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Budenzauber - Krefelder Figurentheaterfestival für Erwachsene

Programm 2019


Freitag, 6. September 2019, 20 Uhr
Kulturzentrum Fabrik Heeder, Studiobühne 1, Eingang C, Virchowstr. 130
Was geschah mit Baby Jane?
Spieldauer: 90 Minuten ohne Pause
für Jugendliche und Erwachsene
Schubert Theater, Wien
Schauspiel/Puppenspiel: Manuela Linshalm
Inszenierung: Nikolaus Habjan

Das Schubert Theater Wien zeigt den spannenden Stoff nach dem Roman von Henry Farrell als Figurentheater in einer Inszenierung von Nikolaus Habjan, gespielt von Manuela Linshalm. Der Stoff wurde in den 1960er Jahren mit Bette Davis und Joan Crawford verfilmt, als Puppentheater im Schubert Theater Wien 2013 uraufgeführt.
Die beiden Schwestern Jane und Blanche Hudson leben seit Jahren völlig zurückgezogen in einer Villa in Hollywood. Um 1917 ist Jane Hudson unter dem Künstlernamen Baby Jane ein gefeierter Kinderstar. Jane schafft jedoch nicht den Sprung ins Erwachsenenfach und während ihre eigene Karriere schwindet, steigt ihre Schwester Blanche zum Stern am Filmhimmel auf. Doch auf dem Zenit ihrer Karriere erleidet Blanche einen mysteriösen Autounfall, der sie an den Rollstuhl fesselt...
„Wir müssen zusammenhalten, du und ich! Wir sind ein Fleisch und Blut!"
Durch das Schicksal aneinander gekettet, wird das gemeinsame Leben der beiden Schwestern zur Hölle. Immer mehr phantasiert Jane sich in ihre Zeit als Kinderstar zurück und in wachsendem Realitätsverlust verschwimmen die Grenzen zwischen Liebe und Hass, Vergangenheit und Gegenwart, und die Frage nach Schuld und Verantwortung gipfelt in einem erbitterten Kampf um Rache - und nicht zuletzt um Leben und Tod.
„Man verliert sein Talent nie. Das hat Daddy immer gesagt...."
- ausverkauft -



Mittwoch, 18. September 2019, 20 Uhr
Kulturzentrum Fabrik Heeder, Studiobühne 2, Eingang C, Virchowstr. 130
Bestie Mensch (mit Livemusik)
Spieldauer: 110 Minuten ohne Pause
für Jugendliche und Erwachsene
Theater Cipolla, Bremen
Spiel: Sebastian Kautz
Musik: Gero John (Violoncello, Keyboards)

"Auch wenn man noch bessere Maschinen erfindet, wilde Tiere wird es immer geben."
Der französische Schriftsteller Émile Zola beschreibt in seinem 1890 erschienenen Kriminalroman La Bête Humaine in seiner aufrüttelnden, bildgewaltigen Sprache ein beklemmend aktuelles Phänomen: den Mangel an Empathie und die zunehmende soziale Kälte in der Gesellschaft.
Der Eisenbahner Roubaud, seine Frau Severine und deren Geliebter Jacques Lantier geraten bei ihrem verzweifelten Kampf um ein bisschen privates Glück und soziale Anerkennung in einen Strudel aus Leidenschaft, Eifersucht und Raserei und schrecken selbst vor Mord nicht zurück.
Die Industrialisierung Westeuropas - von Zola anhand des rasant zunehmenden Eisenbahnverkehrs geschildert - konfrontierte seinerzeit die Gesellschaft mit den gleichen Fragen, vor die wir Menschen des digitalen Zeitalters gestellt sind: Wohin führt unsere Technik-Hörigkeit? Wie kommunizieren wir miteinander? Hören wir einander überhaupt noch zu? Sind moralische Selbstverständlichkeiten wie Toleranz, Mitgefühl und Solidarität zu Fremdwörtern geworden?
- ausverkauft -



Donnerstag, 19. September 2019, 20 Uhr
Kulturzentrum Fabrik Heeder, Studiobühne 1, Eingang C, Virchowstr. 130
Babylon (in leicht verständlicher englischer Sprache)
Spieldauer: 60 Minuten ohne Pause
für Jugendliche und Erwachsene
Stuffed Puppet Theatre, Amstelveen

Spiel: Neville Tranter

Ein einsamer Strand in Nordafrika. Ein nervöser Kapitän wartet ungeduldig auf seine letzten Passagiere, alles Flüchtlinge. Sie versuchen um jeden Preis, auf dem letzten Boot nach Babylon in das gelobte Land zu kommen. Einige erobern sich einen Platz an Bord. Andere bleiben zurück. Das Boot geht unter. Wer überlebt und wird gerettet? Wer nicht? Gott, sein Sohn und der Teufel versuchen einzugreifen. Aber sie wissen nicht recht wie, denn „Manchmal kann Gutes Böses herbeiführen und Böses Gutes".
Das Stück wird in leicht verständlicher englischer Sprache ge-spielt.



Freitag, 20. September 2019, 20 Uhr
Kulturzentrum Fabrik Heeder, Studiobühne 2, Eingang C, Virchowstr. 130
Sag mal, geht's noch? - Die Berliner Stadtmusikanten 2
Spieldauer: ca. 80 Minuten ohne Pause
für Jugendliche und Erwachsene
Theater Zitadelle, Berlin
Spiel: Regina Wagner, Daniel Wagner
Regie: Pierre Schäfer

Zwei Schafe wollen im Altersheim „Zum Sonnenschein" grasen! Frau Kuh, Herr Wolf, Frau Katze und Herr Spatz sind gar nicht erfreut darüber. Verwicklungen, ein Jahrhundertraub, neue Freundschaften oder Feindschaften, Liebschaften, und vielleicht doch endlich eine Reise nach Berlin, aber alles ist möglich. Um es mit Frau Katze zu sagen. „Sag mal, geht's noch?"

Nachdem der erste Teil des Stückes „Die Berliner Stadtmusikanten" erfolgreich beim Budenzauber 2015 aufgeführt wurde, verspricht die Fortsetzung des bekannten Märchens einen kurzweiligen Abend mit skurrilen Tieren und viel Musik.
Es ist nicht erforderlich, den ersten Teil gesehen zu haben.
- ausverkauft -


Donnerstag, 26. September 2019, 20 Uhr
Kulturzentrum Fabrik Heeder, Studiobühne 1, Eingang C, Virchowstr. 130
Die Liebe der kleinen Mouche
Spieldauer: ca. 65 Minuten ohne Pause
für Jugendliche und Erachsene
Theater Waidspeicher, Erfurt
Spiel: Steffi König, Karoline Vogel/Martin Vogel, Heinrich Bennke, Paul Günther und Tomas Mielentz
Regie: Ulrike Quade

Paul Gallicos meisterhafte Erzählung über eine junge Frau, die im Paris der Nachkriegszeit die Magie eines Puppentheaters kennenlernt, ist eine der ungewöhnlichsten Liebesgeschichten der Weltliteratur.

Einsam und enttäuscht von der Suche nach dem Glück in der großen Stadt will sich die kleine Mouche in die Seine stürzen. Doch die sieben Puppen eines nahen Puppentheaters bieten ihr ein neues Zuhause in ihrem Theater. Das allerdings gehört einem dämonischen Puppenspieler, einem Kriegsveteran, der allen Menschen mit roher Verachtung begegnet. Im Laufe der Geschichte entsteht eine Bindung zwischen den beiden gegensätzlichen Menschen, die trotz aller Verletzung an Tiefe gewinnt. Doch da taucht eines Tages ein junger Akrobat auf, der Mouche den Hof macht.
- ausverkauft -


Eintrittspreise je Vorstellung 14,00 Euro/ermäßigt 7,50 Euro

Kartenvorverkauf und -reservierung ab Montag, 19. August, 10 Uhr, im Kulturbüro Krefeld, Friedrich-Ebert-Str. 42, 47 799 Krefeld, Tel. 58 36 11 oder 58 36 16 sowie unter www.krefeld.de/kulturbuero.

Öffnungszeiten: montags bis freitags 10.00 bis 12.30 Uhr
donnerstags 14.00 bis 17.30 Uhr

Veranstalter: Kulturbüro Krefeld

Änderungen vorbehalten

Mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins für das Kulturbüro der Stadt Krefeld e.V.