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Mitteilungen des Kommunalbetriebs Krefeld (27.03.2020)

Zuletzt geändert: 27.03.2020 15:10:44 CET

Verkehrsbehinderung: Straßenbauarbeiten auf der Berliner Straße ab 30. März

Der Kommunalbetrieb Krefeld beginnt am Montag, 30. März, mit Schachtdeckel-Regulierungsarbeiten auf der Berliner Straße. Die Bauarbeiten werden zwischen der Rheinbrücke und der Anschlussstelle Krefeld Zentrum der Autobahn A57 durchgeführt. Es müssen 24 Schachtdeckel erneuert werden. Beide Fahrtrichtungen sind von den Maßnahmen betroffen. Für die Dauer der Arbeiten erfolgt eine einspurige Verkehrsführung, so dass es zu leichten Einschränkungen im fließenden Verkehr kommen kann. Für die Reparatur der Kanaldeckel auf der Berliner Straße geht der KBK von einer Bauzeit bis zum 3. April aus. Verzögerungen sind im Moment nicht abzusehen, wegen der Corona-Krise aber auch nicht gänzlich auszuschließen.

Verkehrsbehinderung und Vollsperrung der Cracauer Straße

Der Kommunalbetrieb Krefeld saniert in der Zeit vom 30. März bis voraussichtlich 17. April das Teilstück der Cracauer Straße zwischen Philadelphiastraße und Viktoriastraße/Lessingstraße. Die Sanierungsarbeiten schließen den gesamten Kreuzungsbereich der Viktoria- und Lessingstraße mit ein. Bis zum 12. April finden die Vorarbeiten in Form einer Wanderbaustelle statt. Beide Fahrtrichtungen sind für den Verkehr freigegeben, es kann aber zu leichten Behinderungen kommen. Nach den Vorarbeiten erfolgt nach Ostermontag (ab 14. April) die Vollsperrung des Arbeitsbereiches, damit die Fräs- und Asphaltarbeiten in minimaler Zeit durchgeführt werden können. Ortskundige Fahrer sollten den Bereich dann weiträumig umfahren, Umleitungen werden rechtzeitig eingerichtet.

Feucht-, Baby-, Hygiene- und Küchentücher nicht über die Toilette entsorgen!

Der Kommunalbetrieb Krefeld (KBK) weist mit Blick auf den mutmaßlichen Mangel an Toilettenpapier darauf hin, dass Feucht-, Baby-, Hygiene- und Küchentücher nicht im WC entsorgt werden dürfen, sondern über die Restmülltonne zu entsorgen sind. Die Tücher verstopfen die Krefelder Kanalisation und verfangen sich in den Abwasserpumpen. Durch die hohe Reißfestigkeit dieser Vliestücher bilden sich lange verfilzte Faserstränge in den Abwasserkanälen, die die Arbeit der Pumpen beeinträchtigen, im Extremfall sogar zum Stillstand bringen und dadurch das Abwassersystem lahmlegen. Die Tücher bestehen meist aus einem Polyester-Viskose-Gemisch und garantieren dadurch auch im feuchten Zustand eine hohe Reißfestigkeit. Daher werden diese Tücher, wenn sie über die Toilette in die Kanäle gelangen, zu einem echten Problem im Abwassersystem der Stadt.

Verstopfte Kanäle und Abwasserpumpen erhöhen den Energieverbrauch, sorgen für vermeidbare Störungen und verursachen unnötige Kosten durch die aufwändige Beseitigung der Materialien. Die entstehenden Wartungs- und Instandhaltungskosten zahlen dann wieder alle Krefelder über die Abwassergebühr.

Frostige Nächte: Steeger Dyk und Kurkölner Straße offen

Die Untere Naturschutzbehörde setzt die Straßensperrungen auf dem Steeger Dyk und der Kurkölner Straße zum Schutz der Amphibienwanderung wegen des Frosteinbruchs bis auf weiteres außer Kraft. Die Straßen bleiben nachts also vorläufig wieder befahrbar.

Schließung der Kinderspielplätze

Aufgrund des jüngsten Erlasses des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW wurde u.a. die Weisung erteilt, ab dem 18.03.2020 zunächst bis zum 19. April 2020 Spiel- und Bolzplätze zu schließen. Daraufhin wurden durch den Kommunalbetrieb Krefeld an allen in Krefeld vorhandenen Spiel- und Bolzplätzen entsprechende Hinweisschilder angebracht.

Leider ist vermehrt festzustellen, dass diese Schilder mehrfach herunter- oder abgeris-sen und vernichtet werden. Auch wenn in diesen Tagen und durchaus schwierigen Zeiten Regelungen getroffen werden, die zum Teil massiv in das öffentliche Leben eingreifen, so entbindet uns alle dies nicht von der Verpflichtung, diese Regeln einzuhalten. Die Beschilderung dient der Information aller Bürger der Stadt Krefeld. Sobald Schilder einfach entfernt werden ist nicht mehr sichergestellt, dass diese Infor-mation auch alle Bürger gleichermaßen erreicht. Die ersatzweise Beschilderung lässt sich nur bis zu einem gewissen Grad sicherstellen, da die dafür benötigten Materialen in Geschäften zu beschaffen sind, die eben nicht der Lebensmittelversorgung dienen und somit aktuell der ganzheitlichen Schließung unterliegen.

Wir bitten deshalb dringend darum, zum Schutz aller Krefelder Bürger, die not-wendigen Hinweisschilder nicht zu entfernen, sondern für alle erkennbar hängen zu lassen.

Einschränkungen im Friedhofsbereich

Im Hinblick auf die aktuelle Situation betreffend die Ausbreitung des Coronavirus weist der Kommunalbetrieb Krefeld auf folgende geänderte Regelungen hin: Ab sofort bleibt die Friedhofsverwaltung für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Auswahl von Grabstätten erfolgt nur noch nach vorheriger Terminabsprache. Bestattungen werden wie gehabt abgestimmt und terminiert. Die telefonische Erreichbarkeit ist über die Nummern 0 21 51 / 36 60 44 51 und 36 60 44 54 sichergestellt.

Die bereits bis einschließlich Dienstag, 17. März, festgelegten Trauerfeiern in den Trauerhallen werden noch planmäßig durchgeführt. Ab Mittwoch, 18. März, werden alle Trauerhallen geschlossen. Eine entsprechende Information an die ortsansässigen Bestatter wurde veranlasst. Angesichts der möglichen Ansteckungsgefahr wurden die Bestatter gebeten darauf hinzuwirken, dass die Trauergesellschaft auf das Nötigste beschränkt wird. Angesichts der derzeitigen außergewöhnlichen Situation bittet der Kommunalbetrieb für diese Maßnahmen um Verständnis. Diese Regelungen gelten bis auf Weiteres.

Vorbeugung gegen Ausbreitung des Corona-Virus

Im Hinblick auf die aktuelle Situation, betreffend die Ausbreitung des Corona-Virus und den damit verbundenen und bereits ergriffenen Vorsichtsmaßnahmen zur Verlangsamung der weiteren Ausbreitung, weist der Kommunalbetrieb Krefeld AöR auf folgende geänderte Regelungen hin: Das Umweltzentrum bleibt ab sofort geschlossen. Alle dort geplanten Veranstaltungen werden abgesagt. Der Botanischen Garten bleibt ebenfalls ab sofort geschlossen. Alle im Botanischen Garten geplanten Veranstaltungen werden abgesagt.

Sowohl das Kundencenter des Kommunalbetriebs als auch alle übrigen üblicherweise für Sprechzeiten geöffneten Bereiche des Kommunalbetriebs am Ostwall 175 bleiben ebenfalls geschlossen. Der Kommunalbetrieb ist ausschließlich telefonisch über die bekannte Nummer 0 21 51 / 36 60 36 60 zu erreichen. Diese Regelungen gelten bis auf Weiteres. Sobald eine Rücknahme der geänderten Regelungen möglich ist, erfolgt umgehend eine erneute Information über die Presse.

Baumfällungen in den Bezirkssportanlagen

Auf fünf Krefelder Bezirkssportanlagen müssen circa 30 Bäume gefällt werden. Grund dafür sind die Orkane und Sturmböen der vergangenen Tage und Wochen. Die Fällungen sind Verkehrssicherungsmaßnahmen, ohne die die Bezirkssportanlagen nicht mehr in vollem Umfang genutzt werden können. Betroffen sind die Anlagen Reinersweg, Kölner Straße sowie die Anlagen in Bockum, Linn und Gellep. Es werden verschiedene Baumarten, überwiegend aber Birken und Bergahorn gefällt.

Baumfällungen im Neuenhofenpark

Im Neuenhofenpark müssen neun alte Buchen wegen der Buchenkomplexkrankheit gefällt werden. Drei kleinere Ahorn-Bäume haben die Rußrindenkrankheit. Beide Baumkrankheiten führen zu einer Beeinträchtigung der Stand- und Bruchsicherheit der Bäume. Um die Verkehrssicherheit in der Bockumer Parkanlage zu gewährleisten, müssen die Bäume gefällt werden. Die trockenen Sommer der vergangenen Jahre haben den Verlauf der beiden Baumkrankheiten begünstigt. Im Vorfeld der Fällungen wurde eine Artenschutzprüfung durchgeführt, um artenschutzrechtliche Belange zu berücksichtigen. Nach den Fällungen wird die Fläche für eine Neupflanzung von Jungbäumen vorbereitet. Für jeden gefällten Baum wird eine Ersatzpflanzung in der Parkanlage durchgeführt. Die Nachpflanzung erfolgt voraussichtlich im Herbst/Frühjahr 2020/2021.

Kommunalbetrieb verschickt Abwassergebührenbescheide 2019/2020

Die Bescheide mit der Festsetzung der Abwassergebühren für das Jahr 2019 und der Vorausleistungen für das Jahr 2020 werden aktuell vom Kommunalbetrieb sukzessive an die Krefelder Haushalte verschickt. Die Abrechnung der Vertragskonten 2019 wird in den folgenden sechs Wochen erfolgen. Die Erstattung von Wasserschwundmengen für das Jahr 2019, beispielsweise für die Gartenbewässerung, erfolgt erst nach Abschluss der Gebührenfestsetzung. Da der Erstattungsbetrag manuell berechnet werden muss, erfolgen auch hier die Überweisungen über einen Zeitraum von mehreren Wochen.

Platz der Wiedervereinigung: Sanierung steht kurz bevor
Der Start der Sanierungsarbeiten am Platz der Wiedervereinigung steht kurz bevor, die Umsetzung der Maßnahmen wird im Februar beginnen. Der erste Schritt wird die Fällung der Bäume im Innenbereich des Platzes sein. Die Bäume sind standortbedingt stark geschädigt und zum Teil schon abgestorben. Die Schnurbäume des äußeren Bereiches, die den Platz umlaufend eingrenzen, sind noch vital und sollen erhalten bleiben. Alle gefällten Bäume werden nachgepflanzt. Um für die neuen Bäume bessere Lebensbedingungen zu schaffen, wird der Boden des erforderlichen Wurzelraumes an den Baumstandorten großzügig durch ein spezielles Baumsubstrat ersetzt. Darüber hinaus erhalten die neuen Bäume innerhalb des Platzes ein Bewässerungssystem, um in Zukunft auch in starken Trockenzeiträumen eine ausreichende Versorgung sicherzustellen.
Der Belag des Platzes wird überarbeitet und erhält eine neue Deckschicht. Die Stufenanlage wird saniert. Zerstörte Stufen werden ausgetauscht, alle anderen Stufen und Pflasterbeläge werden gereinigt. Die Zugänge zur Ritterstraße werden als Rampen ausgebildet. Der Weg zum Bahnhof wird dadurch rollstuhlgerecht hergestellt. Die vorhandenen Bänke, Poller und Mülleimer werden ersetzt und der Brunnen des Wasserspiels wird gereinigt. Die Fertigstellung des Platzes ist für November 2020 vorgesehen und schließt mit den Baumpflanzungen ab.
Die Sanierung ist eine Maßnahme des Kommunalinvestitionsförderungsgesetztes NRW. Durch das Förderprogramm besteht die Möglichkeit, dem Platz bei der Sanierung wieder seine ursprüngliche Eigenschaft zu verleihen und so die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Es ist vorgesehen, den Platz entsprechend der historischen Gestaltungskonzeption zu sanieren. Der Platz der Wiedervereinigung wurde in den 1990er-Jahren nach Entwurfsplänen aus dem Ergebnis eines umfangreichen Gestaltungswettbewerbs angelegt. Der Platz ist durch eine großräumige Fläche mit rasterartig gepflanzten Bäumen geprägt, mit einem in der Mitte gelegenen großen Brunnen. Durch den hellen Wegebelag, die Freifläche und die Baumart hat der Platz einen mediterranen Charakter und bietet sich für verschiedenartige Nutzungen an, so zum Verweilen auf zahlreichen Bänken im Schatten der Bäume oder zum Boule-Spielen. Rund 30 Jahre nach seiner Anlage gibt es unter anderem wegen der starken Nutzung die verschiedenen Schäden.

Reinigung der Bänke im Stadtwald

Der Kommunalbetrieb Krefeld reinigt und überarbeitet in den kommenden Wochen und Monaten die von Bürgern gespendeten Parkbänke im Stadtwald. Die Bänke werden nach und nach demontiert, auf den Betriebshof Hüttenallee gebracht, gereinigt und instandgesetzt. Nach Abschluss der Arbeiten werden die Bänke wieder am ursprünglichen Standort angebracht. Der Abbau erfolgt sukzessive, so dass immer ausreichend Sitzgelegenheiten zum Verweilen im Stadtwald zur Verfügung stehen. Die ersten Bänke sind bereits abgebaut, begonnen wurde mit den Sitzgelegenheiten am Stadtwaldhaus. Die weitere Reinigung der gespendeten Bänke wird bedarfsgerecht erfolgen und sich durch das ganze Jahr 2020 ziehen. 

Brücke Richtung Rennbahn im Stadtwald komplett gesperrt

Der Kommunalbetrieb hat auf Empfehlung eines Brückensachverständigen eine Brücke im Stadtwald nahe der Pferderennbahn komplett abgesperrt. Kraftfahrzeuge sind in diesem Bereich des Stadtwaldes ohnehin nicht zugelassen. Die Sperrung gilt aber auch für den Fußgänger- und Fahrradverkehr. Die hier betroffene Bogenbrücke in Richtung Rennbahn (Baujahr um 1900) weist so erhebliche Schäden auf, dass der Brückenprüfer eine sofortige vollständige Sperrung empfohlen hat. Die Schäden, die die Verkehrssicherheit der Brücke massiv beeinträchtigen, sind von oben nicht sichtbar. Es handelt sich um lange Risse im Unterbau. Eine (Teil-) Freigabe wird nach erster Einschätzung wohl erst nach Sanierung der Schäden oder anderen größeren Maßnahmen möglich sein, so dass zum aktuellen Zeitpunkt keine Aussage zur Dauer der Sperrung erfolgen kann.
Aktuell laufen in Krefeld an diversen Brücke in vielen Grünanlagen, Forsten und ähnlichen Flächen die wiederkehrenden Brückenhauptprüfungen. Diese werden durch einen externen Sachverständigen vorgenommen. Im Stadtwald sind insgesamt drei größere Brücken von der „Insel" in verschiedene Richtungen vorhanden.

Fehlerhafte Öffnungszeiten des Wertstoffhofes im Jahresmagazin

Im Jahresmagazin 2020 des Kommunalbetriebs sind die Öffnungszeiten des Wertstoffhofes der Stadtreinigungsgesellschaft GSAK fehlerhaft dargestellt. Der Wertstoffhof öffnet nicht wie dort angegeben bereits um 7 Uhr, sondern genau wie in den vergangenen Jahren erst ab 9 Uhr. Die Öffnungszeiten lauten richtig: Montag bis Donnerstag von 9 bis 17 Uhr, Freitag von 9 bis 16 Uhr und Samstag von 9 bis 13 Uhr.

Wegebauarbeiten in Krefelder Grünanlagen und Parks

Der Kommunalbetrieb Krefeld hat einen Auftrag für die Instandsetzung von Wegen in den städtischen öffentlichen Grünanlagen vergeben. Ab dem 20. Januar beginnt die Firma Meyers & Schwarze mit Wegebauarbeiten in Grünanlagen und Parks. Die Arbeiten erfolgen am Heydweillerweg zwischen Jentgesallee und Schumannstraße, an der Königshofer Wiese zwischen Johannes-Blum-Straße und K-Bahn sowie im Sollbrüggenpark und im Stadtwald. Die Arbeiten sollen Ende März abgeschlossen sein. Während der Bauphase kann es in den Anlagen und Parks zu Behinderungen oder Wegesperrungen kommen.

Kanalbau: Neue Linner Straße wieder befahrbar, Elisabethstraße gesperrt

Die Einbahnstraßenregelung im Bereich Neue Linner Straße wurde aufgehoben, so dass der Verkehr wieder uneingeschränkt in beide Richtungen fließen kann. Die Kanalerneuerung im Bereich Neue Linner Straße von Philadelphiastraße bis Hausnummer 53 ist soweit fertig gestellt und mit einer Tragschicht wieder hergestellt. Die dünnere Deckschicht wird am Ende der Baumaßnahme einmal komplett gezogen. Die Bauarbeiten haben jetzt auf der Elisabethstraße vor Hausnummer 87/88 begonnen und verlaufen in Richtung Neue Linner Straße. Die Elisabethstraße ist eine schmale Straße, sie wird daher in dem genannten Abschnitt während der Bauzeit voll gesperrt und erhält nach Abschluss der Arbeiten über die komplette Breite einen neuen Straßenbelag. Insgesamt wird diese Kanalerneuerung rund acht Monate dauern und rund 550.000 Euro kosten.