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Mittelzentrenförderung TANZ/Performance

Die Fabrik Heeder erhält von 2019 bis 2022 - und damit zum dritten Mal - die Mittelzentrenförderung TANZ/Performance des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

Das Kulturbüro erhält für das Kulturzentrum Fabrik Heeder als wichtige Spielstätte in NRW für den zeitgenössischen Tanz erneut die dreijährige Mittelzentrenförderung Tanz/Performance des Landes NRW. Sie wurde seitens des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes zum 3. Mal für diese besondere Förderung ausgewählt, nachdem eine Jury über die eingereichten Konzepte verschiedener Spielorte in NRW entschieden hat.
Künftig erhalten sechs statt ehemals vier Spielstätten für zeitgenössische Tanz- und Performancekunst diese wichtige Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen. Außerdem wurde das ehemalige Förderformat „Mittelzentrenförderung Tanz" erstmals auf den Bereich Performance ausgeweitet.
Eine Fortsetzung der Förderung als Mittelzentrum erhalten neben dem Kulturzentrum Fabrik Heeder das Theater im Pumpenhaus in Münster, der Ringlok-Schuppen Ruhr in Mülheim an der Ruhr und das Theater im Ballsaal gemeinsam mit der Brotfabrik in Bonn. Neu in der Mittelzentren-Förderung sind die Tanzfaktur Köln und das Maschinenhaus in Essen.
Der Grundgedanke hinter der jeweils dreijährigen Mittelzentrenförderung ist die Unterstützung und Stärkung von mittelgroßen Produktions- bzw. Gastspielhäusern mit je insgesamt 90.000 Euro neben den beiden großen Tanzzentren in Düsseldorf und Essen, dem tanzhaus nrw und Pact Zollverein.
Mit der Mittelzentrenförderung Tanz/Performance stehen dem Kulturbüro für die Fabrik Heeder in der zweiten Jahreshälfte 2019 15.000 Euro, in 2020 und 2021 je 30.000 Euro und 2022 noch einmal 15.000 EUR Fördermittel zur Verfügung.
Das Ministerium teilte dazu mit: „Nordrhein-Westfalen hat eine kraftvolle und vielfältige Performance- und Tanzszene. Verantwortlich dafür sind neben den großen freien Produktionszentren PACT Zollverein in Essen und dem tanzhaus nrw in Düsseldorf insbesondere die Mittelzentren Tanz. Sie bieten Raum für künstlerische Experimente und sind Anknüpfungspunkte eines internationalen Netzwerkes. Künftig treiben sechs herausragende interdisziplinäre Produktions- und Präsentationsorte die Entwicklung der performativen Kunst im Land voran", sagte Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

 


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