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5,8 Millionen Euro Förderung für Breitbandausbau in Krefeld (13.12.2017)

Zuletzt geändert: 13.12.2017 17:15:25 CET

Der Förderantrag der Stadt Krefeld zum Ausbau des Breitbandnetzes in Höhe von 5,8 Millionen Euro ist vom Bund bewilligt worden. Die Übergabe des vorläufigen Bewilligungsbescheides ist für den 19. Dezember in Berlin vorgesehen. „Das ist ein wichtiges Signal für den Wirtschafts- und Wohnstandort Krefeld", macht Oberbürgermeister Frank Meyer deutlich. Kümmern um die erfolgreiche Umsetzung wird sich in den nächsten drei Jahren ein Breitband-Koordinator für Krefeld - als Schnittstelle zwischen Verwaltung, Telekommunikationsbetreibern, Unternehmen, Schulen und privaten Haushalten.

Mit der Förderzusage kann nun auch die Kofinanzierung beim Land NRW in Höhe von ebenfalls 5,8 Millionen Euro beantragt und anschließend die Ausschreibung vorbereitet werden. Insgesamt sollen rund 215 Kilometer neue Glasfaserleitungen verlegt werden, die Kosten liegen bei rund 11,6 Millionen Euro. Mit den Bauarbeiten könnte dann Mitte 2018 begonnen werden.

Zurzeit steht in manchen Bereichen des Stadtgebietes nur ein Datentransfer von 30 Megabit pro Sekunde zur Verfügung. Mit der erwarteten Unterstützung von Bund und Land wird der Ausbau des Breitbandnetzes in Krefeld zu 100 Prozent gefördert.

Durch die neuen Glasfaserleitungen sollen Unternehmen und Bürger einen schnelleren Zugang zum Internet erhalten. Die Stadtverwaltung hatte deswegen ein Unternehmen beauftragt, die wesentlichen Basisdaten für den Ausbau des Breitbandnetzes in Krefeld zu ermitteln. Das Ergebnis: In Krefeld sind 1208 Gebäudeadressen noch unterversorgt, unter anderem in Forstwald, Hüls, verschiedenen Gewerbegebieten und dem Hafengebiet. Diese Daten wurden für den Förderantrag benötigt, der in diesem Herbst beim Bund eingereicht wurde.