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Örtliche Pflegeplanung

Die örtliche Planung nach § 7 Absatz 1 Alten- und Pflegegesetz Nordrhein-Westfalen (APG NRW) umfasst

  1. die Bestandsaufnahme der Angebote,
  2. die Feststellung, ob qualitativ und quantitativ ausreichend Angebote zur Verfügung stehen und
  3. die Klärung der Frage, ob und gegebenenfalls welche Maßnahmen zur Herstellung, Sicherung oder Weiterentwicklung von Angeboten erforderlich sind.

Sie umfasst insbesondere komplementäre Hilfen, Wohn- und Pflegeformen sowie ziel-gruppenspezifische Angebotsformen wie persönliche Assistenz und die Weiterentwicklung der örtlichen Infrastruktur. Die Planung hat übergreifende Aspekte der Teilhabe einer altengerechten Quartiersentwicklung zur Sicherung eines würdevollen, inklusiven und selbstbestimmten Lebens, bürgerschaftliches Engagement und das Gesundheits-wesen einzubeziehen.

Neben den oben angeführten Aspekten gibt die örtliche Planung zudem einen Überblick über die Bevölkerungsstruktur - vor allem bezogen auf die Krefelder, die 60 Jahre alt und älter sind - und deren prognostizierte Entwicklung, über die Entwicklung von Pflegebedürftigkeit, Demenzerkrankungen und das häusliche Pflegepotenzial. Insgesamt wurde Wert darauf gelegt, den bestehenden kleinräumigen Strukturen in Form der 19 Krefelder Stadtteile Rechnung zu tragen.

Nach § 7 Absatz 4 APG NRW sind die Ergebnisse der örtlichen Planung sowie die Umsetzung von Maßnahmen zum Stichtag 31. Dezember jedes zweite Jahr, beginnend mit dem Jahr 2015, zusammenzustellen.

Downloads

Die Örtliche Planung bezogen auf den Stichtag 31.12.2015 steht als pdf-Datei zur Verfügung und kann heruntergeladen werden. Gleiches gilt für die Örtliche Planung bezogen auf den Stichtag 31.12.2017. Der Vollständigkeit halber ist auch die letzte Kommunale Pflegeplanung nach altem Recht (Landespflegegesetz NRW) aus dem Jahr 2012 einsehbar.