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Chinesische Sprachschule spendet Mundschutzmasken für Diagnosezentrum (26.03.2020)

Zuletzt geändert: 26.03.2020 17:09:18 CET

Bereits zu Beginn der Corona-Krise lieferte die Europäische Union medizinische Ausrüstung wie Atemschutzmasken und sonstige Hilfsgüter nach China. Umgekehrt hilft nun die Volksrepublik China Italien, Spanien und anderen EU-Ländern. Die außergewöhnlichen Umstände der Pandemie bringen gemeinsame Kraftanstrengungen hervor. Dazu gehört eine besondere Zuwendung, die die chinesische Sprachschule Mingde (Förderungsgesellschaft für Chinesische Kultur und Bildung Niederrhein) nun der Stadt Krefeld und ihren Bürgern hat zukommen lassen. Der gemeinnützige Verein in Krefeld spendete 1200 Mundschutzmasken für das Corona-Diagnosezentrum an der Schwertstraße. Die Besucher können sich so, für die Dauer des Wartens in der Einrichtung, auf Wunsch mit einer solchen Maske ausstatten.

Aus zahlreichen persönlichen Berichten Betroffener weiß Dr. Hua Bi, erster Vorsitzender der MingDe Schule: „Diese Masken waren und sind für die Menschen in China ein wichtiger Artikel im Krisenalltag und helfen vielen dabei, sich sicherer zu fühlen. Nachdem China die Pandemie mehr und mehr in den Griff zu bekommen scheint, haben wir nun unsere Kräfte gebündelt und richten mit dieser Spende unsere Unterstützung direkt an die Menschen der Stadt Krefeld."

Ziel der chinesischen Sprachschule ist es, Krefelder Kindern mit Eltern aus dem Reich der Mitte Chinesisch beizubringen. „Normalerweise kommen bei MingDe jeden Samstag bis zu 100 Kinder und Jugendliche in die Räumlichkeiten des Berufskollegs am Glockenspitz, um Mandarin-Chinesisch zu lernen und dadurch auch mitten in Krefeld die chinesische Kultur und die eigenen Wurzeln zu pflegen," erklärt Dr. Bi. Gesprochenes Chinesisch kennen diese Schüler sonst nur aus dem Familienkontext, ansonsten wachsen die Kinder im deutschen Sprachumfeld auf. Vor zwei Jahren wurde die Schule darüber hinaus auch für interessierte Krefelder geöffnet.