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Publikation „Heeder und Co." über die Geschichte eines Fabrikgebäudes (02.12.2019)

Zuletzt geändert: 02.12.2019 15:39:15 CET

Das Kulturbüro der Stadt und die Geschichtswerkstatt Krefeld haben die Publikation „Heeder und Co. Zur Geschichte eines Krefelder Fabrikgebäudes und seiner Umgebung" vorgestellt. Anlass ist das 30-jährige Bestehen des Kulturzentrums Fabrik Heeder und der Geschichtswerkstatt Krefeld. Die Veröffentlichung umfasst einen Text-Band (zehn Euro) und einen Bild-Band (15 Euro), die nur über einen Internetanbieter bestellt werden können. Einige Beiträge sind bereits in den vergangenen Jahren im Krefelder Jahrbuch „Die Heimat" erschienen. Die Autoren Burkhard Ostrowski und Reinhard Schippkus berichten auf rund 350 Seiten von den Anfängen im 19. Jahrhundert als Wachstuch- und Tapetenfabrik bis zur heutigen Nutzung als Kulturzentrum.

Auf alten Luftbildaufnahmen aus den 1930er-Jahren muss der Betrachter den heutigen Gebäudekomplex der Fabrik Heeder schwerlich herausfiltern. Das Areal hinter dem Hauptbahnhof gestaltete sich noch bis in die 1970er-Jahre als ein eng genutztes Industrie- und Gewerbegebiet. Das änderte sich maßgeblich mit dem Sanierungsvorhaben Süd I. und II. Die meisten Werkstätten und Betriebshallen dieses Gebietes wurden für neue Wohn- und Geschäftshäuser abgerissen, auch die Fabrik Heeder sollte weichen. Dazu kam es jedoch nicht, vielmehr wurden Mitte der 1980er-Jahre die Weichen für eine Nutzung als Kultur- und Verwaltungsgebäude gestellt. Die wechselvolle Geschichte der Fabrik Heeder und der mit ihr verbundenen Menschen haben Ostrowski und Schippkus detailreich in den vergangenen Jahren aus diversen Archiven zusammengetragen. Ihre Texte und die verwendeten Aufnahmen gestaltete Martin R. Becker in zwei Bänden.