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Abfallvermeidung in der Krefelder Abfallberatung

Wie hier auf diesen Seiten zur Abfallvermeidung deutlich wird, ist das Feld der Abfallvermeidung überaus vielschichtig. Es wird seit Mitte der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts von Abfallberatungen in den deutschen Kommunen bearbeitet.
Während anfangs die Schwerpunkte in der Arbeit der Abfallberaterinnen und Abfallberater in Informationen der Bevölkerung über Konsumieren mit weniger Müll lagen, hat sich in der Politik die Förderung der Abfallvermeidung auf die Entwicklung der Abfallgesetzgebung verlagert.
In der Abfallberatung wurde die Vermittlung dieser gesetzlichen Regelungen wichtiger. Ein Beispiel hierfür ist die Information über die Verpackungsverordnung der frühen 1990iger Jahre.

In Krefeld wurde schon früh der Weg eingeschlagen, die Abfallvermeidung über die Umweltbildung voranzubringen.
Der Ansatz hierbei war und ist es bis heute, Kindern und heranwachsenden Jugendlichen die Bedeutung des bewussten Umgangs mit Ressourcen zu vermitteln und so die Abfallvermeidung zu fördern. Dazu wurden und werden Unterrichtseinheiten für Schulen und Kindergärten entwickelt, weiterentwickelt und angeboten.
Hierbei bestehen enge Kooperationen mit dem Krefelder Umweltzentrum und der Verbraucherzentrale in Krefeld.
Die Abfallberatung der Stadt Krefeld setzt alles daran, dieses Angebot aufrecht zu erhalten.

In den abfallwirtschaftlichen Informationen auf den Internetseiten der Stadt Krefeld wird an weiteren Stellen die Abfallvermeidung thematisiert. So sind in den Informationen zum neuen Elektro- und Elektronikgerätegesetz vom 20. Oktober 2015 Informationen zu Möglichkeiten der Abfallvermeidung des einzelnen Handelnden mitaufgenommen worden.

Schließlich werden im Abfall-Gebührensystem der Stadt Krefeld mit den durch Abfallvermeidung und -trennung reduzierbaren Volumenmaßstäben und den dazugehörigen Abfallbehältergrößen Anreize zur Abfallvermeidung gesetzt.

Abschließend bleibt zu bemerken, dass Abfallvermeidung, soll sie wirklich effektiv sein, ihre Wurzeln im Handeln jedes Einzelnen hat. Kritisch und ressourcenschonend und damit abfallvermeidend zu konsumieren, muss jedem einzelnen ein Anliegen sein. Da kann beispielsweise die Frage gestellt werden, ob es wirklich notwendig ist, das neueste Smartphone zu besitzen, obwohl bereits drei ältere Modelle, die noch funktionieren, in der Schublade liegen und irgendwann zum Elektroschrott werden.

Hier schließt sich der Kreis: Das Nachdenken über das eigene Konsumverhalten soll mit dem Ansatz der Umweltpädagogik derAbfallberatung im Kommunalbetrieb Krefeld AöR bereits im Kindesalter angesetzt werden! Das ist ein Beitrag zur Nachhaltigkeit!