Inhalt

Gemeinsamer Ausschuss der Städte Venlo und Krefeld tagte (25.09.2018)

Zuletzt geändert: 25.09.2018 13:06:17 CEDT

Zum neunten Mal tagte der gemeinsame Ausschuss der beiden Partnerstädte Venlo und Krefeld im historischen Saal des Krefelder Rathauses. Die Ausschussmitglieder trafen sich erstmalig in einer neuen Zusammensetzung auf Seiten der niederländischen Fraktionen, denn die Kommunalwahl im vergangenen März hatte im Venloer Stadtrat zu erheblichen Veränderungen geführt. Im gemeinsamen Ausschuss standen deshalb das Kennenlernen untereinander und ein Rückblick auf die bisherige Ausschussarbeit im Vordergrund des Treffens. Die Mitglieder hatten Gelegenheit, ihre Ziele und Erwartungen an den Ausschuss zu formulieren. Bei einem gemeinsamen Abendessen besprachen sie zukünftige weitere Themen.

Rückblickend wurde unter anderem das Thema Mobilität angesprochen. Zum aktuellen Krefelder Fahrrad-Investitionsprogramm gehört ein neues, grenzüberschreitendes Projekt, das die Stadt Nettetal koordiniert: Die niederländischen Städte Horst an de Maas und Venlo sollen zukünftig über einen Radschnellweg mit den deutschen Städten Nettetal, Grefrath, Kempen, Tönisvorst und Krefeld verbunden werden. Obgleich die Einführung eines ÖPNV-Tickets „euregio rhein-maas-nord" an unterschiedlichen Preissystemen zunächst gescheitert ist, beschloss der Ausschuss, das Thema weiter zu verfolgen. Besprochen wurde außerdem der aktive Austausch der beiden Stadtverwaltungen. Bislang haben sich rund 50 Mitarbeiter der Krefelder Verwaltung mit 35 Themenfeldern für Verwaltungskurzpraktika in der Partnerstadt angemeldet. Erfahrungen und Ergebnisse sollen in einer Veranstaltung Anfang des kommenden Jahres dargestellt werden. Im Bauhaus-Jahr 2019 sollen die Mitglieder des gemeinsamen Ausschusses auch zu einer Führung im Rahmen der Bauhaus-Aktivitäten eingeladen werden.

Seit dem Jahr 1964 sind die Städte Venlo und Krefeld Partnerstädte. In der inzwischen über 50-jährigen Städtepartnerschaft haben sich zahlreiche und vielschichtige Aktivitäten aus der Bürgerschaft und aus den Reihen der kommunalen Vertretungsorgane sowie der Stadtverwaltungen und ihrer Repräsentanten ergeben und dadurch eine intensive Beziehung und ein enges freundschaftliches Verhältnis entwickelt. Der gemeinsame Ausschuss soll die grenzüberschreitenden Aktivitäten im Sinne einer zusammenwachsenden Region insbesondere in den Bereichen Bildung, Arbeitsmarkt, Tourismus und Kulturaustausch entwickeln.