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JugendbuchclubPlus: Luna Al-Mousli liest zweisprachig

Luna Al-Mousli liest am 26. Oktober um 15 Uhr aus „Eine Träne. Ein Lächeln. Meine Kindheit in Damaskus"

Mit dem Wunsch, auch junge und erwachsene Zuwanderer zu treffen, öffnet der Jugendbuchclub im Niederrheinischen Literaturhaus Krefeld seine nächste Lesung für die Öffentlichkeit: Am Donnerstag, 26. Oktober, um 15 Uhr ist die in Wien lebende Schriftstellerin Luna Al-Mousli an der Gutenbergstr. 21 zu Gast. Sie liest aus ihrem Band "Eine Träne. Ein Lächeln. Meine Kindheit in Damaskus". Das Buch wurde mit dem Österreichischen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

In 44 Miniaturen in deutscher und arabischer Sprache, umrahmt von feinen, sich spiegelnden, kopfstehenden Illustrationen, erzählt Luna Al-Mousli von ihrer Kindheit in der syrischen Hauptstadt. Erinnerungen, die zeigen, wie politische Veränderungen in das Leben der Familie eingreifen, stehen neben unbeschwertem Alltagserleben, Trauriges neben Schönem. Der Deutschlandfunk nennt den Band einen „der ungewöhnlichsten Titel über Auswanderung in der Jugendliteratur, eines der erstaunlichsten Bücher zum Thema Emigration und Migration". Luna Al-Mousli wurde 1990 im österreichischen Melk geboren und ist in Syrien aufgewachsen. Heute arbeitet sie als Autorin und Grafik-Designerin. Sie wird zweisprachig lesen und wünscht sich viele Fragen aus dem Publikum. Moderiert wird die Lesung von Tilmann Strasser, geb. 1984 in München, lebt und schreibt in Köln, unter anderem Artikel für den Tagesspiegel und Drehbücher für UFA Fiction. Im Salis Verlag erschien sein Debütroman Hasenmeister.

Der Eintritt zur Lesung ist frei. Da der Saal des Niederrheinischen Literaturhauses Krefeld nur 30 Plätze hat, wird um vorherige Anmeldung bei anette.ostrowski@krefeld .de gebeten.

Dank großzügiger Unterstützung durch die Sparkassen-Kulturstiftung und einen Zuschuss aus dem Stiftungsvermögen Nachlass Dr. Eva Brües kann der Jugendbuchclub 2017 zum ersten Mal ganzjährig angeboten werden. Das Niederrheinische Literaturhaus Krefeld ist eine Einrichtung des Kulturbüros.