich hat jeder, der mit Abfällen zu tun hat, sich nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) zu richten. Das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz trat am 01.06.2012 in Kraft und löste das bis dahin gültige Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-AbfG) ab.

Nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) hat gemäß § 18 derjenige, der eine gewerbliche Sammlung von Abfällen aus privaten Haushalten durchführen möchte, dies drei Monate vorher der zuständigen Behörde am Ort der Sammlung anzuzeigen. Typische Beispiele solcher gewerblichen Sammlungen sind das Sammeln von Schrott oder Altkleidung.

Zudem ist für den konkreten Umgang mit Abfällen eine Anzeige nach § 53 KrWG und für gefährliche Abfälle eine Erlaubnis nach § 54 KrWG erforderlich. Sammler, Beförderer, Händler und Makler von nicht gefährlichen Abfällen, die gewerbsmäßig mit Abfällen umgehen, haben vor Aufnahme der Tätigkeit diese nach § 53 KrWG der zuständigen Behörde an ihrem Firmensitz anzuzeigen.

Bei gefährlichen Abfällen ist der § 54 KrWG zu beachten. Demnach ist eine Erlaubnis gemäß § 54 KrWG zu beantragen.

Während des Transports von Abfällen ist das Fahrzeug nach § 55 KrWG mit sogenannten A-Schildern (vorne und hinten) zu kennzeichnen. Dies gilt nicht für Sammler und Beförderer, die im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Unternehmen Abfälle sammeln oder befördern, wie z. B. Handwerker.

Seit dem 01.06.2014 gelten die Bestimmungen des § 53 KrWG auch für Handwerker, die im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit Abfälle transportieren bzw. sammeln und/oder befördern. Das ist immer dann der Fall, wenn nach der täglichen Arbeit, bzw. Erledigung des Kundenauftrages, Abfälle vom Kunden mitgenommen werden, wie z. B. Abdeckplanen, ausgebaute fehlerhafte Teile, ersetzte Heizungsanlagen, leere Gebinde, Bauschutt, Reste von Verbrauchsmaterialien, abgelöste Tapeten und defekte Geräte.

Jedoch gelten hier gemäß § 7 Abs. 9 der Verordnung über das Anzeige- und Erlaubnisverfahren für Sammler, Beförderer, Händler und Makler von Abfällen (AbfAEV) Ausnahmen bis zu bestimmten Mengengrenzen im Jahr. So ist für Handwerker erst ab einer Jahresmenge von ungefährlichen Abfällen von mehr als 20 Tonnen und/oder mehr als 2 Tonnen gefährliche Abfälle pro Jahr eine Anzeige nach § 53 KrWG notwendig.

Darüber hinaus sind Gewerbetreibende, die im Rahmen ihres wirtschaftlichen Unternehmens Abfälle sammeln und/ oder befördern, gemäß § 12 Abs. 1 Ziffer 1 AbfAEV von der Erlaubnispflicht nach § 54 KrWG befreit und müssen bei Überschreitung der o. g. Mengengrenzen dies nach § 53 KrWG anzeigen. Die Anzeige hat vom Gewerbetreibenden einmalig zu erfolgen. Nur bei Änderungen der Firmenanschrift und/oder hinsichtlich der Angaben über die verantwortlichen Personen und/oder Geschäftsführer ist eine Änderungsanzeige erforderlich.

Was ist bei der Entsorgung von Abfällen zu beachten?

Vor Transportbeginn sind mit der Entsorgungsanlage, zu der die Abfälle geliefert werden sollen, unbedingt die Nachweisformalitäten, die Sortierung und sonstige Modalitäten abzustimmen.

Gefährliche Abfälle müssen im Rahmen des elektronischen Nachweisverfahrens befördert und entsorgt werden. Nachweise müssen vom Erzeuger, dem Transporteur, dem Makler, dem Händler und der Entsorgungseinrichtung in einem Register geführt und 3 Jahre aufbewahrt werden.

Bei Abholung müssen alle Abfälle so bereitgestellt werden, dass eine Gefährdung für Mensch und Umwelt ausgeschlossen und die Verkehrssicherheit gewährleistet ist.

Gegebenenfalls ist für die Inanspruchnahme von öffentlichen Flächen ein Antrag auf Sondernutzung zu stellen ( FB Tiefbau, Tel. 0 21 51 / 3660-4203, Tel. 0 21 51 / 3660-4204, Tel. 0 21 51 / 3660-4267 ).