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Geschichte des Hauses

1906 als Gärtnerhaus von der Stadt Krefeld errichtet

1943 völlige Zerstörung beim großen Bombenangriff am 22.6.

1947 zweigeschossiger Wiederaufbau als Flachdach

1948 - 1952 Wohnhaus für Beigeordneten Walter Nettelbeck (aus der Zeit auch der Kamin von Peter Bertlings)

1953 Einzug des in Krefeld geborenen Dichters, Schriftstellers und Journalisten Otto Brües*, der hier bis zum Tod 1967 mit seiner Ehefrau Hilde lebt

1954 Aufbau Satteldach

1981/1982 Stadt Krefeld beabsichtigt Verkauf des Hauses, Hilde Brües, geborene Rohloff, hat ein Vorkaufsrecht

1983 Tod von Hilde Brües, die hier über den Tod des Mannes hinaus als Mieterin lebte

1984 Dr. Eva Brües, Kunsthistorikerin und langjährige Leiterin des Museums Schloss Rheydt, wird Eigentümerin des Hauses

1991 Dr. Eva Brües beginnt ihre Bemühungen, der Stadt Krefeld das Haus als Literaturhaus zu schenken

1998 Schenkungsvertrag wird zwischen der Stadt Krefeld und Dr. Eva Brües geschlossen

2009 Mit dem Tod von Dr. Eva Brües am 4. November wird der Schenkungsvertrag wirksam

2012 wird das behutsam umgebaut, den Erfordernissen eines Literaturhauses entsprechend. Im Juni nimmt das Kulturbüro den Betrieb des Niederrheinischen Literaturhauses Krefeld auf. Der Fokus der Stadt Krefeld liegt dabei auf der Förderung rheinischer Gegenwartsliteratur.

* Die antidemokratischen und rassistischen Teile der Otto-Brües'schen Schriften weden von der weltoffenen, liberalen und toleranten Bürgerschaft verurteilt.