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Mitteilungen des Kommunalbetriebs Krefeld (20.02.2020)

Zuletzt geändert: 20.02.2020 10:33:38 CET

Kommunalbetrieb verschickt Abwassergebührenbescheide 2019/2020

Die Bescheide mit der Festsetzung der Abwassergebühren für das Jahr 2019 und der Vorausleistungen für das Jahr 2020 werden aktuell vom Kommunalbetrieb sukzessive an die Krefelder Haushalte verschickt. Die Abrechnung der Vertragskonten 2019 wird in den folgenden sechs Wochen erfolgen. Die Erstattung von Wasserschwundmengen für das Jahr 2019, beispielsweise für die Gartenbewässerung, erfolgt erst nach Abschluss der Gebührenfestsetzung. Da der Erstattungsbetrag manuell berechnet werden muss, erfolgen auch hier die Überweisungen über einen Zeitraum von mehreren Wochen.

Geringe Schäden durch Orkan Sabine und stürmische Tage

Durch den Orkan Sabine und die starken Böen der vergangenen Tage hat es in den Krefelder Grünanlagen, Parks und Wäldern sowie auf den Friedhöfen nur geringe Schäden gegeben. Neben Ast- und Kronenausbrüchen wurden auch einige Bäume entwurzelt. Die Baumpflegearbeiten sind im vollen Gange. Sollten noch Gefahrenstellen durch herabhängende Äste über den Straßen oder Gehwegen gesichtet werden, können diese jederzeit über den Mängelmelder www.maak-et.de dem Kommunalbetrieb Krefeld gemeldet werden.

Sanierung von Gehwegen im Grünzug parallel der Forstwaldstraße

Der Kommunalbetrieb Krefeld saniert aktuell den rund 800 Meter langen Flanierweg im Grünzug entlang der Forstwaldstraße von den Straßen Zum Eisenhammer bis En et Bennert.

Der Kommunalbetrieb Krefeld saniert aktuell den rund 800 Meter langen Flanierweg im Grünzug entlang der Forstwaldstraße von den Straßen Zum Eisenhammer bis En et Bennert. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation
Der Kommunalbetrieb Krefeld saniert aktuell den rund 800 Meter langen Flanierweg im
Grünzug entlang der Forstwaldstraße von den Straßen Zum Eisenhammer bis En et Bennert.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Der unter Bäumen liegende Gehweg wurde auf der kompletten Länge vom Unkraut befreit und bis auf die Tragschicht abgezogen. Für den neuen Belag war ein Dolomit-Moräne-Gemisch die erste Wahl. Dieses Gemisch bildet eine feste, aber wasserdurchlässige Deckschicht. Die Sanierungsarbeiten sind im vollen Gange und werden in der siebten Kalenderwoche abgeschlossen.

Platz der Wiedervereinigung: Sanierung steht kurz bevor
Der Start der Sanierungsarbeiten am Platz der Wiedervereinigung steht kurz bevor, die Umsetzung der Maßnahmen wird im Februar beginnen. Der erste Schritt wird die Fällung der Bäume im Innenbereich des Platzes sein. Die Bäume sind standortbedingt stark geschädigt und zum Teil schon abgestorben. Die Schnurbäume des äußeren Bereiches, die den Platz umlaufend eingrenzen, sind noch vital und sollen erhalten bleiben. Alle gefällten Bäume werden nachgepflanzt. Um für die neuen Bäume bessere Lebensbedingungen zu schaffen, wird der Boden des erforderlichen Wurzelraumes an den Baumstandorten großzügig durch ein spezielles Baumsubstrat ersetzt. Darüber hinaus erhalten die neuen Bäume innerhalb des Platzes ein Bewässerungssystem, um in Zukunft auch in starken Trockenzeiträumen eine ausreichende Versorgung sicherzustellen.
Der Belag des Platzes wird überarbeitet und erhält eine neue Deckschicht. Die Stufenanlage wird saniert. Zerstörte Stufen werden ausgetauscht, alle anderen Stufen und Pflasterbeläge werden gereinigt. Die Zugänge zur Ritterstraße werden als Rampen ausgebildet. Der Weg zum Bahnhof wird dadurch rollstuhlgerecht hergestellt. Die vorhandenen Bänke, Poller und Mülleimer werden ersetzt und der Brunnen des Wasserspiels wird gereinigt. Die Fertigstellung des Platzes ist für November 2020 vorgesehen und schließt mit den Baumpflanzungen ab.
Die Sanierung ist eine Maßnahme des Kommunalinvestitionsförderungsgesetztes NRW. Durch das Förderprogramm besteht die Möglichkeit, dem Platz bei der Sanierung wieder seine ursprüngliche Eigenschaft zu verleihen und so die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Es ist vorgesehen, den Platz entsprechend der historischen Gestaltungskonzeption zu sanieren. Der Platz der Wiedervereinigung wurde in den 1990er-Jahren nach Entwurfsplänen aus dem Ergebnis eines umfangreichen Gestaltungswettbewerbs angelegt. Der Platz ist durch eine großräumige Fläche mit rasterartig gepflanzten Bäumen geprägt, mit einem in der Mitte gelegenen großen Brunnen. Durch den hellen Wegebelag, die Freifläche und die Baumart hat der Platz einen mediterranen Charakter und bietet sich für verschiedenartige Nutzungen an, so zum Verweilen auf zahlreichen Bänken im Schatten der Bäume oder zum Boule-Spielen. Rund 30 Jahre nach seiner Anlage gibt es unter anderem wegen der starken Nutzung die verschiedenen Schäden.

Reinigung der Bänke im Stadtwald

Der Kommunalbetrieb Krefeld reinigt und überarbeitet in den kommenden Wochen und Monaten die von Bürgern gespendeten Parkbänke im Stadtwald. Die Bänke werden nach und nach demontiert, auf den Betriebshof Hüttenallee gebracht, gereinigt und instandgesetzt. Nach Abschluss der Arbeiten werden die Bänke wieder am ursprünglichen Standort angebracht. Der Abbau erfolgt sukzessive, so dass immer ausreichend Sitzgelegenheiten zum Verweilen im Stadtwald zur Verfügung stehen. Die ersten Bänke sind bereits abgebaut, begonnen wurde mit den Sitzgelegenheiten am Stadtwaldhaus. Die weitere Reinigung der gespendeten Bänke wird bedarfsgerecht erfolgen und sich durch das ganze Jahr 2020 ziehen.

Brücke Richtung Rennbahn im Stadtwald komplett gesperrt

Der Kommunalbetrieb hat auf Empfehlung eines Brückensachverständigen eine Brücke im Stadtwald nahe der Pferderennbahn komplett abgesperrt. Kraftfahrzeuge sind in diesem Bereich des Stadtwaldes ohnehin nicht zugelassen. Die Sperrung gilt aber auch für den Fußgänger- und Fahrradverkehr. Die hier betroffene Bogenbrücke in Richtung Rennbahn (Baujahr um 1900) weist so erhebliche Schäden auf, dass der Brückenprüfer eine sofortige vollständige Sperrung empfohlen hat. Die Schäden, die die Verkehrssicherheit der Brücke massiv beeinträchtigen, sind von oben nicht sichtbar. Es handelt sich um lange Risse im Unterbau. Eine (Teil-) Freigabe wird nach erster Einschätzung wohl erst nach Sanierung der Schäden oder anderen größeren Maßnahmen möglich sein, so dass zum aktuellen Zeitpunkt keine Aussage zur Dauer der Sperrung erfolgen kann.
Aktuell laufen in Krefeld an diversen Brücke in vielen Grünanlagen, Forsten und ähnlichen Flächen die wiederkehrenden Brückenhauptprüfungen. Diese werden durch einen externen Sachverständigen vorgenommen. Im Stadtwald sind insgesamt drei größere Brücken von der „Insel" in verschiedene Richtungen vorhanden.

Fehlerhafte Öffnungszeiten des Wertstoffhofes im Jahresmagazin

Im Jahresmagazin 2020 des Kommunalbetriebs sind die Öffnungszeiten des Wertstoffhofes der Stadtreinigungsgesellschaft GSAK fehlerhaft dargestellt. Der Wertstoffhof öffnet nicht wie dort angegeben bereits um 7 Uhr, sondern genau wie in den vergangenen Jahren erst ab 9 Uhr. Die Öffnungszeiten lauten richtig: Montag bis Donnerstag von 9 bis 17 Uhr, Freitag von 9 bis 16 Uhr und Samstag von 9 bis 13 Uhr.

Wegebauarbeiten in Krefelder Grünanlagen und Parks

Der Kommunalbetrieb Krefeld hat einen Auftrag für die Instandsetzung von Wegen in den städtischen öffentlichen Grünanlagen vergeben. Ab dem 20. Januar beginnt die Firma Meyers & Schwarze mit Wegebauarbeiten in Grünanlagen und Parks. Die Arbeiten erfolgen am Heydweillerweg zwischen Jentgesallee und Schumannstraße, an der Königshofer Wiese zwischen Johannes-Blum-Straße und K-Bahn sowie im Sollbrüggenpark und im Stadtwald. Die Arbeiten sollen Ende März abgeschlossen sein. Während der Bauphase kann es in den Anlagen und Parks zu Behinderungen oder Wegesperrungen kommen.

Kanalbau: Neue Linner Straße wieder befahrbar, Elisabethstraße gesperrt

Die Einbahnstraßenregelung im Bereich Neue Linner Straße wurde aufgehoben, so dass der Verkehr wieder uneingeschränkt in beide Richtungen fließen kann. Die Kanalerneuerung im Bereich Neue Linner Straße von Philadelphiastraße bis Hausnummer 53 ist soweit fertig gestellt und mit einer Tragschicht wieder hergestellt. Die dünnere Deckschicht wird am Ende der Baumaßnahme einmal komplett gezogen. Die Bauarbeiten haben jetzt auf der Elisabethstraße vor Hausnummer 87/88 begonnen und verlaufen in Richtung Neue Linner Straße. Die Elisabethstraße ist eine schmale Straße, sie wird daher in dem genannten Abschnitt während der Bauzeit voll gesperrt und erhält nach Abschluss der Arbeiten über die komplette Breite einen neuen Straßenbelag. Insgesamt wird diese Kanalerneuerung rund acht Monate dauern und rund 550.000 Euro kosten.